Ein Baudenkmal der Moderne - Haus der Geschichte stellt Band zum Kanzlerbungalow vor
„Ich fürchte, der Bungalow brennt nicht einmal“, äußerte Bundeskanzler Konrad Adenauer noch 1967 über das wenige Jahre zuvor von Sep Ruf im Auftrag von Ludwig Erhard gebaute Wohn- und Empfangsgebäude der Bundeskanzler. Andere lobten den offenen und modernen Stil des Kanzlerbungalows als herausragendes Beispiel westdeutscher Nachkriegsarchitektur. Nach Revitalisierung und Eröffnung im Frühjahr 2009 legt die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland jetzt gemeinsam mit der Wüstenrot Stiftung ein Buch über die Architektur, die Nutzung und Instandsetzung des Bauwerks vor. Auch das – durchaus gespaltene – Echo, das der Kanzlerbungalow in der Öffentlichkeit auslöste, ist Bestandteil der Publikation, die im Prestel-Verlag erscheint. Friedhelm Ost, Staatssekretär a.D. und ehemaliger Leiter des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung, wird den Band am 12. November 2009 vorstellen.
Zu den Autoren gehören die Architekturkritiker Prof. Dr. Wolfgang Pehnt und Dr. Heinrich Wefing, die sich mit den Themen „Gebaute Diplomatie – Der Kanzlerbungalow in seiner Zeit“ und „Der Kanzlerbungalow im internationalen Vergleich“ auseinandersetzen. Über die Nutzung des Bungalows informieren der Historiker Prof. Dr. Udo Wengst und der ehemalige Leiter der Dienststelle Bonn des Bundeskanzleramts, Dr. Volker Busse. Dr. Judith Koppetsch beschäftigt sich mit dem „Kanzlerbungalow in der öffentlichen Diskussion“. Der Präsident der Stiftung Haus der Geschichte, Prof. Dr. Hans Walter Hütter und der Geschäftsführer der Wüstenrot Stiftung, Georg Adlbert, äußern sich zur Revitalisierung des Gebäudes und seiner aktuellen und künftigen Nutzung.
Buchvorstellung:
Donnerstag, 12. November 2009, 11.00 Uhr, im Kanzlerbungalow,
Eingang über Adenauerallee 141, bitte Presse-/Personalausweis bereithalten
Wüstenrot Stiftung/ Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (Hrsg): Kanzlerbungalow, München 2009, Prestel-Verlag,144 S., 24,95€
Direktor Kommunikation:
Dr. habil. Harald Biermann
Medienanfragen richten Sie bitte an:
Peter Hoffmann
Pressereferent
Tel.: (02 28) 91 65-109
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