Veranstaltungen und Termine

Begleitungen für Deutschlernende

24., 25. und 26. November: Zur Buchmesse Migration bieten wir Begleitungen für Deutschlernende durch unser Depot, zu „Bonn als Hauptstadt“ und zur Autoausstellung.

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Bonner Buchmesse Migration

23. bis 26. November: Unter dem Motto „ankommen – teilwerden – gemeinsam gestalten“ finden über 50 Veranstaltungen statt.

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"Where to, Miss?"

30. November: Eine junge Inderin kämpft für ihren Traum, Taxifahrerin zu werden. Die Regisseurin stellt den Dokumentarfilm persönlich bei uns vor.

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Filmplakat "Die Stille nach dem Schuss"
Filmplakat "Die Stille nach dem Schuss", filmwerte GmbH
Dr. Tobias Wunschik
Dr. Tobias Wunschik

„Die Stille nach dem Schuss“
(Spielfilm, D 2000, 98 Min., Regie: Volker Schlöndorff, FSK 12)

Filmvorführung mit vorheriger Einführung durch Dr. Tobias Wunschik, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der Deutschen Demokratischen Republik (BStU)

Nachdem sie in Paris einen Polizisten erschossen hat, kehrt die RAF-Terroristin Rita Vogt dem bewaffneten Kampf den Rücken und setzt sich in die DDR ab. Ausgestattet mit neuer Identität durch die Staatssicherheit führt sie ein „ganz normales“ Leben im sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaat. Als im Westfernsehen Fahndungsfotos von ihr zu sehen sind, wird sie von einer Kollegin erkannt und muss von heute auf morgen die Stadt verlassen. Doch spätestens als die Mauer fällt, wird Rita endgültig von ihrer Vergangenheit eingeholt.

Der Spielfilm „Die Stille nach dem Schuss“ von Volker Schlöndorff thematisiert die Aufnahme von zehn RAF-Terroristen Anfang der 1980er Jahre in der DDR. Darunter auch Susanne Albrecht, die an der Ermordung des Dresdner-Bank-Chefs Jürgen Ponto beteiligt war. Das Ministerium für Staatssicherheit sorgte für neue Biografien, beschaffte die entsprechenden Papiere, Wohnungen und Arbeitsstellen und bereitete die Aussteiger an einem konspirativen Ort auf das Leben in der DDR vor. Während die Terroristen dem Fahndungsdruck aus dem Westen entgehen konnten, versprach sich die DDR von der Aufnahme Aufklärung über die Absichten und das Innenleben der RAF, nicht zuletzt aus Sorge, die DDR könnte selbst das Ziel terroristischer Anschläge werden. Alle Aussteiger wurden im Sommer 1990 enttarnt, verhaftet und der überwiegende Teil später zu Freiheitsstrafen verurteilt.

Der Historiker Dr. Tobias Wunschik ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des BStU. Er hat zum linksextremistischen Terror der 1970er und 1980er Jahre und zu den Verbindungen zwischen westdeutschen Terroristen und der Staatssicherheit geforscht und veröffentlicht.

Veranstaltung im Rahmen „40 Jahre Deutscher Herbst“

Um Anmeldung unter acri(at)hdg.de wird gebeten.

Filmplakat "Die Stille nach dem Schuss"
Filmplakat "Die Stille nach dem Schuss", filmwerte GmbH
Dr. Tobias Wunschik
Dr. Tobias Wunschik

„Die Stille nach dem Schuss“
(Spielfilm, D 2000, 98 Min., Regie: Volker Schlöndorff, FSK 12)

Filmvorführung mit vorheriger Einführung durch Dr. Tobias Wunschik, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der Deutschen Demokratischen Republik (BStU)

Nachdem sie in Paris einen Polizisten erschossen hat, kehrt die RAF-Terroristin Rita Vogt dem bewaffneten Kampf den Rücken und setzt sich in die DDR ab. Ausgestattet mit neuer Identität durch die Staatssicherheit führt sie ein „ganz normales“ Leben im sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaat. Als im Westfernsehen Fahndungsfotos von ihr zu sehen sind, wird sie von einer Kollegin erkannt und muss von heute auf morgen die Stadt verlassen. Doch spätestens als die Mauer fällt, wird Rita endgültig von ihrer Vergangenheit eingeholt.

Der Spielfilm „Die Stille nach dem Schuss“ von Volker Schlöndorff thematisiert die Aufnahme von zehn RAF-Terroristen Anfang der 1980er Jahre in der DDR. Darunter auch Susanne Albrecht, die an der Ermordung des Dresdner-Bank-Chefs Jürgen Ponto beteiligt war. Das Ministerium für Staatssicherheit sorgte für neue Biografien, beschaffte die entsprechenden Papiere, Wohnungen und Arbeitsstellen und bereitete die Aussteiger an einem konspirativen Ort auf das Leben in der DDR vor. Während die Terroristen dem Fahndungsdruck aus dem Westen entgehen konnten, versprach sich die DDR von der Aufnahme Aufklärung über die Absichten und das Innenleben der RAF, nicht zuletzt aus Sorge, die DDR könnte selbst das Ziel terroristischer Anschläge werden. Alle Aussteiger wurden im Sommer 1990 enttarnt, verhaftet und der überwiegende Teil später zu Freiheitsstrafen verurteilt.

Der Historiker Dr. Tobias Wunschik ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des BStU. Er hat zum linksextremistischen Terror der 1970er und 1980er Jahre und zu den Verbindungen zwischen westdeutschen Terroristen und der Staatssicherheit geforscht und veröffentlicht.

Veranstaltung im Rahmen „40 Jahre Deutscher Herbst“

Um Anmeldung unter acri(at)hdg.de wird gebeten.

Wir bieten technisch bestens ausgestattete Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe. Alle Räume sind barrierefrei und Nichtraucher-Räume. Buchen Sie das Foyer, den Saal, den Konferenzraum, das Informatonszentrum oder den Seminarraum.