Pressemitteilung: Helden: verehrt – verkannt – vergessen:
    Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2008

    Auftaktveranstaltung für Nordrhein-Westfalen im Haus der Geschichte

    Mut, herausragende Fähigkeiten, besondere Leistungen: Diese Eigenschaften verbindet man gewöhnlich mit der Person des Helden. Beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten geht es aber nicht um Superman oder Zorro.
    Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten will zur selbstständigen Auseinandersetzung mit den demokratischen Traditionen der deutschen Geschichte anregen und Verantwortungsbewusstsein stärken. Schülerinnen und Schüler sind eingeladen, sich 2008 mit dem Thema „Helden: verehrt – verkannt – vergessen” auseinander zu setzen.
    Prof. Dr. Hans Walter Hütter, Präsident der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, hebt das Engagement aller Beteiligten hervor: „Angesichts der geringer werdenden Zeitdeputate an den Schulen, besonders in den geisteswissenschaftlichen Fächern, ist dieser Einsatz der Schüler und Lehrer außerhalb des Unterrichts besonders zu loben”.

    Die Körber-Stiftung, Organisator des jährlichen Wettbewerbs, und die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland als Kooperationspartner laden zur Landespräsentation des Geschichtswettbewerbs 2008 in Nordrhein-Westfalen ein. Den Gastvortrag hält der ehemalige Bundesbeauftragte für die Unterlagen der Staatssicherheit, Dr. h.c. Joachim Gauck. Als einer der führenden Köpfe der friedlichen Revolution in der DDR wird er das Thema „Helden” beleuchten - auch aus seinen persönlichen Erfahrungen in diesem Unrechtsstaat.

     
    Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, Auftaktveranstaltung für Nordrhein-Westfalen:
    Mittwoch 3. 9 2008, Haus der Geschichte, 15.00 Uhr

    Vorstellung des Wettbewerbs: Sven Tetzlaff, Bereichsleiter Bildung (Körber Stiftung),
    Patricia Wratil, (Preisträgerin 2007)

    Gastvortrag: Dr. h.c. Joachim Gauck




    Direktor Kommunikation:

    Dr. habil. Harald Biermann


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