1945-49 |
Last der Vergangenheit: NS-Verbrechen |
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Schon unmittelbar nach
der nationalsozialistischen
"Machtergreifung" werden Gegner des Regimes erbarmungslos ausgeschaltet.
Sie verschwinden in den Folterkellern der Geheimen
Staatspolizei (Gestapo) oder in Konzentrationslagern.
Angst und Terror beherrschen den Alltag. Vor allem Juden werden als "rassisch minderwertig" eingestuft, entrechtet, ausgegrenzt, ihre Geschäfte und Synagogen zerstört. Seit dem 2. September 1941 müssen sie den "Judenstern" an ihrer Kleidung tragen. Am Ende der brutalen Verfolgung steht der planmäßige Massenmord als fürchterlichstes nationalsozialistisches Verbrechen. Ob vergiftet, erschossen, vergast oder durch Zwangsarbeit ermordet: Millionen werden Opfer des "Dritten Reichs". Politisch und rassisch Verfolgte, Juden, Sowjetbürger und Polen, Sinti und Roma, psychisch Kranke, Homosexuelle: Sie werden ebenso willkürlich wie systematisch umgebracht.
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