LeMO - Lebendiges Museum Online

    Vicco v. Bülow Leben und Werk (Auszüge)

    12.11.1923 Geboren in Brandenburg an der Havel
    1934–1941 Besuch des Humanistischen Gymnasiums in Berlin und Stuttgart
    1939–1940 Komparse an der Staatsoper Stuttgart
    1942–1945 Soldat

    Studium/ Zeichnerische Anfänge
    1947–1949 Studium der Malerei und Grafik an der Landeskunstschule in Hamburg bei Willem Grimm und Alfred Mahlau
    1949 Vicco v. Bülow signiert zum ersten Mal eine Zeichnung mit »Loriot«
    1950 Veröffentlichung erster Zeichnungen in Zeitungen und Illustrierten, u. a. in »die strasse«, im »Hamburger Abendblatt« und im »Stern«
    1953 Publikation der Zeichenserie „Auf den Hund gekommen“ im »Stern«; in der Kinderbeilage „Sternchen“ erscheint die Serie „Reinhold das Nashorn“; ein Jahr später Buchveröffentlichung „Reinhold das Nashorn“ und „Auf den Hund gekommen“;
    ab 1955 Cartoons für »Weltbild« und »Quick«

    Werbung
    1956 zahlreiche Werbeaufträge, u.a. für Scharlachberg, Stanwell und Agfa

    Fernsehen
    1967 Beginn der Fernseharbeit beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart (SDR, heute SWR); Moderation von internationalen Zeichentrickserien sowie Produktion eigener Cartoons (Buch, Regie und Sprecher) und Fernseh-Sketche (Buch, Co-Regie und Hauptdarsteller);
    1971 –1996 „Wum“ und „Wendelin“, Zeichentrickfiguren für die Spielshow „Der große Preis“ („Aktion Sorgenkind“) des ZDF
    1974 Fernsehsendung Telecabinet, SDR
    1976–1978 Loriot I–VI, Fernsehreihe für Radio Bremen (RB); Autor, Hauptdarsteller und Regisseur: Vicco v. Bülow. Erstmals an Loriots Seite: die Schauspielerin Evelyn Hamann
    1980 Politische Satire für das ARD-Fernsehmagazin Report (SWR, Baden-Baden)

    Musik
    1979 Erstes Dirigat bei den Berliner Philharmonikern
    1982 Festrede und Sketche mit den Berliner Philharmonikern, anlässlich des 100. Geburtstags des Orchesters
    1983 Textbearbeitung zum musikalischen Märchen „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofjew
    1986 Inszenierung der Oper „Martha“ von Friedrich v. Flotow an der Staatsoper Stuttgart (Regie, Bühnenbild, Kostüme)
    1988 Inszenierung der Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber für die Schlossfestspiele in Ludwigsburg (Regie, Bühnenbild, Kostüme)
    1990–2003 Karneval der Tiere; Auftritte mit dem Scharoun Ensemble der Berliner Philharmoniker
    1992 –2001 „Der Ring an 1 Abend“; Bearbeitung von Richard Wagners Ring der Nibelungen in einer Fassung für Erzähler, Sänger und Orchester, Premiere im Nationaltheater Mannheim
    1997 Inszenierung der Oper „Martha“ im Staatstheater München
    1997 –2002 „Candide“, Operette von Leonard Bernstein; Premiere im Prinzregenten-Theater München; Neubearbeitung der Texte und Sprecher: Vicco v. Bülow

    Kino
    1988 Premiere des ersten Kinospielfilms „Ödipussi“ in Berlin, am gleichen Tag in Ost- und Westberlin (Buch, Regie und Hauptdarsteller)
    1991 Premiere des zweiten Spielfilms „Pappa ante Portas“ (Buch, Regie und Hauptdarsteller)


    Ab 2006 Beginn der Bildserie »Nachtschattengewächse«, Zeichnungen, die in dieser Ausstellung erstmals öffentlich gezeigt werden.