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Physiker
- 1901
-
5. Dezember: Werner Karl Heisenberg wird in Würzburg als Sohn des Universitätsprofessors und
bekannten Byzantinisten August Heisenberg geboren.
- 1920-1923
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Studium der Physik in München, wo er bei Arnold Johannes Wilhelm Sommerfeld promoviert.
- 1922/23
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Studium der Physik in Göttingen bei
Max Born.
- 1924
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Assistent von Max Born in Göttingen, bei dem er habilitiert.
- 1924/25
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Arbeit an der Universität von Copenhagen bei Niels Bohr.
- 1924-1927
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Zusammen mit Max Born und Pascual Jordan begründet Heisenberg die Quantenmechanik.
- 1927-1941
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Professor an der Universität Leipzig und Leiter des Theoretisch-Physikalischen Institutes in Leipzig.
- 1927
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Veröffentlichung seiner Theorie "Über den anschaulichen Inhalt der quantentheoretischen Kinematik
und Mechanik". Die "Heisenberg'sche Unbestimmtheitsrelation", nach der es physikalisch unmöglich
ist, Ort und Impuls z.B. eines Elektrons für den gleichen Zeitpunkt mit absoluter Genauigkeit zu
bestimmen, wird zu einer der größten Entdeckungen seit Bestehen der Quantentheorie.
- 1928
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Veröffentlichung des Buches "Die physikalischen Prinzipien der Quantentheorie".
- 1929
-
Vortragsreisen in die USA, Japan und Indien.
- 1933
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Nachträgliche Verleihung des Physik-Nobelpreises 1932 für seine Arbeiten zur Quantenmechanik
und Verleihung der Planck-Medaille.
- 1936
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Infolge seiner Anerkennung und Verteidigung der Forschungsergebnisse u.a. von
Albert Einstein
und
Lise Meitner
wird Heisenberg von den Nationalsozialisten diffamiert und seine Berufung auf
den Münchner Lehrstuhl für Physik zurückgezogen. Heisenberg arbeitet daraufhin
in aller Stille in Leipzig weiter.
Heirat mit Elisabeth Schumacher. Aus der Ehe gehen sieben Kinder hervor.
- 1941-1945
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Direktor des Kaiser-Wilhelm-Institutes, dem späteren Max-Planck-Institut in Berlin und Professor an
der Universität Berlin.
- 1945/46
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Heisenberg wird zusammen mit anderen Atomforschern in England interniert.
- 1946-1957
-
Professor und Leiter des Max-Planck-Institutes für Physik in Göttingen. Heisenberg beschäftigt sich
mit der bei Atomspaltungen im Weltall entstehenden kosmischen Strahlung.
- 1948
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Gastdozent in Cambridge/England.
- 1949-1951
-
Präsident des Deutschen Forschungsrates und der Akademie der Wissenschaften in Göttingen.
- 1950 und 1954
-
Gastdozent in den USA.
- 1952
-
Vizepräsident des "Europäischen Rates für kernphysikalische Forschung".
- ab 1953
-
Arbeit an der Suche nach der "Weltformel", einer einheitlichen Theorie der Materie, die alle
Grundgesetze der Natur erfassen soll.
- 1953-1975
-
Erster Präsident der am 10. Dezember 1953 von der Bundesrepublik Deutschland wiedererichteten
Alexander von Humboldt-Stiftung mit Sitz in Bonn-Bad Godesberg.
- 1955/56
-
Gastdozent an der University of St. Andrews/Schottland.
- 1957
-
Unterzeichnung der Göttinger "Erklärung der 18 Atomwissenschaftler", die auf die Gefahren der
Atomwaffen hinweist und sich gegen die
Ausrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen
ausspricht.
Verleihung des Orden
"Pour le Mérite".
- 1958
-
Heisenberg hält in Göttingen einen Vortrag über seine "Einheitliche Theorie der Elementarteilchen",
die als "Weltformel" bekannt wird.
- 1958-1970
-
Professor an der Universität München und Leiter des Max-Planck-Institutes für Physik in München.
- 1964
-
Auszeichnung mit dem Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband.
- 1976
-
1. Februar: Werner Heisenberg stirbt in München.
(iz)
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