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- Januar
- 1.1. In der Bundesrepublik wird die Bruttoumsatzsteuer durch
die Mehrwertsteuer ersetzt. Außerdem wird die Versicherungspflichtgrenze
für Angestellte aufgehoben, womit deren Rentenversicherung der
geltenden Regelung für Arbeiter angeglichen wird.
Premiere des Sexualaufklärungsfilms "Das Wunder der Liebe" von
Oswalt Kolle in der
Bundesrepublik.
- 4.1. Premiere des Films "Zur Sache Schätzchen" von May
Spils (geb. 1941) mit Uschi Glas (geb. 1944) in der Hauptrolle.
- 5.1. Der Reformpolitiker Alexander
Dubcek wird Erster Sekretär der kommunistischen Partei der
CSSR.
- 8.1. Als erstes Versandhaus bietet die Firma Quelle ein umfangreiches
Angebot an Tiefkühlkost an. Die Waren werden mit Kühlwagen
direkt frei Haus geliefert.
- 12.1. Die Volkskammer
beschließt ein neues Strafgesetzbuch und eine neue Strafprozessordnung,
die am 1.7. 1968 in Kraft treten. Das Strafrecht sieht differenzierte
Strafen, abhängig vom Grade der "Gesellschaftsgefährlichkeit"
und der persönlichen Einstellung zum sozialistischen Staate sowie
Strafverschärfung für politische Delikte vor.
- 15.1. Deutsche Kreditinstitute geben erstmals Scheckkarten
für den deutschen Zahlungsraum aus.
- 29./30.1. Auf dem ordentlichen Bundesparteitag der FDP
wird Walter Scheel
zum neuen Parteivorsitzenden gewählt.
- 30.1. Vietcong-Verbände und nordvietnamesische Truppen
starten zu Beginn des buddhistischen Neujahrsfestes (Tet) eine Großoffensive,
die schließlich den militärischen Rückzug der USA aus
Vietnam einleitet.
- 31.1. Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der
Bundesrepublik und Jugoslawien. Die Kontakte waren 1957 aufgrund der
Hallstein-Doktrin
abgebrochen worden.
- Februar
- 1.2. Eine Kundgebung gegen den Rechtsradikalismus endet in
München mit dem Tod eines Gegendemonstranten aus den Reihen der
Nationaldemokratischen
Partei Deutschlands (NPD).
- 3.2. Richtkranzfest des mit 80,5 Metern bisher höchsten
Wohnhauses der Bundesrepublik in der West-Berliner Trabantenstadt Britz-Buckow-Rudow ("Gropiusstadt"), benannt nach dem Architekten Walter
Gropius.
- 6.-18.2. Olympische Winterspiele in Grenoble/Frankreich.
- 18.2. In West-Berlin kommt es zu Studentenprotesten
gegen die US-Beteiligung am Vietnam-Krieg.
- 26.2.-5.3. In Budapest findet ein Konsultativtreffen von 64
kommunistischen Parteien und Arbeiterparteien statt. Die DDR-Delegation
wird von Erich Honecker
geleitet.
- 28.2. Die Popgruppe The Bee Gees startet ihre Deutschlandtournee
mit zwei ausverkauften Konzerten in Hamburg.
- März
- 1.3. Bundespräsident
Heinrich Lübke
weist gegen ihn erhobene Vorwürfe, er sei während des Nationalsozialismus
als Architekt am Bau von Konzentrationslagern
beteiligt gewesen, zurück. Die Verleumdungs-Kampagne gegen Lübke
war seit 1964 von der DDR-Regierung systematisch aufgebaut worden. 1992
gestehen zwei ehemalige Mitarbeiter des Ministeriums
für Staatssicherheit (MfS) der DDR, dass sie die Akten Lübkes
"mit großer Sorgfalt" gefälscht haben.
- 11.3. Die letzte Folge des vierteiligen Fernsehfilms "Wolf unter Wölfen" wird im ZDF ausgestrahlt. Der Film ist die
erste DDR-Produktion, die vom bundesdeutschen Fernsehen gesendet wird.
- 16.3. US-Soldaten verüben ein Massaker an den Einwohnern
eines südvietnamesischen Dorfes. 507 Menschen, darunter überwiegend
Kinder und Greise, kommen dabei ums Leben. Das Dorf May Lai wird zum
Sinnbild eines Krieges, dessen Leidtragende vor allem die Zivilisten
sind. Der befehlshabende Offizier wird 1971 zu lebenslanger Haft verurteilt.
- 20.3. Uraufführung des politisch-agitatorischen Dokumentarstückes "Viet Nam-Diskurs" von Peter
Weiss in Frankfurt/Main.
- 24.3. Uraufführung der Oper "Prometheus" von Carl
Orff im Stuttgarter Staatstheater.
