Pressemitteilung: Ausstellung „Bilder im Kopf“ endet am 11. Oktober 2009
Bislang 80.000 Besuche in Bonn
15. August 1961: Zwei Tage nach dem Beginn des Mauerbaus springt der 19-jährige DDR-Bereitschaftspolizist Conrad Schumann in Berlin über den provisorisch ausgerollten Stacheldraht in den Westen. Der „Sprung in die Freiheit“ ziert als ausgewählte Bildikone Plakate und Werbemittel der Ausstellung „Bilder im Kopf. Ikonen der Zeitgeschichte“
„Anlässlich des 60. Geburtstages der Bundesrepublik Deutschland und nach 20 Jahren Mauerfall zeigt das Haus Geschichte Schlüsselbilder, die sich in das kollektive Gedächtnis der Deutschen in Ost und West eingebrannt und das Geschichtsbewusstsein der Nation geprägt haben“, erläutert Prof. Dr. Hans Walter Hütter, Präsident der Stiftung.
Rund 80.000 Besuche wurden bislang gezählt, die Ausstellung ist noch bis 11. Oktober 2009 zu sehen. Nach der Präsentation in Bonn wird „Bilder im Kopf“ als Wanderausstellung ab Januar 2010 in Deutschland zu sehen sein; die Weitergabe der Ausstellung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung.
Die Ausstellung analysiert die Entstehung, Verbreitung und Wirkkraft politischer Bilder aus der Zeit des Nationalsozialismus, der DDR und der Bundesrepublik Deutschland. Neben den Original-Fotografien wird auch deren Verbreitung in Zeitungen, Zeitschriften, Illustrierten, Büchern und anderen Medien sowie deren künstlerische Adaption in Werken der Bildenden Kunst, des Spielfilms und der Alltagskultur dokumentiert.
„Bilder im Kopf. Ikonen der Zeitgeschichte“
bis Sonntag, 11. Oktober 2009
Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag, 9 – 19 Uhr, Eintritt frei
Weitere Informationen: www.hdg.de
Direktor Kommunikation:
Dr. habil. Harald Biermann
Medienanfragen richten Sie bitte an:
Peter Hoffmann
Pressereferent
Tel.: (02 28) 91 65-109
Fax: (02 28) 91 65-302
