Geheimkamera - 17. Juni 1953 im Brennpunkt

"Wir wollen freie Menschen sein!" – Mit dieser Forderung protestieren am 17. Juni 1953 Hunderttausende in der DDR. Richard Perlia riskiert Kopf und Kragen, als ihm eine einzigartige Fotoserie des Volksaufstands in Ost-Berlin gelingt.
In aller Welt verbreiten sich seine Aufnahmen der massenhaften Streiks und Aufmärsche der Bevölkerung. Ihre Auflehnung gegen das SED-Regime, das Einklagen von besseren Lebensbedingungen und das Bekenntnis zur Einheit der Nation wird mithilfe des russischen Militärs von den Machthabern der DDR blutig niedergeschlagen.
Aus Angst vor der Stasi arbeitet der Fotograf heimlich. Die Kamera – eine automatische „Robot II“ – versteckt er in einem eigens dafür ausgehöhlten Buch, um unbemerkt seine Fotos schießen zu können. Erst 10 Jahre nach der Wiedervereinigung macht Perlia seine Identität als Urheber dieser bedeutenden Bilddokumente öffentlich bekannt.
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