Veranstaltungen und Termine

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Juli 2018

Unsere Dauerausstellung zeigt das Leben der Ostdeutschen in den 1970er und 1980er Jahren im Betrieb, in der Öffentlichkeit und im Privaten. Wir prägt das SED-Regime den Alltag, wie gehen die Menschen mit Mangel und Grenzen um und wo finden sie Freiräume?

Zur Ausstellung

Unsere Dauerausstellung zeigt das Leben der Ostdeutschen in den 1970er und 1980er Jahren im Betrieb, in der Öffentlichkeit und im Privaten. Wir prägt das SED-Regime den Alltag, wie gehen die Menschen mit Mangel und Grenzen um und wo finden sie Freiräume?

Zur Ausstellung

Foto: Christoph Petras / Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland; Gestaltung 3-D Cover des Super-Ferien-Passes: Rebecca Haupt

Wie sah eigentlich in der DDR das Leben eines Jugendlichen aus? Was tat er in seiner Freizeit? Welche Träume und Wünsche hatte er? Was war „in“ und was „out“? Und welche Rolle spielten dabei Freunde, die Eltern und die Politik? Wir nehmen euch mit in den Alltag eines Landes, das es nicht mehr gibt.

Das Angebot richtet sich an Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren, die den Super-Ferien-Pass der Stadt Berlin haben. Die Veranstaltung dauert von 10:00 bis 12:00 Uhr.

August 2018
Ausschnitt aus der Ausstellung "Die 68er. Fotografien von Ludwig Binder und Jim Rakete"

Schaut man in eine beliebige Dokumentation über 1968, so scheint es ausgemacht: Die 68er waren ein Pop-Phänomen. Beat- und Rockmusik gelten als „Soundtrack der Revolte“, Che-Guevara-Poster als Ikonen des Polit-Pop. Aus den Quellen der Zeit tönt es jedoch bisweilen ganz anders: „Stellt die Gitarren in die Ecke und diskutiert!“, lautete 1968 etwa ein wenig popfreundlicher Imperativ auf dem Festival Chanson – Folklore International auf Burg Waldeck im Hunsrück, einem der Geburtsorte des deutschsprachigen Protestliedes. Amerikanische Popkultur galt manchen „68ern“ pauschal als Herrschaftszeichen eines aggressiven „US-Imperialismus“. Gleichzeitig knüpfte sich an psychedelische Klänge und visuelle Effekte die utopische Hoffnung auf Bewusstseinserweiterung und Gegenkultur. Grund genug, das bisweilen widersprüchliche Verhältnis von Pop und Politik der Jahre um 1968 einer kritischen Bestandsaufnahme zu unterziehen.

Der Kulturhistoriker Bodo Mrozek (Lehrstuhl für Theorie und Geschichte der Populären Musik, HU Berlin) diskutiert mit Kathrin Fahlenbrach (Professorin für Medienwissenschaft an der Uni Hamburg) und dem Berliner Schriftsteller Bernd Cailloux (»Das Geschäftsjahr 1968/69«, 2005).

Das Gespräch findet im Museum in der Kulturbrauerei statt. Dort läuft aktuell die Ausstellung „Die 68er. Fotografien von Ludwig Binder und Jim Rakete“.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit Pop-Kultur statt.

Kommissar Wolf Heller ermittelt in politisch aufgeheizten Zeiten: In Berlin fliegen Pflastersteine, auf Rudi Dutschke wird geschossen, Springer ist der Feind, die Situation droht zu eskalieren. Heller interessiert sich eigentlich nicht für Politik, doch plötzlich ist alles politisch. Da wird eine junge Frau tot am Ufer des Wannsees gefunden. Kommissar Heller macht sich im unruhigen Jahr 1968 auf die Tätersuche und gerät, ohne es zu wollen, zwischen die Fronten.

Die drei Autoren Lutz, Wilhelm und Kellerhoff stellen bei der Deutschlandpremiere ihren Krimi vor. Die Lesung findet in der Fotoausstellung: „Die 68er. Fotografien von Ludwig Binder und Jim Rakete“ statt, die vor oder nach der Lesung besichtigt werden kann.

Martin Lutz und Sven Felix Kellerhoff sind von Beruf Journalisten. Uwe Wilhelm ist Drehbuchautor und Schriftsteller. Kriminalität, Geschichte und Geschichten sind schon seit Jahren ihre Passion.