Veranstaltungen und Termine

„Aufbruch 1989 – Halbfreie Wahlen in Polen und der deutsch-polnische Neuanfang in Kreisau“

3. Juni: Vortrag von Dr. Robert Zurek mit Podiumsdiskussion und anschließendem Empfang.

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Film des Monats
"Die Architekten"

3. Juni: Spielfilm über eine Gruppe junger Architekten, die in einem Neubaugebiet in Ost-Berlin ein gesellschaftliches Zentrum entwerfen sollen.

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„Künstliche Intelligenz und Robotik als Deus ex machina?“

4. Juni: Filmvorführung mit anschließendem Publikumsgespräch über Künstliche Intelligenz und Robotik.

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SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

Zur Ausstellung

Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Entdecken Sie mit einer Begleitung rund 150 Zeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle von Hannes Hegen. Erfahren Sie, wie die „Mosaik“-Zeichner und -Texter arbeiteten und welche Auseinandersetzungen es mit dem Verlag und den Funktionären der SED gab.

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SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

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Besucher in der Ausstellung
Besucher in der Ausstellung

Von Schützenvereinen über Kleingärten, bis zu Fördergesellschaften und Hilfsorganisationen: Über 600.000 Vereine gibt es in Deutschland, knapp die Hälfte aller Deutschen ist gegenwärtig Mitglied in mindestens einem von ihnen. In einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung lernen Sie anhand von rund 300 Objekten den Verein als Ort von Geselligkeit und Gemeinschaft, Tradition und Heimatverbundenheit kennen, der Menschen aus unterschiedlichen sozialen Milieus zusammenführt.

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Juni 2019

SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

Zur Ausstellung

Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Entdecken Sie mit einer Begleitung rund 150 Zeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle von Hannes Hegen. Erfahren Sie, wie die „Mosaik“-Zeichner und -Texter arbeiteten und welche Auseinandersetzungen es mit dem Verlag und den Funktionären der SED gab.

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Copyright: Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung

Vortrag von Dr. Robert Zurek und Podiumsdiskussion
Mit Nina Lüders (Geschäftsführerin der Kreisau-Initiative e. V.), Dr. Urszula Pękala (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG)) und Dr. Robert Zurek (Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung)
Moderation: Bernd Karwen (Polnisches Institut Berlin / Filiale Leipzig) Anschließend Empfang
Veranstalter: Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung, Polnisches Institut Berlin / Filiale Leipzig und weitere Institutionen

Der Machtverlust der kommunistischen Regime in Ostmitteleuropa, der mit der ersten halbfreien Parlamentswahl in Polen eingeläutet wurde, führte 1989 zu einem Wandel in Europa. Dieser Umbruch ermöglichte auch einen Neuanfang in den deutsch-polnischen Beziehungen. Noch im Juni 1989 unternahmen Polen und Deutsche zusammen mit Freunden aus anderen Staaten Schritte, die später zur Gründung der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung führten. Drei Tage nach dem Fall der Berliner Mauer setzten Bundeskanzler Helmuth Kohl und der erste nichtkommunistische Premierminister Polens Tadeusz Mazowiecki in Kreisau ein Zeichen der Versöhnung. Ihre Umarmung während eines Gottesdienstes in Kreisau ging in die Geschichte ein.

Rückblickend stellt sich die Frage, welche Bedeutung die Versöhnung der Deutschen und Polen heute hat. Ist sie nach 30 Jahren noch ein aktuelles Thema? Vor welchen Herausforderungen steht die deutsch-polnische Nachbarschaft heute? Was können Deutsche und Polen für eine stärkere Integration Europas tun?

Spielfilm (DDR 1990, 107 Min)
Regie: Peter Kahane
In der Reihe "100 Jahre Bauhaus"

Der Architekt Daniel ist Ende Dreißig und projektiert Wartehäuschen für Busstationen. Plötzlich bekommt er den Auftrag, für eine Trabantenstadt in Ost-Berlin ein kulturelles Zentrum zu projektieren. Zusammen mit ehemaligen Kommilitonen verwirklichen sie in diesem Projekt die Ideale von einem Gebäude, in dem das Leben pulsieren kann. Daniel arbeitet engagiert, doch er sieht sich vor unüberwindbare Hürden gestellt. Das Kollektiv zerbricht aufgrund der zahllosen Eingriffe übergeordneter Stellen. Gleichzeitig verlassen täglich Tausende die DDR Richtung Westen, am Ende auch Daniels Frau und Kind. Als der Bau beginnt, ist von dem ursprünglichen Entwurf nicht mehr viel übrig.

Peter Kahane, geboren 1949 in Prag, deutscher Regisseur und Drehbuchautor, arbeitete ab 1973 als Regieassistent im DEFA-Studio für Spielfilme und studierte bis 1979 an der Hochschule für Film und Fernsehen der DDR die Fachrichtung Regie. Seine Filme wie "Ete und Ali" (1985) sowie "Vorspiel" (1987) gaben realitätsnahe Einblicke in die Lebens-wirklichkeit der DDR-Jugend. Nach 1989 drehte Peter Kahane zahlreiche Fernsehfilme und schrieb Drehbücher, u. a. für die TV-Serien "Polizeiruf 110" und "Stubbe - Von Fall zu Fall". Für das Kino entstanden Filme wie "Bis zum Horizont und weiter" (1998), "Tamara" (2007), "Die rote Zora" (2008) und "Als wir die Zukunft waren" (2015).

