Zeitgeschichte rollt!


40+10. Fünfzig Jahre deutsche Geschichte
Zum fünfzigsten Geburtstag der Bundesrepublik Deutschland präsentierte das Haus der Geschichte "40 + 10": eine Wanderausstellung zur Geschichte des geteilten und vereinten Deutschland seit 1945 mit zahlreichen Objekten und audiovisuellen Medien. Am 8. Dezember 1998 fiel der "Startschuss" für "40 + 10" in Bonn durch Staatsminister Michael Naumann. Insgesamt 26 Städte freuten sich über das große Interesse an der Ausstellung. Bis Ende November 1999 konnte die "Länderversion" über 90.000 Besucher verzeichnen, die kleinere "Regionalversion" über 40.000. Mit Unterstützung der Deutschen Bahn AG und der Sponsoren Otto, Märklin und Der Spiegel konnte das Haus der Geschichte auch eine "Zugversion" der Ausstellung präsentieren: Vom 31. März bis Ende des Jahres 1999 rollte der "40 + 10"-Bistrowagen täglich auf den Interregiostrecken von Aachen bis Cottbus und von Stralsund bis Karlsruhe.
Eine ausführliche Dokumentation der Ausstellung finden Sie im Ausstellungsarchiv.


Museumslinie
Zum Museumsmeilenfest 2000 richteten die Häuser der Museumsmeile mit Unterstützung der Stadtwerke Bonn eine neue "Museumslinie" ein, die die verschiedenen Häuser der Museumsmeile miteinander verbindet. Diese Buslinie - von außen mit attraktiven Motiven aus den Museen versehen - führte im Stundentakt vom Hauptbahnhof über das Haus der Geschichte, die Kunst- und Ausstellungshalle und das Kunstmuseum bis zum Deutschen Museum. Im Bus konnten sich die Besucher bereits über die Ausstellungen der Museen informieren, Artikel aus den Museumsshops wurden angeboten.

Mit der U-Bahn in die Zeitgeschichte
Zwei U-Bahn-Wagen der Bonner Verkehrsbetriebe fahren für das "Haus der Geschichte" unter dem Motto "Mit der U-Bahn in die Zeitgeschichte" seit der Eröffnung des Hauses im Jahr 1994 zwischen Bonn und Köln. Der Gestaltungsentwurf stammt von dem Stuttgarter Künstler Ulrich Bernhardt.

Zeitgeschichte in der Straßenbahn
Eine rollende Ausstellung präsentierte das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig aus Anlass seiner Eröffnung am 9. Oktober 1999 in Zusammenarbeit mit den Leipziger Verkehrsbetrieben im zehnten Jahr nach der friedlichen Revolution von 1989. Von Oktober 1999 bis Oktober 2000 verkehrten zwei Tatra-Wagen im Leipziger Liniennetz. In diesem Straßenbahnzug dokumentieren Gegenstände, Fotos und Dokumente der Ereignisse im Oktober 1999 und Aspekte der Leipziger Stadtgeschichte. Eine audiovisuelle Medienstation und Tondokumente vertiefen bei den Fahrgästen die Eindrücke.
Eine ausführliche Dokumentation der Präsentation finden Sie im Ausstellungsarchiv des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig.