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Schriftsteller
- 1896
- 27. Dezember: Carl Zuckmayer wird als Sohn eines Flaschenkapselfabrikanten
in Nackenheim/Rheinhessen geboren.
- 1903
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In Mainz besucht er das Gymnasium.
- 1914-1918
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Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg. Er wird Leutnant.
- 1918/19
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Studium der Naturwissenschaften in Frankfurt/Main und in Heidelberg.
- 1920
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Arbeit als Volontär und gelegentlicher Regieassistent in Berlin.
Uraufführung seines ersten Dramas "Kreuzweg" in Berlin. Das Stück
wird nach drei Tagen abgesetzt und Zuckmayer muss sich als freier Schriftsteller
durchschlagen. Erfolglos bewirbt er sich bei Theatern.
- 1924-1925
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Zusammen mit Bertolt Brecht Engagement am "Deutschen Theater" in Berlin.
- 1925
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Erster Erfolg mit der Aufführung der Komödie "Der fröhliche Weinberg", eine derbe,
übersprudelnde, lustige Komödie aus seiner rheinhessischen Heimat. Das Stück wird mit dem
Kleist-Preis ausgezeichnet und der größte deutsche Theatererfolg in den 20er Jahren.
- 1926-1938
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Wohnhaft in Henndorf bei Salzburg.
- 1928
- Auszeichnung mit dem Georg Büchner-Preis. Veröffentlichung
des rheinischen Räuberstückes "Schindehannes" und der Zirkuskomödie
"Katharina Knie". Er schreibt das Drehbuch für den berühmten
Film "Der blaue Engel", in dem Marlene
Dietrich die Kabarettsängerin Lola spielt.
- 1930
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Großer Erfolg mit dem Theaterstück "Hauptmann von Köpenick". Zuckmayer wendet sich in
diesem Stück mit historischen und sozialsatirischen Zügen gegen preußischen Bürokratismus und
Militarismus.
- 1933
- Zuckmayers Stücke bekommen auf Grund kritischer Aussagen gegen
das NS-Regime Aufführungsverbot.
- 1939
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Nachdem sein Haus von der Gestapo beschlagnahmt und er ausgebürgert wird, wandert
Zuckmayer über die Schweiz und Kuba in die USA aus.
- 1946
- Uraufführung des Dramas "Des Teufels General" in Zürich.
Die Hauptperson des Stücks, General Harras, ist ein leidenschaftlicher
Flieger. Zuckmayer zeigt mit diesem Stück, wie ein Mensch aufgrund
seiner Flugleidenschaft den Nationalsozialisten verfällt, obwohl
er die Partei eigentlich ablehnt. Das Stück lehnt sich an die Biografie
des berühmten Fliegers Ernst Udet, Generalflugzeugmeister der Deutschen
Armee, an, der 1941 Selbstmord begeht.
- 1946-1947
- Zivilangestellter der amerikanischen Regierung zur Untersuchung des
Kulturlebens in Deutschland und Österreich. Er reist nach Österreich
und Deutschland, um einen Gesamtbericht über den Stand des kulturellen
Lebens und dessen Auf- und Ausbaumöglichkeiten auszuarbeiten.
- 1950-1959
-
Veröffentlichung der Werke "Der Gesang im Feuerofen"(1950), "Herr über Leben und Tod"
(1952), "Das kalte Licht" (1955), "Der trunkene Herkules" (1958) und "Die Fastnachtsbeichte"
(1959).
- 1955
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Auszeichnung mit dem Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern.
- 1957
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Ehrendoktor der Universität Bonn.
- 1958
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Übersiedlung in die Schweiz.
- 1960
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Auszeichnung mit dem "Großen Österreichischen Staatspreis" für sein Gesamtwerk.
- 1966
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Veröffentlichung der Lebenserinnerungen "Als wär's ein Stück von mir".
- 1977
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18. Januar: Carl Zuckmayer stirbt im Alter von 80 Jahren in Visp/Schweiz.
(at/iz)
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