Jubiläum

25 Jahre Haus der Geschichte

Wie alles begann

Das Haus der Geschichte feiert seinen 25. Geburtstag! Damit gehört die eigene Geschichte schon zur Zeitgeschichte – und um die dreht sich in unserem Museum alles.

Das Haus geht auf eine Initiative von Bundeskanzler Helmut Kohl zurück. Die Vision von damals: Eine Sammlung zur deutschen Geschichte seit 1945 aufbauen. Erinnerungen und Kulturgüter sollen so vor dem Vergessen und Verschwinden bewahrt werden. In der Dauer- und den Wechselausstellungen kann die Öffentlichkeit die deutsche Geschichte nach 1945 erleben, sich informieren und darüber diskutieren.

Die Bauarbeiten für das Museumsgebäude mit Verwaltungstrakt beginnen im September 1989. Dass es eigens für diesen Zweck errichtet wird, ist damals etwas Besonderes. Das Haus ist voll und ganz auf die Museumsarbeit zugeschnitten. So gibt es einen Lastenaufzug, der schwere Objekt vom Kellerdepot bis zur höchsten Ausstellungsebene transportiert.

In der geschlossenen Anlieferungszone können Lastwagen wertvolle Objekte sicher und trocken ausladen. Das Haus der Geschichte besitzt museumseigene Werkstätten für Schreiner und Maler, Restauratoren und Schlosser.

Neben den praktischen Überlegungen soll das Haus der Geschichte durch seine offene Architektur ins Auge fallen. Das Design des Museums steht für eine transparente Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte.

Das Haus bekommt auch eine eigene U-Bahn-Station, die als Ausstellungsfläche in das Museum einbezogen wird. Zwei Wechselausstellungen können zusätzlich parallel gezeigt werden. Kernstück des Hauses der Geschichte ist aber die große Dauerausstellung, die Helmut Kohl am 14. Juni 1994 eröffnet. Museumsdirektor Hermann Schäfer begleitet ihn gemeinsam mit vielen prominenten Gästen und Journalisten durch die Ausstellung.

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Architektur
Eröffnung