Bildnachweis: Thomas Enders/MPI-MIS

Spielfilm (Großbritannien 2015, 108 Min, Regie: Alex Garland)
Anschließend Gespräch
Mit Prof. Dr. Nihat Ay (Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften), Prof. Dr. Jens Räkel und Prof. Dr. Detlef Riemer (beide Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig)
In Kooperation mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig und dem Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften

Sind Roboter irgendwann den Menschen überlegen? Wird künstliche Intelligenz zu einer übermächtigen Maschine, einem deus ex machina? Das Filmdebüt des britischen Regisseurs Alex Garland von 2015 setzt sich mit diesem Gedankenspiel auseinander.

In dem mitreißenden Thriller gewinnt der 24-jährige Web-Programmierer Caleb einen firmeninternen Wettbewerb – sein Preis: eine Woche Aufenthalt im privaten Bergdomizil des zurückgezogen lebenden Konzernchefs Nathan. Vor Ort muss Caleb allerdings an einem ebenso seltsamen wie faszinierenden Experiment teilnehmen und mit der weltweit ersten, wahren künstlichen Intelligenz interagieren: einer bildschönen Roboterfrau. Die packende Story verwickelt Caleb in ein kompliziertes Liebesdreieck, in dem es um die großen Fragen der menschlichen Natur geht: Worin unterscheiden sich Wahrheit und Lüge? Was ist das Wesen von Bewusstsein, Emotion und Sexualität? 

Buchcover
Adam Bednarsky, Foto: privat

Gespräch
Mit Dr. Adam Bednarsky (Historiker, Politikwissenschaftler, Geschäftsführer und Mitbegründer des SV Roter Stern Leipzig '99 e. V.)
Begleitprogramm zur Ausstellung "Mein Verein"

Der Politikwissenschaftler und Historiker Dr. Adam Bednarsky, Jahrgang 1980, hat im vergangenen Jahr eine Studie zu "Diskriminierung im Fußball - Sächsische Amateurvereine zwischen Toleranz und Ausgrenzung" vorgelegt. Als Geschäftsführer und Mitbegründer des Vereins Roter Stern Leipzig '99 kann er auf eine langjährige Expertise in der Antidiskriminierungsarbeit zurückgreifen. In seiner Studie untersuchte er drei Fußballclubs, einen Dorfverein, einen kleinstädtischen sowie einen großstädtischen Verein und führte Interviews zu den Themen Migration, Homosexualität und Sexismus. Bednarsky zeigt sowohl im kleinstädtischen als auch großstädtischen Verein Diskriminierungsbeispiele auf und möchte damit zur Diskussion anregen. "Fußball hat eine breite gesellschaftliche Verankerung und ein großes Potential an Integrationsmöglichkeiten, die aktiviert werden müssten", so Bednarsky.

Nicholas Finke, Foto: privat

Vortrag von Nicolas Finke
Veranstalter: Freundeskreis Karl May Leipzig

Die sächsische Karl-May-Szene wurde durch das Ministerium für Staatssicherheit über Jahrzehnte beobachtet und bespitzelt. Das in Mays Abenteuergeschichten zum Ausdruck gebrachte individuelle Freiheitsideal entsprach nicht den Vorstellungen der SED-Oberen von einer sozialistischen Gemeinschaft. In den Karl-May-Museen in Radebeul und Hohenstein-Ernstthal berichteten bis zum Ende der DDR Inoffizielle Mitarbeiter (IM) an das Ministerium für Staatssicherheit. In Radebeul warb der Geheimdienst bereits 1962 den Leiter des "Indianer-Museums der Karl-May-Stiftung" als sogenannten Geheim-Informator an und unterhielt später in der Villa "Bärenfett" eine konspirative Wohnung. Zeitweise lieferten bis zu acht Inoffizielle Mitarbeiter mehr als 20 Jahre lang Informationen an den Staatssicherheitsdienst. Den aktuellen Forschungsstand präsentiert im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig Nicolas Finke in seinem Vortrag "Die Karl-May-Szene und die Stasi".

Nicolas Finke, geb. 1977 in Aachen, ist als Pressereferent in einem Münchner TV-Unternehmen tätig. Der Diplom-Medienwirt war von 2003 bis 2014 ehrenamtlicher Chefredakteur von "KARL MAY & Co. - Das Karl-May-Magazin".

Foto: Rolf Arnold

Mit Ursula Lehmann-Grube (Leipzig) und dem Filmemacher Andreas Voigt (Leipzig/Berlin)
Moderation: Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung)
In Kooperation mit dem Schauspiel Leipzig

Die 1990er Jahre waren eine Zeit der Umbrüche, in der wirtschaftliche, soziale und politische Weichen gestellt wurden, die das Land entscheidend prägten - und die uns in der Folge noch heute beschäftigen. Diese Dekade war der Startpunkt für sehr gegensätzliche Entwicklungen einer ganzen Gesellschaft.

Ursula Lehmann-Grube zog mit ihrem Mann aus Hannover nach Leipzig, als Hinrich Lehmann-Grube 1990 zum Oberbürgermeister der Stadt gewählt wurde. 2009 erschienen ihre Erinnerungen an diese Jahre: "Als ich von Deutschland nach Deutschland kam. Leipziger Tagebuch 1990/91" - unmittelbare Beobachtungen der Entwicklungen, Konflikte und Mentalitäten in der Pleiße-Stadt. Der Filmemacher Andreas Voigt hat zur selben Zeit die Entwicklungen mit seiner Kamera eingefangen: In seinen Dokumentarfilmen porträtiert er Menschen dieser Stadt, wie sie mit den Herausforderungen jener Jahre umgegangen sind und sie erlebt haben.

Wir bieten technisch bestens ausgestattete Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe. Alle Räume sind barrierefrei und Nichtraucher-Räume. Buchen Sie das Foyer, den Saal oder die Seminarräume.