Pressemitteilung: "Bilder des Terrors – Terror der Bilder: Bilder als Waffe in einer globalisierten Welt"
Podiumsdiskussion zur aktuellen Wechselausstellung im Haus der Geschichte
Bilder sind aus der Berichterstattung in der modernen Mediengesellschaft nicht mehr wegzudenken. Scheinbar objektiv sprechen sie das Publikum emotional an und helfen den Journalisten, ihre Aufklärungs- und Wächterfunktion als „vierte Macht“ im Staate zu erfüllen. Doch was geschieht, wenn Terroristen auf die Nachfrage nach Bildern bauen und sie somit zur Waffe machen? Der Anbruch eines neuen Zeitalters terroristischer Bedrohung nach den Anschlägen des 11. September 2001 wäre ohne die Aufnahmen der einstürzenden Twin Towers des World Trade Center wohl kaum so schnell weltweit zur Kenntnis genommen worden.
Was sind „Bilder des Terrors“? Wo sind die Grenzen des Darstellbaren? Gibt es Bilder, die nicht der Öffentlichkeit präsentiert werden dürfen? Und welche Rolle spielen der allgegenwärtige Zwang zur Aktualität sowie die Geschäftsinteressen von Medienkonzernen? Diese und andere Fragen rund um das Thema der aktuellen Wechselausstellung „Bilder im Kopf. Ikonen der Zeitgeschichte“ stellen sich in einer Podiumsdiskussion im Haus der Geschichte Experten aus Wissenschaft und Medien. Der Präsident der Stiftung, Prof Dr. Hans Walter Hütter, unterstreicht: „Mit dieser hochrangig besetzten Veranstaltung wollen wir nochmals auf die grundsätzliche Ambivalenz von Bildern in der medial geprägten Gegenwart aufmerksam machen.“
Es diskutieren:
Prof. Dr. Sabine Sielke, Universität Bonn
Volker Lensch, Leiter der Bildredaktion des „Stern“
Joachim Westhoff, ehemaliger Chefredakteur General-Anzeiger Bonn
Moderation: Christof Lang, RTL Nachtjournal
Podiumsdiskussion „Bilder des Terrors – Terror der Bilder“
Donnerstag, 3. September 2009, 19 Uhr, Saal
Direktor Kommunikation:
Dr. habil. Harald Biermann
Medienanfragen richten Sie bitte an:
Peter Hoffmann
Pressereferent
Tel.: (02 28) 91 65-109
Fax: (02 28) 91 65-302
