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    Pressemitteilung: Loriot. Die Hommage - Haus der Geschichte zeigt Ausstellung zum Lebenswerk des Künstlers

    Die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zeigt vom 19. September 2009 bis 28. Februar 2010 nach Stationen in Berlin und Hamburg „Loriot. Die Hommage“. Die Ausstellung präsentiert rund 300 Exponate: darunter Sketche, Spielfilmausschnitte, Zeichnungen von den Anfängen bis zur jüngsten Gegenwart, Fotografien, Dokumente, Modelle von Bühnenbildentwürfen, Filmrequisiten und vieles andere mehr. Sie wurde von der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen in Berlin konzipiert.

    Pressefotos

    Vicco v. Bülow Leben und Werk (Auszüge)

    Seit fast einem halben Jahrhundert begleitet Vicco von Bülow mit seinem Humor wie kein anderer den Alltag und das kulturelle Leben in Deutschland. Mit seinen Zeichnungen, seiner Prosa und seiner Lyrik, mit dramatischen Werken und seinen Reden, vor allem aber mit seinen Fernseh-Sketchen schrieb er sich unter dem Künstlernamen „Loriot“ in die Biografien und die Herzen vieler Menschen. Auch politische Themen, Fernsehsendungen und die politische Rede selbst gerieten dabei immer wieder in den satirischen, aber nie bösartigen Blick Vicco von Bülows.

    „Frauen und Männer passen einfach nicht zusammen“
    Drei Themen nahm Vicco von Bülow in seinem umfangreichen Werk immer wieder humorvoll unter die Lupe: Die mangelnden kommunikativen Fähigkeiten in der Gesellschaft, vor allem zwischen Frauen und Männern, das Verhältnis von Mensch und Tier, und die Frage, was unser Leben mit den so genannten Errungenschaften der Hochkultur, insbesondere mit der Musik, der Literatur und der Malerei, zu tun hat.

    Die Ausstellung zeigt, mit welcher Präzision und Perfektion Vicco von Bülow arbeitet und sie macht anschaulich, worin das Besondere seines Humors besteht. Sie erzählt davon, wie sich die außergewöhnliche Vita und der besondere Blick des Künstlers mit dem scheinbar ganz und gar unspektakulären Leben seiner Mitmenschen verbinden – niemals schadenfroh, doch mit scharfem Blick für die tragikomischen Seiten des Lebens und für das Chaos, das hinter jedem Versuch lauert, die Welt zu ordnen. Sie begleitet den Künstler bei seinen Ausflügen in die Welt des Kinos, der Oper und der klassischen Musik.
    Für seine künstlerischen Arbeiten und sein Lebenswerk erhielt Vicco von Bülow zahlreiche Auszeichnungen, Film- und Literaturpreise.
    Zur Ausstellung ist die Publikation „Loriot. Ach was!“ im Hatje Cantz Verlag erschienen (Hardcover, 176 Seiten mit ca. 232 Abb., davon 132 in Farbe, € 29,80).


    Loriot. Die Hommage
    19. September 2009 bis 28. Februar 2010
    Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 9 bis 19 Uhr
    Eintritt frei

    Freitag, 18. September 2009:
    Pressevorbesichtigung: 10.00 Uhr
    Pressekonferenz: 11.00 Uhr
    Eröffnung: 19.30 Uhr


    Pressekonferenz



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    Dr. habil. Harald Biermann


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    Pressereferent
    Tel.: (02 28) 91 65-109
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