Museumsgebäude
„Das Erscheinungsbild des Gebäudes entspricht der Aufgabe, die Geschichte unseres Landes darzustellen. Trotz der Eigenständigkeit des Gebäudes wird die Nachbarbebauung respektiert, der Kontrast der eigenständigen Architektur zur Umgebung wird positiv gesehen. (...) Das Angebot der Ausstellungsräume ist großzügig, vielfältig, räumlich interessant und gut gegliedert.“ – So beurteilte die Jury den Entwurf der Architekten Ingeborg und Hartmut Rüdiger aus Braunschweig.
Der Museumsbau hat eine Gesamtnutzfläche von rund 22.000 qm. Für die Dauerausstellung stehen über 4.000 qm, für Wechselausstellungen mehr als 650 qm zur Verfügung. Zentrum des Hauses, Ausgangspunkt und Endpunkt des Rundganges ist das großzügige Foyer, von dem aus sich die verschiedenen Museumsbereiche leicht erschließen: Ausstellungen, Saal, Seminarraum, Konferenzraum, Informationszentrum, Museumscafé, Museumsshop und Verwaltungstrakt.
Durch die offene Innenraumgestaltung werden Ausblicke, Rückblicke und Überblicke möglich. Für die Dauerausstellung stehen fünf Hallen auf vier Ausstellungsebenen zur Verfügung. Sie sind durch Aufgänge miteinander verbunden, die dem Besucher verdeutlichen, dass Geschichte in großer Vielfalt voranschreitet – historische Entwicklung wird in dieser modernen Museumsarchitektur nachvollziehbar.
Die Architekturkritikerin Ingeborg Flagge beschreibt ihren Eindruck vom Rundgang durch das Haus der Geschichte: „So komplex diese Ordnung ist, sie ist übersichtlich. Die Orientierung im Haus ist an jedem Punkt gegeben. Man verläuft sich nicht. Fenster- und Glasschlitze erlauben den Blick nach draußen, mancherorts durch die gesamte Länge des Baus hindurch. In welchem Museum Deutschlands kann man schon vom Fenster auf den Hinterhof oder zurück ins Foyer schauen und sieht davor auch noch den Verkehr?“
Direktor Kommunikation:
Dr. habil. Harald Biermann
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Peter Hoffmann
Pressereferent
Tel: (02 28) 91 65-109



