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Kritik zu "Männer"

"Eine geistvolle, mit frechem Witz und treffenden Beobachtungen durchsetzte Filmkomödie über den Kampf der Geschlechter, die mit liebevoll-ironischem Grundton die kleinen und größeren Eitelkeiten der Männer verspottet und dabei ein überraschend sicheres Gespür für Komik beweist." (fd 25 432)

"Wie in Brechts Lehrstück "Mann ist Mann", wo ein simpler Mensch zu einem blutrünstigen Krieger umfunktioniert wird, ist in Doris Dörries Filmkomödie auf ebenso lehrreiche Art zu sehen, wie sich ein Aussteiger zum Aufsteiger, zum Typ des "jungen Unternehmers" ummodeln läßt. Eine hinreißende Story mit Witz und Timing; der Beweis dafür, daß die deutsche Filmkomödie auch ohne "Didi" und "Otto" auskommen kann. Hervorragend die Darsteller der Titelrollen, von ungewohnter Qualität die pointensicheren Dialoge und die spritzige Regie, die auch auf Spielfreudigkeit und Situationskomik setzt." (Fischer-Film-Almanach 1987, S.174f.)

"Doris Dörrie schien - zumindest vorübergehend - die einzige zu sein, die sowohl die Kritiker zufriedenstellen als auch die Kinos füllen konnte. "Männer", mit einem Budget von 800.000 DM für das Fernsehen gedreht, war schnell in aller Munde. Der überraschende Erfolgsfilm knüpfte witzige Dialoge und wenige Dramaturgie zu einer Yuppie-Ehekomödie." (Eric Rentschler, in: Geschichte des deutschen Films, S. 296)


Auszeichnungen u.a.:
Prädikat der Filmbewertungsstelle: "besonders wertvoll"