Museumsgarten

Der Museumsgarten spiegelt in der Gestaltung der Hausgärten die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland wider.
Dient der Garten in der unmittelbaren Nachkriegszeit noch der Selbstversorgung durch den Anbau von Gemüse und Obst, so ändert sich dies mit zunehmendem Wohlstand der Bevölkerung. Erholung und Freizeitgestaltung im Garten gewinnen an Bedeutung. Diese Entwicklung setzt sich in den 1960er Jahren fort: Der Swimmingpool wird zum Statussymbol, der Nutzgarten besteht nur noch aus einem Kräuterbeet. Die 1970er Jahre dominieren mit geraden Formen und neuen Materialien wie Beton und Kunststoff. Dieser Trend kehrt sich in den 1980er Jahren um: Der Garten wird mit Wildblumenwiesen und Teichanlagen naturnah gestaltet.
Spielgeräte ergänzen diese Beispielgärten und geben einen Eindruck von der Entwicklung der Kinderspielplätze nach 1945.
Samstags und Sonntags finden um 16.00 Uhr kostenfreie Begleitungen durch den Museumsgarten statt. Treffpunkt ist im Foyer des Museums.

Ausstellungsdirektor:
Dr. Jürgen Reiche
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Dr. Iris Benner
Dauerausstellung
Wechselausstellungen
Tel: (02 28) 91 65-271