- 28.3. Rücktritt des Bundesinnenministers Paul Lücke
(1914-1976) (CDU), da er die angestrebte Wahlrechtsreform nicht durchsetzen
kann.
- 27.3. Die Wissenschaftlichen Hochschulen in der Bundesrepublik
beschließen, eine Studienzugangsbeschränkung nach Abitur-Durchschnittsnoten,
den sogenannten Numerus Clausus, einzuführen.
- April
- 2.4. Aus Protest gegen die politischen und gesellschaftlichen
Verhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland setzen vier radikalisierte
Anhänger der Außerparlamentarischen
Oppositon (APO) zwei Frankfurter Kaufhäuser in Brand. Zwei
Tage später werden die Brandstifter gefasst, unter ihnen Andreas
Baader und Gudrun
Ensslin, und am 31. Oktober zu drei Jahren Haft verurteilt.
- 4.4. In Memphis/USA wird der schwarze Bürgerrechtler und
Friedensnobelpreisträger von 1964, Martin Luther King (geb.1929),
von einem weißen Attentäter erschossen. Die Nachricht von
seinem Tod löst in vielen Städten der USA Unruhen und Krawalle
aus.
- 6.4. In einem Volksentscheid für eine neue
DDR-Verfassung stimmen rund 94 Prozent der Wahlberechtigten mit
"Ja". Die Verfassung, in der die DDR als "sozialistischer Staat deutscher
Nation" charakterisiert wird, tritt am 9.4. in Kraft.
- 7.4. Uraufführung des Theaterstückes "Katzelmacher"
von Rainer
Werner Fassbinder in München. Das Stück thematisiert eine
Hetzjagd auf einen griechischen Gastarbeiter in einem bayerischen Dorf.
- 9.4. Die Bundesrepublik erklärt sich in einer Note an
die UdSSR zu Verhandlungen über Gewaltverzichtserklärungen
mit allen Staaten des Warschauer
Paktes bereit.
- 11.4. Rudi
Dutschke, Vorstandsmitglied des Sozialistischen Studentenbundes
(SDS), wird in West-Berlin von einem 23jährigen Arbeiter niedergeschossen
und schwer verletzt.
- 11.-17.4. Der Anschlag auf Dutschke führt in vielen Teilen
der Bundesrepublik zu Demonstrationen und teilweise blutigen Auseinandersetzungen
mit der Polizei. Besonders bei den Protestaktionen gegen das Verlagshaus
Axel Springer am
12.4. kommt es zu Ausschreitungen.
- 13.4. Bundeskanzler
Kiesinger
hält eine Rundfunk- und Fernsehansprache aus Anlass des Attentates
auf Dutschke und der darauffolgenden Osterunruhen. Am 14.4. hält
Bundesjustizminister Gustav
Heinemann eine selbstkritische Rundfunk- und Fernsehansprache.
- 26.4. John
Heartfield, der Begründer der politischen Photomontage, stirbt
in Ost-Berlin.
- 28.4. Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg erhält
die NPD 9,8 Prozent der Wählerstimmen.
- 30.4. Der Bundestag hält aufgrund der Studentenunruhen eine Sondersitzung ab.
- Mai
- 3.5. Nach blutigen Auseinandersetzungen zwischen demonstrierenden
Jugendlichen und der Polizei wird die Sorbonne, die Universität
von Paris, erstmals in ihrer Geschichte geschlossen.
- 4.5. Eröffnung der Ausstellung "50 Jahre Bauhaus"
im Beisein des Bauhausgründers Walter
Gropius in Stuttgart.
- 10.5. In Frankreich rufen die Gewerkschaften aus Solidarität
mit den rebellierenden Studenten zu einem Generalstreik auf, der das
Land lahmlegt. Bürgerkriegsähnliche Zustände mit Straßenschlachten,
Massendemonstrationen und Fabrikbesetzungen stürzen das Land ins
Chaos.
- 11.5. Gegner der Notstandsgesetzgebung
unternehmen einen Sternmarsch nach Bonn mit rund 30.000 Teilnehmern
aus dem ganzen Bundesgebiet.
- 13.5. In Paris beginnen die ersten offiziellen Gespräche
zwischen den USA und Nordvietnam zur Beendigung des Vietnam-Krieges.
- 15.5. Die schwedische Reichsbank stiftet den Nobelpreis
für Wirtschaftswissenschaften, der erstmals 1969 vergeben wird.
- 25.5. Der 1. FC Nürnberg wird Deutscher Fußballmeister.
- 30.5. Der Bundestag beschließt eine Ergänzung des
Grundgesetzes
durch die Notstandsverfassung.
Sie genehmigt unter anderem den Einsatz der Bundeswehr
bei inneren Unruhen. Die Diskussion im Bundestag wird von zahlreichen
Protestveranstaltungen, zu denen der SDS und andere Mitglieder der APO
aufgerufen haben, begleitet. Der französische Staatspräsident
Charles de Gaulle
löst die Nationalversammlung auf und ordnet Neuwahlen an.
