Ärgernis, Aufsehen, Empörung: Skandale in der Geschichte
Auftaktveranstaltung für Nordrhein-Westfalen zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten
Ob Contergan, „Spiegel“-Affäre oder das Gladbecker Geiseldrama: Die Themenpalette der Skandale umfasst alle gesellschaftlichen Bereiche. Darüber hinaus sind sie immer auch Spiegel ihrer Zeit und der jeweils geltenden moralischen und rechtlichen Normen. Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2010/2011 nimmt sich jetzt dieses Themas an. Die Auftaktveranstaltung für Nordrhein-Westfalen findet am 31. August 2010 im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland statt.
Über 5.000 Schülerinnen und Schüler gehen beim Geschichtswettbewerb alle zwei Jahre auf historische Spurensuche. In sechsmonatigen Projekten erforschen sie Geschichte – oftmals mit lokalem Bezug. Sie recherchieren in Archiven, interviewen Zeitzeugen und befragen Experten.
Ein Podiumsgespräch zwischen Prof. Dr. Frank Bösch, Universität Gießen, und Prof. Dr. Hans Walter Hütter, Präsident der Stiftung Haus der Geschichte, führt zum Auftakt in das Thema ein. Im Sommer nächsten Jahres werden die Preisträger aus Nordrhein-Westfalen im Haus der Geschichte vorgestellt.
Programm
15.00 Uhr Begrüßung: Prof. Dr. Hans Walter Hütter
15.10 Uhr Vorstellung des Geschichtswettbewerbs: Methode, Teilnahme-
bedingungen und Ablauf
Sven Tetzlaff, Leiter des Bereichs Bildung, Körber-Stiftung
15.45 Uhr Erfahrungsbericht einer Bundessiegerin, Patricia Wratil
16.00 Uhr Gespräch zum Wettbewerbsthema mit Prof. Dr. Frank Bösch und
Prof. Dr. Hans Walter Hütter
17.00 Uhr Schwerpunktbegleitungen zum Wettbewerbsthema durch die
Dauerausstellung
18.00 Uhr Ende der Veranstaltung
Direktor Kommunikation:
Dr. habil. Harald Biermann
Medienanfragen richten Sie bitte an:
Peter Hoffmann
Pressereferent
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