Konzept
Die Dauerausstellung zeigt die Geschichte Deutschlands von 1945 bis in die Gegenwart. Nachkriegszeit, Wiederaufbau, geteilte Nation und Wiedervereinigung bilden Schwerpunkte der Präsentation. Der wechselseitige Blick der beiden deutschen Teilstaaten aufeinander wird dabei ebenso berücksichtigt wie die Einheit Deutschlands und die Beziehungen des Landes zum Ausland.
Den 'roten Faden' durch die Ausstellung bildet die Politikgeschichte. Als Orientierung dient ein chronologisches Gerüst aus Bundestagswahlen und herausragenden Ereignissen. Dieser Struktur sind die sich über längere Zeiträume verändernden Themen der Wirtschafts-, Sozial-, Alltags- und Kulturgeschichte zugeordnet. Auf einer Ausstellungsfläche von 4.000 Quadratmetern werden Beziehungen und Querverbindungen anschaulich dargeboten.
Dreidimensionale Objekte, Dokumente, Fotos, Ton- und Filmausschnitte bilden den Kern der Ausstellung. Die Faszination von Originalen gepaart mit der Lebendigkeit der Inszenierung machen das Haus der Geschichte zu einem Museum, das dem Besucher komplexe Zusammenhänge verständlich und erlebnisorientiert präsentiert.
Teile der Zeitgeschichte gehören auch immer zu unserer individuellen Lebensgeschichte, je nach Alter und Erfahrung. Interaktive Systeme sprechen unterschiedliche Sinne und vielschichtige Erfahrungsebenen an. Dies erleichtert den Zugang zur Zeitgeschichte und fördert die Kommunikation zwischen den Generationen. Geschichte wird zum Erlebnis.