- 30.5. Trotz heftiger Proteste der Bevölkerung wird in
Leipzig die völlig intakte Universtitätskirche St. Pauli (1240-1968)
gesprengt. Nach Ansicht der Leipziger SED-Bezirksleitung ist die alte
Kirche nicht mit einem modernen Universitätskomplex vereinbar.
Nur wenige Kunstschätze können gerettet werden.
- 31.5. Sowjetische Truppen rücken zu "Stabsmanövern"
in die Tschechoslowakei ein.
- Juni
- 3.6. Der elfjährige niederländische Sänger Heintje
(geb. 1955) wird mit seiner ersten Langspielplatte die Nummer eins der
"Spiegel"-Bestsellerliste im Bereich der Unterhaltungsmusik.
Bei einem Attentat der radikalen Feministin Valerie Solanas (1936-1988)
auf Andy Warhol (1928-1987) in New York wird der amerikanische Pop-Art-Künstler
schwer verletzt.
- 5.6. Der US-Senator Robert F. Kennedy (geb.1925), der jüngere
Bruder des früheren Präsidenten John
F. Kennedy, wird durch Schüsse schwer verletzt. Einen Tag nach
dem Attentat erliegt er seinen Verletzungen.
- 10./11.6. Die Volkskammer beschließt die Einführung
der Pass- und Visapflicht im Reise- und Transitverkehr zwischen der
Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin. Desweiteren wird das Gesetz
über die Aufgaben und Befugnisse der Volkspolizei festgelegt.
- 13.-15.6. Auf dem 10. Deutschen Bauernkongress der DDR wird
über die Forderung des VII. Parteitages der SED (17.-22.4.1967)
nach Übergang zu industrieller Organisation und Leitung in der
Landwirtschaft beraten.
- 22.6. In Venedig wird die 24. Kunstbiennale unter heftigen,
gegen den kommerziellen Charakter der Veranstaltung gerichteten Protesten
eröffnet.
- 27.6.- 8.10. Die Kasseler "documenta 4" gerät aufgrund
des Ausschlusses von Kunstformen wie Happening und Fluxus ins Kreuzfeuer
der Diskussion. Der Protest der Studentenbewegung,
der SDS-Gruppe "Kultur und Revolution" und die Kritik Wolf
Vostells am Auswahlverfahren richten sich gegen die Dominanz US-amerikanischer
Künstler. Das Schlagwort von der "americana" entsteht.
- Juli
- 1.7. Die Zollunion der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) tritt in Kraft.
Die Atommächte USA, UdSSR und Großbritannien unterzeichnen
den Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen, den sogenannten
Atomwaffensperrvertrag.
- 14./15.7. Partei- und Regierungsvertreter der UdSSR, der DDR,
Polens, Ungarns und Bulgariens beraten in Warschau über die politische
Entwicklung in der Tschechoslowakei.
- 15.7. Aufnahme des direkten Flugverkehrs zwischen Moskau und
New York.
- 25.7. Papst Paul VI. (1897-1978) erlässt die Enzyklika
"Humanae vitae", in der die Auffassung, dass der Geschlechtsverkehr
und die "gottgewollte Fortpflanzung" untrennbar miteinander verknüpft
seien, festgelegt wird. Damit ist Katholiken die Antibabypille verboten.
- August
- 12.8. Eine Delegation des Zentralkomitees (ZK) der
SED unter Leitung Walter
Ulbrichts trifft sich mit dem ZK der tschechoslowakischen KP unter
Leitung von Alexander
Dubcek in Karlsbad.
- 17.8. Uraufführung des Schauspiels "Die Soldaten" von Heinar Kipphardt
im Düsseldorfer Schauspielhaus.
- 20./21.8. Einmarsch und Besetzung der CSSR
durch die Warschauer Pakt-Staaten, woran die Einheiten der Nationalen
Volksarmee (NVA) entgegen anderslautender Erklärungen der DDR-Führung nicht unmittelbar beteiligt sind. Damit wird der Prager
Frühling, das Experiment einer Demokratisierung von Partei,
Staat und Wirtschaft in einem Ostblockland, gewaltsam beendet.
- 21.8. Das ZK der SED, der Staatsrat und der Ministerrat verkünden
einen "Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger der DDR" zur
"Sicherung der sozialistischen Entwicklung in der CSSR".
- 26.8. In Moskau enden die Verhandlungen zwischen der sowjetischen
und der tschechoslowakischen Führung mit der Unterzeichnung des
"Moskauer Protokolls".
- September
- 4.9. Der Ministerrat der DDR beschließt die Teilung des
Staatlichen Rundfunkkomitees in das Staatliche Komitee für Rundfunk
und das Staatliche Komitee für Fernsehen.
