Dr. Ruth Rosenberger leitet in der Stiftung Haus der Geschichte die neue Abteilung "Digitale Dienste"

Das Kuratorium der Stiftung Haus der Geschichte hat am 12. Mai 2017 Frau Dr. Ruth Rosenberger als Leiterin der neuen Abteilung "Digitale Dienste" bestellt. Die 43-jährige Zeithistorikerin hat nach Tätigkeiten an der Universität u.a. für die Historische Kommunikation der Volkswagen AG sowie für die Jewish Claims Conference gearbeitet. Seit 2010 baute sie den Online-Bereich der Stiftung Haus der Geschichte auf.

Dr. Ruth Rosenberger übernimmt die Leitung der neu eingerichteten Abteilung "Digitale Dienste" zum 15. Mai 2017. Die neue Abteilung bündelt stiftungsweit alle digitalen Aufgaben in Bonn, Leipzig und Berlin, um sie zukünftig strategischer ausrichten zu können. Neben dem "Zeitzeugenportal" gehören zur neuen Abteilung die Bereiche Medien in den Ausstellungen, Online-Redaktion, Social-Media, Datenmanagement und IT.

"Ein modernes Museum muss sich aktiv den Herausforderungen der Digitalisierung stellen", erläutert Prof. Dr. Hans Walter Hütter, Präsident der Stiftung Haus der Geschichte. "Nachdem wir in den letzten Jahren bereits erfolgreich viele Erfahrungen im Online-Bereich gesammelt haben, fiel nun die Entscheidung, eine eigene Abteilung für dieses Thema einzurichten. Ihre Aufgabe besteht darin, für unsere Museen in Bonn, Leipzig und Berlin auch im digitalen Zeitalter den für uns passenden Weg zu finden sowie die geeigneten Medien und Formate zu entwickeln. Ich freue mich sehr, dass wir Frau Dr. Rosenberger für diese Aufgabe gewinnen konnten."

"Ein sehr spannendes, vielfältiges Tätigkeitsfeld, auf das ich mich sehr freue", betont auch Frau Dr. Rosenberger und führt aus: "Schwerpunkte der Arbeit der neuen Abteilung werden darauf liegen, die verschiedenen digitalen Bereiche, die in der Stiftung bereits vorhanden sind, noch besser miteinander zu vernetzen - sowohl intern als auch in der Wirkung nach außen. Ziel ist es, Vor-Ort-Angebote und digitale Angebote nahtlos miteinander zu verbinden, so dass Besucherinnen und Besucher den Übergang zwischen Museum und Netz intuitiv überschreiten."