Veranstaltungen und Termine

„1968 in Deutschland”

18. September: Ingo Juchler stellt in seinem Fotovortrag Schauplätze der Stundenrevolte in West- und Ostdeutschland vor.

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„Stumme Proteste, mehr konnten wir nicht machen“

10. Oktober: Franziska Groszer und Karin Wieckhorst sprechen mit Shelly Kupferberg über ihre Erfahrungen 1968 in Ost-Berlin und Leipzig.

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September 2018

Unsere Dauerausstellung zeigt das Leben der Ostdeutschen in den 1970er und 1980er Jahren im Betrieb, in der Öffentlichkeit und im Privaten. Wir prägt das SED-Regime den Alltag, wie gehen die Menschen mit Mangel und Grenzen um und wo finden sie Freiräume?

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Unsere Dauerausstellung zeigt das Leben der Ostdeutschen in den 1970er und 1980er Jahren im Betrieb, in der Öffentlichkeit und im Privaten. Wir prägt das SED-Regime den Alltag, wie gehen die Menschen mit Mangel und Grenzen um und wo finden sie Freiräume?

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Was ist geblieben von den 68ern? Wie fing die Bewegung an und welche Fragen hat sie gestellt? Was ist heute anders als damals? In unserer Begleitung durch die Ausstellung lassen wir uns von der gewaltigen Bildsprache Ludwig Binders leiten und analysieren das, was wir sehen, empfinden, erinnern und denken. Eine Begleitung für Zeitzeugen und Einsteiger ins Thema.

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Oktober 2018
© Karin Wieckhorst

Gespräch mit den Zeitzeuginnen Franziska Groszer und Karin Wieckhorst

Moderation: Shelly Kupferberg

West-Berlin war 1968 einer der Brennpunkte der Studentenrevolte. Aber auch in Ost-Berlin und in der übrigen DDR kam es zu Protestaktionen. Davon berichten die Autorin Franziska Groszer (Berlin) und die Fotografin Karin Wieckhorst (Leipzig). Im Gespräch mit der Journalistin Shelly Kupferberg thematisieren sie die Ost-Perspektive auf die 1968er, das Verhältnis Berlin-Leipzig und natürlich ihre persönlichen Erfahrungen und biografischen Einschnitte.

Franziska Groszer, Mitbegründerin der Kommune 1 Ost, Lektorin und Autorin aus Berlin. Nach einer öffentlichen Lesung zusammen mit Thomas Brasch und Bettina Wegner erhielt sie Veröffentlichungsverbot und Auftrittsverbot, 1977 wurde sie aus der DDR ausgebürgert. In der Bundesrepublik Deutschland veröffentlichte sie Erzählungen und Jugendromane. 2008 erhält sie aufgrund ihres Engagements gegen den Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten in die CSSR den Karel-Kramar-Orden.

Karin Wieckhorst, Fotografin aus Leipzig, dokumentiert u.a. die Sprengung der Paulinerkirche am Augustusplatz. Die Sprengung am 30.05.1968 gilt als einer der bekanntesten demonstrativ kulturfeindlichen Akte von SED-Willkür. Die Fotografin ist bekannt durch ihre Serien „Begegnungen in Ateliers“ aus den 1980er Jahren. Unmittelbar nach der Wiedervereinigung entsteht die Serie „Frauenporträts“.

Das Gespräch ist Teil des Begleitprogramms zur aktuellen Ausstellung „Die 68er. Fotografien von Ludwig Binder und Jim Rakete“.