Virtuelle Ausstellungen und Angebote
Lebendiges virtuelles Museum Online (LeMO)
Mit dem Lebendigen virtuellen Museum Online (LeMO) präsentiert sich ein multimediales Informationsangebot besonderer Art. LeMO ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, des Deutschen Historischen Museums und des Fraunhofer Instituts für Software und Systemtechnik. Es bietet über Texte und Bilder, Tondokumente und Filmsequenzen sowie über 3D-Erlebniswelten einen spannenden Zugang zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Beobachtungen – Der Parlamentarische Rat 1948/49.
Fotografien von Erna Wagner-Hehmke
Mit diesem Internetprojekt zum Parlamentarischen Rat präsentiert die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland einen einmaligen Sammlungsbestand. Die Fotografin Erna Wagner-Hehmke dokumentierte die Beratungen des Parlamentarischen Rates über das Grundgesetz. Ihre Aufnahmen fangen wichtige Augenblicke der deutschen Demokratiegeschichte ein.
Weg der Demokratie
Der "Weg der Demokratie" erschließt über einen Rundweg mit beschilderten Stationen, einen Internetauftritt und eine Publikation zeithistorisch bedeutende Orte des ehemaligen Regierungsviertels in Bonn. Der Rundweg beginnt am Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und führt in etwa 90 bis 120 Minuten an zwölf der 19 Stationen vorbei. Darüber hinaus weisen kleine Texttafeln im Stadtgebiet auf weitere Gebäude mit historisch-politischer Bedeutung hin.
Netzwerk Mediatheken
Das Netzwerk Mediatheken ist ein Zusammenschluss von bedeutenden Archiven, Bibliotheken, Dokumentationsstellen, Mediatheken, Forschungseinrichtungen und Museen aus der ganzen Bundesrepublik. Vorrangiges Ziel des Medienverbundes ist es, audiovisuelle Quellen und Materialien als bedeutendes Kulturgut zu sichern, zu bewahren sowie zu erschließen und darüber hinaus für Bildung, Wissenschaft, Forschung, Lehre und Kunst bereitzustellen. Das zweisprachige Internetportal soll der interessierten Öffentlichkeit den oftmals sehr schwierigen Zugang zu dezentralen Mediensammlungen erleichtern.
Brücken – EuroVisionen
"Brücken – EuroVisionen" lädt den Besucher zu einer virtuellen Reise in die europäische Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart ein. Historisch bedeutsame westliche Brücken symbolisieren verschiedene Themen der politischen Geschichte, der Religions-, Kultur- sowie der Technik- und Verkehrsgeschichte. In einem Brückenschlag zwischen dem Europa der Vergangenheit und dem Europa der Gegenwart vermittelt die Ausstellung ein eindrucksvolles Bild von dem Prozess des Zusammenwachsens Europas. Besucher haben die Möglichkeit, ihre Version von Europa per E-Mail mitzuteilen. Ziel ist es, "Brücken" unterschiedlichster Art – Lieder, Bücher, Filme und vieles mehr – zu ermitteln, die Idee und Realität von Europa darstellen.
Menschen und Orden
Bundespräsident Johannes Rau eröffnete am 17. Oktober 2000 die Ausstellung "Menschen und Orden". Der Besucher lernt Menschen kennen, die Orden und Auszeichnungen erhalten haben. Ihre persönliche Geschichte vermittelt ein Bild der gesellschaftlichen Werte und der vielfältigen internationalen Kontakte Deutschlands. Die Ausstellung zeigt die Auszeichnungen visuell eindrucksvoll und bietet vertiefende Erläuterungen.
Die Farbe der Tränen
Die virtuelle Ausstellung "Die Farbe der Tränen" thematisiert anhand von 110 Zeichnungen und Gemälden, zusammengestellt von den bedeutendsten europäischen Geschichtsmuseen, den Ersten Weltkrieg aus der Sicht von 54 Künstlern der verfeindeten Lager. In diesen Werken werden die Schrecken der "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" wieder lebendig.






