1945-49

 

Last der Vergangenheit: NS-Verbrechen

Dokument: SS und SD - Telegramm, 1942
Textil: Stoffbahn mit "Judensternen" bedruckt, 1940-1943
Dokumentation: Die Todesmühlen, 1945

Schon unmittelbar nach der nationalsozialistischen "Machtergreifung" werden Gegner des Regimes erbarmungslos ausgeschaltet. Sie verschwinden in den Folterkellern der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) oder in Konzentrationslagern. Angst und Terror beherrschen den Alltag.
Als die alliierten Truppen in Deutschland vorrücken und auf die Konzentrations- und Vernichtungslager des NS-Regimes stoßen, begegnen ihnen Bilder und Szenen von unvorstellbarem Grauen. Auschwitz, Dachau, Bergen-Belsen oder Majdanek sind von nun an Synonyme für die Hölle.

Vor allem Juden werden als "rassisch minderwertig" eingestuft, entrechtet, ausgegrenzt, ihre Geschäfte und Synagogen zerstört. Seit dem 2. September 1941 müssen sie den "Judenstern" an ihrer Kleidung tragen.

Am Ende der brutalen Verfolgung steht der planmäßige Massenmord als fürchterlichstes nationalsozialistisches Verbrechen. Ob vergiftet, erschossen, vergast oder durch Zwangsarbeit ermordet: Millionen werden Opfer des "Dritten Reichs". Politisch und rassisch Verfolgte, Juden, Sowjetbürger und Polen, Sinti und Roma, psychisch Kranke, Homosexuelle: Sie werden ebenso willkürlich wie systematisch umgebracht.

Dokumentation: Die Todesmühlen, 1945 Dokumentation: Die Todesmühlen, 1945

(ab) © Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

II. WeltkriegNachkriegsjahreGeteiltes DeutschlandHomeLeMOImpressum