ARBEITSAUFENTHALTE IM MUSEUM
Vor dem Hintergrund des zusammenwachsenden Europas suchen auch die Museen vertiefte Beziehungen zu ihren Nachbarn in Europa. Junge Wissenschaftler/innen aus Deutschland, Belgien und Frankreich sollen während eines
Arbeitsaufenthaltes in Frankreich in einem Museum oder Ausstellungszentrum mit den Ausstellungskonzeptionen im Gastland vertraut werden, Struktur und Arbeitsweise vor Ort erfahren, im Nachbarland übliche Formen der Öffentlichkeitsarbeit, der Präsentation, der Sammlungssystematik, der Objektdokumentation sowie des Sponsorings kennenlernen, Perspektiven für grenzüberschreitende Kooperationsmöglichkeiten entwickeln.
PROGRAMM
Trinationales Einführungsseminar: Zielsetzung des Programms, Vorstellung des Museumswesens und der Ausbildung in Deutschland, Belgien und Frankreich. (Anfang Februar)
Intensivsprachkurs von zwei bis drei Wochen (Februar)
Zweimonatiger Arbeitsaufenthalt, in dem die Teilnehmer je nach örtlichen Gegebenheiten Arbeitsweise und Struktur eines Museums durch ihre Mitarbeit kennenlernen (März und April).
Trinationales Auswertungsseminar:
Erfahrungsaustausch (Ende April)
Termine für 2012:
06. + 07.02.12 Einführungsseminar in Berlin
08. - 17.02.12 Sprachkurs in Berlin
20. - 28.02.12 Sprachkurs in Lyon
01.03. - 25.04.12 Arbeitsaufenthalt
26. + 27.04.12 Evaluation in Paris
TEILNAHMEBEDINGUNGEN
Volontärstatus, Höchstalter: 35 Jahre, Universitätsabschluss, französische Sprachkenntnisse.
FÖRDERUNG
Das Projekt wird durch das Deutsch-Französische Jugendwerk finanziert. Neben einem Stipendium für den Sprachkurs werden Fahrtkostenzuschüsse und während des Arbeitsaufenthaltes ein Stipendium in Höhe von 700/900 Euro pro Monat gewährt.
BEWERBUNG
bis 15. Oktober 2011 an die
Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Personalreferat, Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn
Präsident:
Prof. Dr. Hans Walter Hütter
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Ursula Overath
Personalreferentin
Tel.: (02 28) 91 65-117