Veranstaltungen und Termine

Rheinisches Lesefest Käpt'n Book 2017

3. Oktober: Lesefest für Kinder und Jugendliche am Tag der Deutschen Einheit.

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„Die Stille nach dem Schuss“

17. Oktober: Volker Schlöndorffs Film über die Aufnahme von zehn RAF-Terroristen Anfang der 1980er Jahre in der DDR

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"Where to, Miss?"

30. November: Eine junge Inderin kämpft für ihren Traum, Taxifahrerin zu werden. Die Regisseurin stellt den Dokumentarfilm persönlich bei uns vor.

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Filmplakat "Die Stille nach dem Schuss"
Filmplakat "Die Stille nach dem Schuss", filmwerte GmbH
Dr. Tobias Wunschik
Dr. Tobias Wunschik

„Die Stille nach dem Schuss“
(Spielfilm, D 2000, 98 Min., Regie: Volker Schlöndorff, FSK 12)

Filmvorführung mit vorheriger Einführung durch Dr. Tobias Wunschik, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der Deutschen Demokratischen Republik (BStU)

Nachdem sie in Paris einen Polizisten erschossen hat, kehrt die RAF-Terroristin Rita Vogt dem bewaffneten Kampf den Rücken und setzt sich in die DDR ab. Ausgestattet mit neuer Identität durch die Staatssicherheit führt sie ein „ganz normales“ Leben im sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaat. Als im Westfernsehen Fahndungsfotos von ihr zu sehen sind, wird sie von einer Kollegin erkannt und muss von heute auf morgen die Stadt verlassen. Doch spätestens als die Mauer fällt, wird Rita endgültig von ihrer Vergangenheit eingeholt.

Der Spielfilm „Die Stille nach dem Schuss“ von Volker Schlöndorff thematisiert die Aufnahme von zehn RAF-Terroristen Anfang der 1980er Jahre in der DDR. Darunter auch Susanne Albrecht, die an der Ermordung des Dresdner-Bank-Chefs Jürgen Ponto beteiligt war. Das Ministerium für Staatssicherheit sorgte für neue Biografien, beschaffte die entsprechenden Papiere, Wohnungen und Arbeitsstellen und bereitete die Aussteiger an einem konspirativen Ort auf das Leben in der DDR vor. Während die Terroristen dem Fahndungsdruck aus dem Westen entgehen konnten, versprach sich die DDR von der Aufnahme Aufklärung über die Absichten und das Innenleben der RAF, nicht zuletzt aus Sorge, die DDR könnte selbst das Ziel terroristischer Anschläge werden. Alle Aussteiger wurden im Sommer 1990 enttarnt, verhaftet und der überwiegende Teil später zu Freiheitsstrafen verurteilt.

Der Historiker Dr. Tobias Wunschik ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des BStU. Er hat zum linksextremistischen Terror der 1970er und 1980er Jahre und zu den Verbindungen zwischen westdeutschen Terroristen und der Staatssicherheit geforscht und veröffentlicht.

Veranstaltung im Rahmen „40 Jahre Deutscher Herbst“

Um Anmeldung unter acri(at)hdg.de wird gebeten.

Thomas Plümacher, Barbara Aumüller
Thomas Pluemacher, Foto: Barbara Aumüller
Melanie Torres-Meißner, Barbara Aumüller
Melanie Torres-Meißner, Foto: Barbara Aumüller

Erstlinge und „letzte Worte”: In diesem Programm treffen frühe Stücke von Mozart und Schönberg auf späte Werke von Haydn und Beethoven. Hört man die Glut der Jugend? Spürt man die Reife der Meister? Entdecken Sie es selbst, und zwar in der „Königsdisziplin“ der Kammermusik-Gattungen: Dem Streichquartett!

Mit Akari Azuma (Violine), Melanie Torres-Meißner (Violine), Thomas Plümacher (Viola) und Johannes Rapp (Violoncello)

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart 1756–1791
Streichquartett G-Dur KV 80
Lodi-Quartett

Arnold Schönberg 1874–1951
Streichquartett Nr. 1 D-Dur

Joseph Haydn 1732–1809
Streichquartett d-Moll op. 103 Hob. III / 83

Ludwig van Beethoven
1770–1827
Streichquartett Nr. 16 F-Dur op. 135

Das Konzert ist leider ausverkauft.

Vor dem Konzert bieten wir Besuchern um 19.15 Uhr eine Kurzbegleitung durch den repräsentativen Teil des Kanzlerbungalows an. Der Zugang am Konzertabend erfolgt über die Adenauerallee 141. Bitte halten Sie einen gültigen Personalausweis bereit.

Maria Geißler, Barbara Aumüller
Maria Geißler, Foto: Barbara Aumüller
Caroline Steiner, Barbara Aumüller
Caroline Steiner, Foto: Barbara Aumüller
Keito Yamamoto, Barbara Aumüller
Keito Yamamoto, Foto: Barbara Aumüller

Der Gesang, so sagt man, liegt sowohl den Österreichern als auch den Briten im Blut. Und auch die Liebe zum Ländlichen zeichnet beide Nationen aus. Und so wird in diesem Programm ein weiter Bogen gespannt mit Werken, in denen mit dem „Hirten-Instrument“ par excellence gesungen wird: der Oboe.

Mit Keita Yamamoto (Oboe), Maria Geißler (Violine), Thomas Plümacher (Viola), Caroline Steiner (Violoncello)

Programm

Ernest John Moeran 1894—1950
Fantasy Quartet für Oboe und Streichtrio

Gordon Jacob 1895—1984
6 Shakespearian Sketches für Streichtrio

Wolfgang Amadeus Mozart 1756—1791
Oboenquartett F-Dur KV 370

Franz Schubert 1797—1828
Streichtrio B-Dur D 581

Benjamin Britten 1913—1976
Phantasy Quartet op. 2

Das Konzert ist leider ausverkauft.

Vor dem Konzert bieten wir Besuchern um 19.15 Uhr eine Kurzbegleitung durch den repräsentativen Teil des Kanzlerbungalows an. Der Zugang am Konzertabend erfolgt über die Adenauerallee 141. Bitte halten Sie einen gültigen Personalausweis bereit.

Wir bieten technisch bestens ausgestattete Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe. Alle Räume sind barrierefrei und Nichtraucher-Räume. Buchen Sie das Foyer, den Saal, den Konferenzraum, das Informatonszentrum oder den Seminarraum.