Presseinformation: „Workingman’s Death“
Filmabend zur Wechselausstellung „Hauptsache Arbeit. Wandel der Arbeitswelt nach 1945“
Eine selbst gegrabene Kohlenmine im Donbass, Schwefelabbau in Indonesien, ein Schlachthof in Nigeria: Schauplätze für harte körperliche Arbeit unter fast unmenschlichen Bedingungen. Diese und weitere internationale Beispiele zeigt der preisgekrönte Dokumentarfilm von Michael Glawogger und lässt neben der Schilderung der Arbeitsbedingungen auch die Menschen mit ihren Hoffnungen zu Wort kommen.
Im Rahmen der aktuellen Wechselausstellung „Hauptsache Arbeit. Wandel der Arbeitswelt nach 1945“ zeigt die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland „Workingman’s Death“ in Kooperation mit der Bonner Kinemathek am Mittwoch, 27. Januar 2010, um 19 Uhr.
In Kontrast zur Schwerstarbeit rund um den Erdball stellt der Regisseur eine zum Freizeitpark umfunktionierte Hochofenanlage im Landschaftspark Duisburg. Dort ist körperliche Arbeit nur noch Geschichte. „Workingman’s Death“ fragt nach globalen Veränderungen in der Arbeitswelt. Verschwindet diese Form der Arbeit oder ist sie nur weniger sichtbar geworden?
„Workingman’s Death“ (2005)
Mittwoch, 27. Januar 2010, 19.00 Uhr
Haus der Geschichte, Saal, Eintritt: 5,00 Euro
Kartenvorbestellung unter Tel.: 0228/478489
Direktor Kommunikation:
Dr. habil. Harald Biermann
Medienanfragen richten Sie bitte an:
Peter Hoffmann
Pressereferent
Tel.: (02 28) 91 65-109
Fax: (02 28) 91 65-302
