Persönliche Verfügung Gustav Heinemanns für den Todesfall |
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![]() Persönliche Verfügung Gustav Heinemanns für den Todesfall Heinemann bittet darum, zu seinem Begräbnis auch Behinderte, Kriegsbeschädigte und Soldaten einzuladen, keine Orden am Grab auszustellen und anstelle von Kränzen Spenden an die Hilda-Heinemann-Siftung zu überweisen. Bonn, 11. Mai 1972 handgeschrieben (Faksimile) 21 x 14 cm Haus der Geschichte, Bonn EB-Nr.: 1996/01/0044 |
In meinem Sterbefall bitte ich um Folgendes:
I. Zu einem etwaigen Staatsakt sollen auch eingeladen werden: II. Falls in Bonn verstorben kirchliche Feier in Bonn, sonst in Essen. Als Pfarrer: Gollwitzer oder ersatzweise Kunst III. Alles ohne Ausstellung von Orden IV Am Grab in Essen nur Familie und Freunde, - ebenfalls Stadtvertreter ohne Reden V. Als Sargträger Bundesgrenzschutz. Er bewacht mich bei Lebzeiten, deshalb möge er auch den Sarg tragen. VI. An Stelle von Kränzen Spenden an Hilde-Heinemann-Stiftung. Bonn, 11. Mai 1972 Heinemann |