Fotografie '36419 Bremen'
Fotografie '15230 Frankfurt'
Leih-Ausstellung

Spiegelungen. 40 Orte - 20 Namen

Fotografien aus Deutschland von Dieter und Reto Klar

Frankfurt an der Oder und Frankfurt am Main, Halle an der Saale und Halle in Westfalen: Zwei Jahrzehnte nach dem Mauerfall begeben sich die Fotografen Dieter und Reto Klar auf eine Entdeckungsreise durch 40 Städte und Dörfer, die es dem Namen nach jeweils zweimal gibt, einmal im Westen und einmal im Osten Deutschlands. Die 40 Orte haben außer dem Namen nur wenig gemeinsam. Die Fotografien leben von Gegensätzen und Kontrasten. 
Sie zeigen die vielfältigen Gesichter eines Landes, in dem die Unterschiede zwischen Ost und West immer weiter in den Hintergrund treten. Dieter Klar (geb. 1937) und sein Sohn Reto (geb. 1967) fangen Stimmungen von Orten ein und erzählen vom Leben ihrer Bewohner. Sie sind zwei Jahre lang unterwegs, von 2007 bis 2009.

„Spiegelungen. 40 Orte - 20 Namen.“ ist eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Die Erstpräsentation fand im Haus der Geschichte Bonn vom 26. Juni 2009 bis Anfang 2011 statt.

Dies ist eine Ausstellung, die Museen und kulturelle Einrichtungen ausleihen können, um sie in ihren Häusern zu zeigen. Es handelt sich um eine Foto-Ausstellung, die verpackt in kompakten Transportkisten zu sehr günstigen Konditionen ausgeliehen werden kann. Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen zu Bedingungen, Vorgehensweise und Ansprechpartnern.

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Ansprechpartner
Ausstellungsdirektor
Stiftung
Dr. Thorsten Smidt
Ausstellungsassistentin
Bonn
Ann-Kathrin Heinzelmann
Informationen für Leihnehmer
Ein junger Mann verstaut ein großeformatiges, gerahmtes Foto in einer offenen Holzkiste. Um ihn herum stehen weitere geschlossene Holzkisten
Die Ausstellungen werden an kulturelle Einrichtungen ausgeliehen
  • 1 Pult für Besucherbuch und Informationsmaterial
  • 48 Alu-Rahmen (20 Rahmen im Format 66 x 86 cm, 16 Rahmen im Format
    51,5 x 41,5 cm, 12 Rahmen im Format 41 x 31 cm)
  • 1 Eingangstext auf Forex
  • Für die Hängung der Rahmen werden 35-40 m laufende Wand benötigt. 
  • Die Ausstellung besteht aus 4 Clustern mit jeweils 5 Rahmen (5 Rahmen im Format
    66 x 86 cm, mit jeweils 2 Fotografien), jedem einzelnen Cluster folgt ein Cluster mit 7 Rahmen (4 Rahmen im Format 51,5 x 41,5 cm, 3 Rahmen im Format 41 x 31 cm, mit jeweils einem Foto). 
  • Diese 7 Fotografien müssen in einer "Petersburger Hängung" präsentiert werden. 
  • Dieses Schema wird dann insgesamt viermal wiederholt und muss von den Leihnehmern akzeptiert und unbedingt übernommen werden.
  • 2 Transportkisten, Maße Kisten: 82 x 90 x 80 cm (HxBxT)
  • 1 Transportkiste, Maß Kiste: 130 x 70 x 70 cm (HxBxT)
  • Gesamtgewicht der Kisten: ca. 300 kg
  • Üblich ist eine Leihfrist von mindestens acht Wochen.
  • Der Leihnehmer versichert die Leihgaben "von Nagel zu Nagel" (Versicherungswert: 6.460,00 Euro).
  • Der Leihnehmer übernimmt in Absprache mit der Stiftung Haus der Geschichte die Organisation und die Kosten des Hin- und Rücktransports.
  • Der Leihnehmer stellt geeignete Ausstellungsräumlichkeiten inklusive Ausstellungstechnik (Galerieleisten bzw. Stellwände) bereit.
  • Der Leihnehmer beteiligt sich an den Handlingkosten, den Kosten für das Grundlayout der Kommunikationsmittel und die Abgeltung von Lizenzrechten mit einem Pauschalbetrag in Höhe von 250,00 Euro.
  • Der Leihnehmer führt die Öffentlichkeitsarbeit durch (s.u.).
  • Für die eventuelle Ankündigung in Publikationen des Hauses der Geschichte stellt der Leihnehmer 2-3 Fotos des Raumes bzw. der Einrichtung zur Verfügung, in der die Ausstellung gezeigt wird.
  • Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.
  • Der Leihnehmer erstellt eine Ausstellungsdokumentation und überlässt diese nach Beendigung der Laufzeit dem Haus der Geschichte. Die Dokumentation umfasst:
    • 5-10 repräsentative Fotos der Ausstellung in den Räumen des Leihnehmers mit und ohne Besucher
    • Angaben zur Besucherzahl
    • Pressespiegel
    • Besucherstimmen / Kopien des Besucherbuchs

Allgemein
Der Leihnehmer führt eine Eröffnungsveranstaltung durch und übersendet dem Leihgeber rechtzeitig Belegexemplare der Einladung zur Ausstellungseröffnung. Der Leihnehmer führt die Pressearbeit durch und organisiert ein Begleitprogramm zur Ausstellung. Das Haus der Geschichte stellt dafür eine Presseinformation sowie Pressefotos zur Verfügung

Plakat und Einladungskarte
Das Haus der Geschichte stellt dem Leihnehmer pauschal 50 Plakate und 300 Einladungskarten mit dem Ausstellungsmotiv ohne individuellen Eindruck zur Verfügung. Dieser kann auf Wunsch und auf Kosten des Leihnehmers in Absprache mit dem Haus der Geschichte eingedruckt werden. Zusätzliche Kontingente können zum Herstellungspreis abgenommen werden.

