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Politiker
- 1946
-
6. Juli: George W. Bush wird als erstes von sechs Kindern in New Haven,
Connecticut, geboren.
Er wächst in Midland und Houston, Texas, auf. Sein Vater George
Bush der spätere 41. Präsident der Vereinigten Staaten von
Amerika, ist dort im Ölgeschäft tätig.
- 1961-1964
- Besuch der Phillips Academy in Andover, Massachusetts.
- 1964-1968
- Studium an der Yale University in Connecticut, Abschluss in Geschichte
(Bachelor´s Degree).
- 1968-1970
-
Ausbildung zum Piloten der Texas Air National Guard auf dem Luftwaffenstützpunkt
Ellington. Nach seiner Grundausbildung im September 1968 wird George
W. Bush zum Leutnant zweiten Grades
bestellt und im November 1970 zum Leutnant ersten Grades befördert.
- 1970-1973
-
Tätigkeit für ein landwirtschaftliches Unternehmen in Houston,
Texas. In Alabama beteiligt er sich am Wahlkampf des Republikaners Winton
Blount für den amerikanischen Senat. Daneben arbeitet George W.
Bush weiterhin als Pilot bei der Luftwaffe.
- 1973-1975
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Besuch der Harvard Business School in Cambridge, Massachusetts. Abschluss
mit einem Master of Business Administration (MBA).
- 1975
- Gründung eines Öl- und Gasunternehmens in Midland, Texas.
- 1977
-
George W. Bush heiratet die Bibliothekarin Laura Welch.
- Kandidatur für das Repräsentantenhaus (US-Kongress) im Wahlbezirk
West Texas. Er wird von den Republikanern nominiert, verliert jedoch
die Wahl gegen den demokratischen Kandidaten Kent Hance.
- 1981
- Geburt der Zwillingstöchter Barbara und Jenna.
- 1986
- Der Verfall der Ölpreise zwingt George W. Bush zum Verkauf seiner
Firma.
- 1987
- Umzug nach Washington D.C., um seinen Vater bei dessen Kandidatur
für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika
zu unterstützen.
- 1988
-
Nach dem Wahlsieg seines Vaters kehrt George W. Bush nach Texas zurück.
Gemeinsam mit anderen Investoren kauft er das Baseballteam "Texas
Rangers" und übernimmt die Funktion des Managers.
- 1993
- Kandidatur für das Amt des Gouverneurs von Texas.
- 1994
- November: Nach seinem Wahlsieg gegen die Demokratin Ann Richards wird
George W. Bush zum Gouverneur von Texas ernannt. In seiner Amtszeit
bemüht er sich insbesondere um eine Verbesserung der Bildungsmöglichkeiten,
er initiiert umfangreiche Steuersenkungen und strengere Jugendstrafgesetze
bei illegalem Waffenbesitz. Er legt seinen Anteil an den Texas Rangers
in einem Treuhandfonds an und gibt seine Position als Manager des Baseballteams
auf.
- 1998
-
3. November: George W. Bush wird mit 69% der Stimmen für das
Amt des Gouverneurs von Texas wiedergewählt.
- 1999
- Juni: George W. Bush gibt seine Kandidatur für das Amt des Präsidenten
der Vereinigten Staaten bekannt. Der Verkauf seiner Anteile an den Texas
Rangers hilft ihm bei der Finanzierung seines Wahlkampfs.
- 2000
- August: Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner.
Gegenkandidat ist der Demokrat Al Gore, der acht Jahre Vizepräsident
unter Bill Clinton war.
7. November: Die Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten
von Amerika endet mit einem ungewöhnlich knappen Ergebnis. Nach
wochenlanger Auszählung entscheiden nur wenige hundert Stimmen
in Florida über den Wahlsieg des republikanischen Kandidaten George
W. Bush
- 2001
- 20. Januar: George W. Bush wird als 43. US-Präsident vereidigt.
12. September: Als Reaktion auf die Terroranschläge vom 11. September
appelliert Präsident Bush an die internationale Staatengemeinschaft,
eine Allianz gegen den Terrorismus zu bilden.
13. September: US-Außenminister Colin Powell benennt Osama bin
Laden, den Chef des Terrornetzwerks Al-Qaida, als Hauptverdächtigen
der Anschläge.
14. September: Der US-Kongress
bewilligt 40 Milliarden Dollar zur Bekämpfung des Terrorismus.
