Pressemitteilung: Erweiterte Öffnungszeiten
    für Präsentation der Honecker-Koffer

    Dokumente und Fotos aus dem privaten und öffentlichen Leben von Erich und Margot Honecker zeigt das Haus der Geschichte noch bis zum 14. März 2008.
    Verpackt in zwei Koffern blieben private Fotos, Briefe und Unterlagen während der Flucht des Ehepaares nach Moskau in Berlin zurück.
    Wegen des großen Besucherinteresses ist die Präsentation im Informationszentrum des Museums jetzt auch an den Wochenenden 1./2. März und 8./9. März 2008 von 10.00 – 18.00 Uhr zu sehen.


    Besonders aufschlussreich sind Briefe aus dem Jahr 1991. Sie zeugen von Erich und Margot Honeckers Art, mit der politischen und persönlichen Krise umzugehen. Margot Honecker beschimpft die Genossen, von denen sie sich verraten fühlen: „Der Krenz hat ja nun wirklich nicht alle Tassen im Schrank, sich vor einem bürgerlichen Gericht auszukotzen …”.
    Das politische Leben der Honeckers dokumentieren Aufnahmen vom Aufstieg in der Partei und Urkunden aus ihrer politischen Karriere, zum Beispiel die Berufungsurkunde für Margot Honecker zur Ministerin für Volksbildung 1963. Darunter befinden sich auch Zeugniskopien aus Erich Honeckers Zeit auf der Lenin-Schule 1930/31 in Moskau.
    Private Fotos spiegeln das Familienleben von Margot und Erich Honecker wider. Auch ein Fotoalbum mit Honeckers geliebtem Jagdhund ist darunter. Die öffentliche Darstellung des Privatlebens des SED-Machthabers und seiner Familie war in der DDR tabu.

    Präsentation im Informationszentrum
    des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

    bis 14. März 2008
    Öffnungszeiten an Wochentagen: Dienstag – Freitag 9.00 – 17.00 Uhr




    Direktor Kommunikation:

    Dr. habil. Harald Biermann


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