Eröffnungsveranstaltung
Ein Vertreter des Hauses der Geschichte ist anzufragen, die Ausstellung zu eröffnen. Der Leihnehmer verpflichtet sich die Fahrtkosten und ggf. die Kosten für die Unterkunft zu übernehmen.

Eine Veröffentlichung der Fotos ist nur in Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Ausstellung und unter Angabe des Copyright-Hinweises zulässig.

Fotografie '28195 Bremen'

28195 Bremen
© Dieter und Reto Klar

300 dpi, tif, gezippt, 1.18 MB 
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Fotografie '36419 Bremen'

36419 Bremen
© Dieter und Reto Klar

300 dpi, tif, gezippt, 0.96 MB 
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Fotografie '60311 Frankfurt'

60311 Frankfurt
© Dieter und Reto Klar

300 dpi, tif, gezippt, 1.70 MB 
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Fotografie '15230 Frankfurt'

15230 Frankfurt
© Dieter und Reto Klar

300 dpi, tif, gezippt, 1.70 MB 
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Fotografie '91541 Rothenburg'

91541 Rothenburg
© Dieter und Reto Klar

300 dpi, tif, gezippt, 1.70 MB 
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Fotografie '02929 Rothenburg'

02929 Rothenburg
© Dieter und Reto Klar

300 dpi, tif, gezippt, 1.65 MB 
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Frankfurt an der Oder und Frankfurt am Main, Halle an der Saale und Halle in Westfalen, Weimar in Thüringen und Weimar in Hessen: Für ihre Fotoserie "Spiegelungen" sind Dieter und Reto Klar von 2007 bis 2009 quer durch Deutschland gereist. Zwei Jahrzehnte nach dem Mauerfall begeben sich die Fotografen auf eine Entdeckungsreise durch 40 Städte und Dörfer, die es dem Namen nach jeweils zweimal gibt, einmal im Osten und einmal im Westen Deutschlands.


Dieter Klar (Jahrgang 1937) und sein Sohn Reto (Jahrgang 1967) interessieren sich vor allem für die Menschen, denen sie auf den verschiedenen Etappen ihrer Reise begegnen. Ob der Börsenmakler im Frankfurter Bankenviertel oder der Fischer auf Rügen: Ihre Fotografien zeigen Menschen in ihrer alltäglichen Umgebung, sie erzählen von ihren Berufen, ihren Lebensverhältnissen, privaten Leidenschaften und Schicksalen.

In einem Reisetagebuch notieren die Fotografen Wissenswertes zu Land und Leuten und berichten von ihren Eindrücken und Gesprächen. So treffen sie im sächsischen Borsdorf Sarah Klier, die am 2. Oktober 1990 als letztes Kind in der DDR zur Welt kommt. Im Grenzdurchgangslager in Friedland begegnen sie einer Aussiedlerfamilie und in Eisenach Martin Luther, einem Nachfahren des berühmten Reformators. Ottomar Rothmann fotografieren Dieter und Reto Klar in der Gedenkstätte Buchenwald durch das aufgeklappte Guckloch einer Zellentür. Als politischer Gefangener kam er 1943 in das Konzentrationslager und ist trotz der Gräuel, die er hier erlebt hat, in Weimar geblieben.

Bei ihrer Arbeit überlassen die Fotografen nichts dem Zufall. Ihre Aufnahmen zeichnen sich durch eine klare Bildsprache und genaue Beobachtungsgabe aus, sie sind sorgfältig komponiert und oft Resultat langwieriger Vorbereitungen. Das Dopplungsprinzip von Orten, die außer ihrem Namen meist nichts gemeinsam haben, lässt Unterschiede besonders deutlich hervortreten. In der  Zusammenschau ergibt sich ein weit gespannter Bilderbogen, der "Typen" und Lebensweisen zu einem vielgestaltigen Gesellschaftsporträt zusammenführt.


Fern von politischen oder historischen Bilanzierungen ziehen Dieter und Reto Klar zwanzig Jahre nach dem Mauerfall ihr ganz persönliches fotografisches Resümee: Sie zeigen ein Land mit vielfältigen Geschichten und Gesichtern, in welchem unterschiedlichste Charaktere und Lebensentwürfe Raum finden und die Gegensätze von Ost und West immer weiter in den Hintergrund treten.


"Spiegelungen. 40 Orte - 20 Namen. Fotografien aus Deutschland von Dieter und Reto Klar" ist eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Die Erstpräsentation fand im Haus der Geschichte Bonn vom 26. Juni 2009 bis Anfang 2011 statt.