Verlassen, verfallen, vergessen – Lost Places in Deutschland
Pressegespräch zur Ausstellungseröffnung am 7. Mai 2026, 11:00 Uhr
Am 7. Mai 2026 eröffnet das Bonner Haus der Geschichte die neue Fotoausstellung „Verlassen, verfallen, vergessen – Lost Places in Deutschland“ in der U-Bahn-Galerie.
Die Ausstellung widmet sich dem Phänomen, verlassene Orte, die von der Natur zurückerobert werden und denen ihre Vergangenheit noch anzusehen ist, zu entdecken und in Fotografien festzuhalten. Die Fotografen Benjamin Seyfang, Andree Joosse und die Fotografin Sina Falker reisen zu sogenannten „Lost Places“, um vergessene Geschichten zu entdecken und die Schönheit des Ortes einzufangen. Jeder setzt dabei einen eigenen Schwerpunkt:
Andree Joosse bereist bereits seit 20 Jahren die Gebiete der ehemaligen DDR und anderer Länder des ehemaligen „Ostblocks“. Dort fotografiert er häufig ehemalige Militärgelände und setzt sich mit der Geschichte hinter den Motiven auseinander.
Benjamin Seyfang sucht den Nervenkitzel und das Abenteuer bei der Erkundung von „Lost Places“. Um an schwierig zu erreichende Orte zu gelangen, besuchte er einen Kletterkurs und nimmt Ausrüstung wie Schwimmringe oder ein Kletterseil zu seinen Touren mit. Diese Gegenstände können Sie zusätzlich zu den Bildern auch in unserer Ausstellung sehen.
Sina Falker ist Reisefotografin und beginnt während der Corona-Pandemie, „Lost Places“ zu fotografieren. Darunter sind viele Motive aus dem Ruhrgebiet und seiner Industrie. Dort wartet sie mit viel Geduld auf das perfekte Licht, um die Orte bestmöglich in Szene zu setzen.
Die Ausstellung ist vom 7. Mai 2026 bis zum Frühjahr 2027 rund um die Uhr an allen Wochentagen in der U-Bahn-Galerie zu sehen.
Interessierte Medienvertreterinnen und Medienvertreter können sich für das Pressegespräch zur Eröffnung am 07.05.2026 um 11:00 Uhr bis zum 5. Mai per E-Mail an Presse-bonn@hdg.de anmelden.