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Schauspieler
- 1933
- 4. Dezember: Horst Werner Buchholz wird im Berliner Arbeiterviertel
Prenzlauer Berg als Sohn eines Schuhmachers geboren.
- ab 1943
- Infolge der ersten Bombenangriffe auf Berlin wird Buchholz in ein
Kinder-Landverschickungsheim in Schlesien gebracht. Nach Kriegsende
schlägt er sich nach Berlin durch, wo er für sich selbst sorgen
muss.
- 1948
- Erste Bühnenrolle in Erich
Kästners "Emil und die Detektive". Buchholz finanziert sich
mit kleineren Rollen und als Synchronsprecher.
- ab 1950
- Buchholz verlässt vorzeitig die Schule. Er nimmt Schauspielunterricht
und bekommt erste Theaterengagements in Berlin unter anderem am Tribüne-Theater,
am Schiller Theater und am Schlosspark-Theater.
- 1952
- Erste Filmrolle als Statist in "Die Spur führt nach Berlin".
- 1955
- Beginn der Filmkarriere mit "Marianne, meine Jugendliebe" und vor
allem als Russe Mischa in "Himmel ohne Sterne" von Helmut Käutner,
für den er 1956 mit dem Bundesfilmpreis "Filmband in Silber"
ausgezeichnet wird.
- 1956
- Buchholz und Karin Baal erhalten
die Hauptrollen in dem erfolgreichen Film "Die Halbstarken". Seine Rolle
legt ihn vorerst auf den ungestümen, rebellischen Jugendlichen
fest.
- 1957
- Mit der Titelrolle in der Filmkomödie "Bekenntnisse des Hochstaplers
Felix Krull" nach dem Roman von Thomas
Mann wird er international bekannt.
Auszeichnung mit dem Bambi.
Bis Ende der 60er Jahre wirkt Buchholz, der englisch, französisch,
spanisch, italienisch und russisch spricht, an zahlreichen ausländischen
Produktionen mit.
- 1958
- Heirat mit der Schauspielerin
Myriam Bru. Aus der Ehe gehen zwei Kinder hervor.
- 1959
- Engagement am Broadway in dem Stück "Chérie".
- 1960
- Rolle in dem amerikanischen Western "Die glorreichen Sieben", der
zu einem Klassiker und Welthit wird.
- 1961
- Hauptrolle in Billy Wilders Filmkomödie "Eins, zwei, drei",
die im geteilten Berlin spielt. Der Film wird allerdings erst Jahre
später umfassend gewürdigt.
- ab 1973
- Erstmals nach seinem Aufenthalt in den USA steht Buchholz wieder
in Deutschland für den Film "...aber Johnny" vor der Kamera.
Buchholz erhält zahlreiche Engagements beim deutschen und amerikanischen
Fernsehen, unter anderem wirkt er in verschiedenen Folgen der Krimiserie
"Derrick" mit.
- 1981
- Übernahme der Moderation der ARD-Fernsehsendung "Astro-Show",
die er nach fünf Sendungen wieder abgibt. Nach diesem Misserfolg
wendet sich Buchholz wieder verstärkt dem Theater zu.
- 1993
- Mitwirkung in Wim Wenders Kinofilm "In weiter Ferne", der bei den
Filmfestspielen in Cannes den Großen Preis der Jury erhält.
- 1997
- Mitwirkung im Kinofilm
"Das Leben ist schön" als Dr. Lessing.
- 2003
- 3. März: Horst Buchholz
verstirbt im Alter von 69 Jahren in Berlin.
Seine Frau und seine Kinder
erinnern mit dem Bildband "Horst Buchholz - Sein Leben in Bildern"
an Leben und Werk des "deutschen James Dean".
- 2005
- Mit dem Film "Horst
Buchholz...mein Papa" erschafft sein Sohn Christopher Buchholz
eine Hommage an den berühmten Vater.
(nc)
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