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Europas Eroberung der Welt
Seit dem 16. Jahrhundert bemühten sich europäische Staaten, ihr Herrschaftsgebiet zu erweitern. Spanien, Portugal, England, Frankreich, später auch Deutschland und Italien erwarben Kolonialreiche in Übersee. Ziele waren vor allem die Erschließung neuer Rohstoffquellen sowie die Schaffung von Absatzmärkten und Siedlungsmöglichkeiten. Gleichzeitig wollten die einzelnen Staaten durch die Expansion ihre eigene Machtstellung innerhalb Europas absichern. Als die britischen Kolonien in Nordamerika Ende des 18. Jahrhunderts als erste ihre Unabhängigkeit erklärten, begann sich die Epoche imperialer Herrschaft langsam dem Ende zuzuneigen. In Asien und Afrika begann der Rückzug der Europäer jedoch erst nach 1945. |