15. September: George W. Bush kündigt einen "Krieg gegen den
Terrorismus" an. Die USA treffen Vorbereitungen für einen
Militärschlag gegen Afghanistan, dessen Taliban-Regime enge Kontakte
zu Al-Qaida pflegt und Osama bin Laden Unterstützung und Zuflucht
gewährt.
7. Oktober: Die USA und Großbritannien beginnen mit Luftangriffen
auf Afghanistan.
26. Oktober: Die von der US-Regierung veranlasste "Anti-Terror-Gesetzgebung"
eröffnet Polizei und FBI weitreichende Möglichkeiten zur Abhörung
und Überwachung verdächtiger Personen. Nicht-Staatsbürger
dürfen bei Verdacht auf terroristische Aktivitäten bis zu
sieben Tage ohne Anklage in Gewahrsam genommen werden.
22. Dezember: Nach dem Sturz
des Taliban-Regimes wird in Kabul eine Übergangsregierung gebildet.
- 2002
- 29. Januar: In seiner ersten
Rede zur Nation kündigt George W. Bush eine massive Erhöhung
der Verteidigungsausgaben an und erklärt, der Krieg gegen den Terror
habe gerade erst begonnen. Den Iran, Irak und Nordkorea bezeichnet er
als "Achse des Bösen" und wirft ihnen die Produktion
von Massenvernichtungswaffen vor.
18. März: Die von den
USA geführte Großoffensive "Operation Anaconda"
in Ostafghanistan wird für erfolgreich beendet erklärt.
16. Oktober: George W. Bush fertigt eine Resolution an, die den amerikanischen
Kongress ermächtigt, eine Entwaffnung des Iraks notfalls mit militärischen
Mitteln durchzusetzen. In seiner Ansprache hebt er die vom Irak und
Saddam Hussein ausgehende Bedrohung
für den Weltfrieden durch den Besitz von Massenvernichtungswaffen
hervor.
- 2003
- März: Der stetig wachsende Druck auf den Irak gipfelt - trotz des nicht erhaltenen
UNO-Mandats -
im dritten Golfkrieg mit dem
Einmarsch von britischen und US-Truppen in den Irak. Auch Spanien, Italien, Polen und einige andere
Staaten beteiligen sich am Krieg, während Frankreich, Russland und Deutschland die Waffeninspektionen
als ausreichendes Mittel für eine dauerhafte Abrüstung des Iraks sehen.
- Mai: George W. Bush erklärt an Bord des Flugzeugträgers "Abraham Lincoln" die Kampfhandlungen im
Irak für beendet.
- 2004
- Die Kriegsgegner sehen sich dadurch bestätigt, dass keine Massenvernichtungswaffen
im Irak gefunden werden konnten und auch der Terrorismus durch den Krieg
anscheinend nicht geschwächt wurde. Einen weiteren Rückschlag
erleidet George W. Bush durch den Wahlsieg der Sozialisten in Spanien.
Wie angekündigt ordnet der neue Ministerpäsident Zapatero
kurz nach seiner Vereidigung den Rückzug der spanischen Truppen
aus dem Irak an.
- 2005
- August: Der Hurrikan Katrina richtet in den südöstlichen Teilen der USA, insbesondere an der Golfküste, enorme Schäden an. Das Unglück, bei dem 1.800 Menschen umkommen und Sachschäden in Höhe von 81 Milliarden US-Dollar entstehen, geht als eine der verheerendsten Naturkatastrophen in die Geschichte der USA ein. Die Regierung unter George W. Bush wird von weiten Teilen der Bevölkerung und den Medien wegen gravierender Versäumnisse bei der Katastrophenhilfe stark kritisiert. Ihr wird eine mangelhafte Notfallplanung und Krisenintervention vorgeworfen.
- 2008
- Die letzten Monate der Amtszeit von George W. Bush werden von der Krise auf dem US-Immobilienmarkt und der sich allmählich abzeichenenden globalen Finanzkrise überschattet. 4. November: Aus der 56. Wahl des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika geht der Kandidat der Demokratischen Partei, Barack Obama, Senator aus Illinois, als Sieger hervor.
- 2009
- 20. Januar: Barack Obama wird als 44. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. George W. Bush zieht mit seiner Frau Laura nach Dallas, Texas.
(nc/reh/lb)
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