James Dean 1931 - 1955

James Dean ist ein US-amerikanischer Filmschauspieler. Er verkörpert meist rebellische, zerrissene Charaktere und wird insbesondere zum Idol der Jugend. Sein früher Unfalltod im Jahr 1955 mit nur 24 Jahren trägt zur Entstehung eines Kults und zur Legendenbildung um seine Person bei.

  • 1931

    8. Februar: James Byron Dean wird in Fairmont (Indiana/USA) als Sohn eines Zahntechnikers geboren.

    Nach dem frühen Tod der Mutter wächst er auf einer Farm bei Verwandten auf.

    Nachdem er mehrere Semester Jura studiert hat, beginnt er mit dem Schauspielunterricht an der California Universität und später auch am Actors' Studio von Lee Strasberg in New York.

    Dean finanziert sich mit Gelegenheitsjobs bis er mit einer kleinen Theaterrolle auffällt.

  • 1953

    Titelrolle in der Broadway Aufführung "Der Unmoralische" von André Gide, für die er den "Daniel-Blum-Preis" als bester Nachwuchsdarsteller der USA bekommt.

  • 1955-1956

    Hauptrollen in den Filmen, "Jenseits von Eden" (1955), "Denn sie wissen nicht was sie tun" (1955) und "Giganten" (1956).

    Dean verkörpert den Prototyp des verletzbaren Außenseiters und wird zum Inbegriff der ungezähmten, rebellischen Jugend, die sich von der Erwachsenenwelt unverstanden fühlt und die bestehenden sozialen Werte bekämpft.

    Seine Kleidung und sein Lebensstil werden zu einer Mode, die sich über seinen Tod hinaus hält.

  • 1955

    30. September: James Dean verunglückt tödlich bei einem Vehrkehrsunfall in der Nähe von Cholame auf dem Weg nach Paso Robles.

    Nach seinem plötzlichen Tod wird Dean zur Kultfigur der Jugendlichen.

 

(iz) © Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Stand: 20.04.2016
Text: CC BY NC SA 4.0

Empfohlene Zitierweise:
Zündorf, Irmgard: Biografie James Dean, in: LeMO-Biografien, Lebendiges Museum Online, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland,
URL: http://www.hdg.de/lemo/biografie/james-dean.html
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