Pressemitteilung: Sonderöffnung des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig
Anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls sind die Ausstellungen des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig außerhalb der regulären Öffnungszeiten auch am Montag, 9. November 2009, von 9-18 Uhr geöffnet. Besucher und Besuchergruppen sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.
Im Herbst 1989 erschütterte die friedliche Revolution die Fundamente des SED-Regimes. Ausgangspunkt war die große Leipziger Montagsdemonstration vom 9. Oktober 1989, als 70.000 Menschen auf die Straße gingen und für Grundrechte und Demokratie demonstrierten. Nur vier Wochen später, am 9. November 1989, fiel die Berliner Mauer. Dieses Ereignis jährt sich in diesem Jahr zum 20. Mal und ist Anlass für die Sonderöffnung des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig. Die Besucher erhalten an diesem bedeutenden historischen Datum die Möglichkeit, sich in der Dauerausstellung des Hauses u. a. über die Ereignisse rund um den Mauerfall vor 20 Jahren zu informieren.
Die ständige Ausstellung des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig widmet sich der Geschichte von Teilung und Einheit, Diktatur und Widerstand in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR. Ein besonderer Schwerpunkt gilt der Zivilcourage in der zweiten deutschen Diktatur, die als Beitrag der Ostdeutschen zur demokra¬tischen Tradition der Bundesrepublik gewürdigt wird.
Die Bedeutung des Herbstes 1989 wird außerdem in der aktuellen Foyerausstellung „Bilder zur friedlichen Revolution“ gewürdigt. Sie zeigt aus der Sammlung mehr als 50 Werke bildender Künstler, die das Ende der DDR und die Ereignisse des Herbstes 1989 verarbeiten.
Besuchergruppen sind herzlich willkommen und erhalten weitere Informationen unter 0341 22 20 400.
Sonderöffnung der Ausstellungen am Montag, 9. November 2009, 9-18 Uhr, Eintritt frei
Medienanfragen richten Sie bitte an:
Dr. Daniel Kosthorst
Tel.: (03 41) 22 20-121
Fax: (03 41) 22 20-500