Eine Million Besucher im Tränenpalast

Hoher Besucherandrang

Tränenpalast

Am Dienstag, den 21. Juni 2016, begrüßt die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland den millionsten Besucher im Tränenpalast. Die Ausstellung "GrenzErfahrungen. Alltag der deutschen Teilung" ist mit mehr als 200.000 Besuchen jährlich seit ihrer Eröffnung durch Bundeskanzlerin Angela Merkel am 14. September 2011 ein fester Bestandteil der Berliner Museums- und Gedenkstättenlandschaft geworden.
"Das Interesse am historischen Ort ist ungebrochen", sagt Dr. Mike Lukasch, Abteilungsleiter der Stiftung in Berlin. "Der Tränenpalast ist eines der größten, noch existierenden Zeugnisse der Teilung Berlins. Von diesem historischen Ort geht eine besondere Faszination aus. Er bietet einen unmittelbaren Zugang zur Zeitgeschichte, aber auch die Möglichkeit zur Erinnerung und Reflexion."

Der Tränenpalast war eine zentrale Grenzübergangsstelle am Bahnhof Friedrichstraße für die Ausreise von Ost- nach West-Berlin zwischen 1962 und 1989. Hier erlebten die Menschen unmittelbar, wie stark sich die deutsche Teilung auf ihr persönliches Leben auswirkt. Die Ausstellung veranschaulicht mit biografischen Beispielen und 570 Objekten auf 550 Quadratmetern den Alltag der Deutschen angesichts von Teilung und Grenze. Sie zeigt zudem die wichtigsten Stationen im Vereinigungsprozess. Der Eintritt ist frei.

Fototermin:
Dienstag, 21.06.2016, 14:00 Uhr
Tränenpalast am Bahnhof Friedrichstraße, Reichstagufer 17, 10117 Berlin

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Abteilungsleiter
Berlin
Dr. Mike Lukasch