Veranstaltungen und Termine

Durch den Fall der Mauer und den Abbau der innerdeutschen Grenzanlagen werden innerhalb kurzer Zeit viele Quadratkilometer an Fläche frei. Wie soll man diese gestalten, wie das ehemalige Grenzgebiet nutzen?

Naturschutz, Gedenkstätte und kulturell-private Nutzung: am Beispiel des Grünen Bandes, des Berliner Mauerparks und der Stiftung Berliner Mauer stellen wir drei ganz unterschiedliche Konzepte vor und diskutieren über die unterschiedliche Nutzung von öffentlichen Räumen, die Rückgewinnung von ehemaligen Grenzgebieten und über die Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb der Stadt.

Mit:

Karin Kowol, BUND, Grünes Band Thüringen
Günter Schlusche, Gedenkstätte Berliner Mauer
Alexander Puell, Freunde des Mauerparks e.V.

Gedenkstätte Berliner Mauer:
Die Gedenkstätte Berliner Mauer erstreckt sich beidseits der Bernauer Straße. Am ursprünglich in Ost-Berlin gelegenen Grenzstreifen zeigt sie u.a. anhand von Spuren der Grenzsperren exemplarisch die Geschichte der Teilung und gedenkt den Opfern der kommunistischen Gewaltherrschaft.

Freunde des Mauerparks e.V.:
Exerzierplatz, Güterbahnhof, Grenzstreifen und öffentliche Grünfläche:  Der Berliner Mauerpark erzählt Berliner Geschichte und ist heute für Berliner und Touristen gleichermaßen ein Treffpunkt. Die Freunde des Mauerparks e.V. begleiten ihn seit über 15 Jahren und kümmern sich um den Erhalt der Grünanlage und haben die Interessen der Besucherinnen und Besucher sowie der Anwohnerinnen und Anwohner im Blick.

Das Grüne Band:
Vor 30 Jahren, am 9.12.1989, initiierte der BUND ein Naturschutzprojekt entlang des ehemaligen Grenzstreifens von der Ostsee bis nach Bayern: das Grüne Band. Die rund 1400 Kilometern sind heute ein Rückzugsort für mehr als 1.200 seltene und gefährdete Pflanzen und Tiere.  

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