- 15.9. Die von Ludwig
Mies van der Rohe entworfene Neue Nationalgalerie in West-Berlin
wird eröffnet.
- 17.9. Die Großbanken in der Bundesrepublik beschließen,
dass künftig auch Inhabern von Lohn- und Gehaltskonten Überziehungskredite
gewährt werden.
- 22.9. Gründung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP)
als Nachfolgeorganisation der verbotenen KPD.
- Oktober
- 4.10. Frankfurt/Main eröffnet als dritte deutsche Stadt
nach Berlin und Hamburg eine Untergrundbahn.
- 12.10. Die Bundesrepublik schließt mit Jugoslawien Anwerbevereinbarungen
für Gastarbeiter
ab.
Das Nationale Olympische Komitee (NOK) der DDR wird als gleichberechtigtes
Mitglied in das Internationale Olympische Komitee (IOK) aufgenommen.
- 12.-27.10. Olympische Spiele 1968 in Mexico City. Erstmals
nehmen zwei deutsche Mannschaften an den Spielen teil.
- 14.10. Bundespräsident Lübke
gibt bekannt, dass er am 30. Juni 1969 vorzeitig von seinem Amt zurücktreten
wird.
- 28.10. Willy
Brandt erklärt die Bereitschaft, von der Existenz der DDR als
eines zweiten deutschen Staates auszugehen und der Regierung der DDR
auf gleichberechtigter Basis zu begegnen.
- November
- 4.11. In West-Berlin kommt es zu blutigen Auseinandersetzungen
zwischen Studenten und der Polizei. Auslöser ist das Berufsverbot
für den APO-Anwalt Horst
Mahler.
- 5.11. Der Republikaner Richard Milhous Nixon (1913-1994) wird
zum 37. Präsidenten der USA gewählt.
- 7.11. Auf dem CDU-Parteitag in West-Berlin ohrfeigt die 29jährige
Beate Klarsfeld (geb. 1939) Bundeskanzler Kiesinger. Sie will damit
auf seine NS-Vergangenheit als stellvertretender Abteilungsleiter der
Rundfunkabteilung des Reichsaußenministeriums hinweisen.
- 12.11. Der sowjetische Parteichef Leonid Breschnew (1906-1982)
rechtfertigt den Einmarsch in die CSSR mit der sogenannten Breschnew-Doktrin,
die die beschränkte Souveränität der sozialistischen
Staaten im Falle einer Bedrohung für das sozialistische Weltsystem
festlegt.
- 27.11. Gründung der Ruhrkohle AG als Zusammenschluss von
23 Bergwerksunternehmen, auf die rund 85 Prozent der gesamten Steinkohleförderung
im Ruhrgebiet entfallen.
- 28.11. An der Düsseldorfer Kunstakademie kommt es zu Auseinandersetzungen
um die Lehrtätigkeit von Joseph
Beuys, weil dieser sich für Mitbestimmungsrechte der Studenten
einsetzt.
- Dezember
- 10.12. Der Professor für Rechtswissenschaften und UN-Delegierte
Frankreichs, René Cassin (1887-1976), wird mit dem Friedensnobelpreis
ausgezeichnet. Er hat die Menschenrechtsdeklaration verfasst, die 1948
von der UNO angenommen wurde, und ist Präsident des Europäischen
Gerichtshofes für Menschenrechte in Straßburg.
- 21.12. Der niederländische Agrarpolitiker und Vizepräsident
der Kommission der Europäischen Gemeinschaft, Sicco L. Mansholt
(1908-1995), verkündet den sogenannten "Mansholt-Plan", der eine
starke Verringerung der landwirtschaftlichen Erwerbsbevölkerung
zugunsten einiger weniger überlebensfähiger Höfe vorsieht.
- 24.12. Das bemannte US-amerikanische Raumschiff "Apollo 8"
umkreist erstmals den Mond.
- Außerdem
- Wolf Biermann:
Mit Marx- und Engelszungen (politische Balladen)
Günther Eich:
Maulwürfe (Prosagedicht)
Siegfried Lenz:
Deutschstunde (Roman)
Christa Wolf: Nachdenken
über Christa T. (Roman)
Die Krimiserie "Der Kommissar" mit Erik Ode (1910-1983) in der Hauptrolle
startet im ZDF.
Eine Bremer Bierbrauerei erfindet den Sechserträger mit Mehr- oder
Einwegflaschen. Die Idee setzt sich in der Folgezeit auch für andere
Getränke durch und wird unter dem Begriff "Sixpack" zu einem "Klassiker".
In der Bundesrepublik gründen sich feministische
Gruppen wie der "Weiberrat" in Frankfurt/M. und der "Aktionsrat
zur Befreiung der Frau" in West-Berlin.
(iz/reh)
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