Veranstaltungen und Termine

Lenin in Petrograd

Krieg und Revolution. 1917 als (Ein-)Bruch der Moderne

17. und 18. November: Tagung zur Kooperation mit der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

Zur Veranstaltung

Filmplakat Blackbox BRD

„Black Box BRD“

20. November: Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur Andres Veiel und der Historikerin Chrisa Vachtsevanou

Zur Veranstaltung

8mm DDR

30. November: Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur André Meier, dem Produzenten Klaus Wollscheid und weiteren Gästen

Zur Veranstaltung

NOV
2017
Mi
1
Do
2
Fr
3
Sa
4
So
5
Mo
6
Di
7
Mi
8
Do
9
Fr
10
Sa
11
So
12
Mo
13
Di
14
Mi
15
Do
16
Fr
17
Sa
18
So
19
Mo
20
Di
21
Mi
22
Do
23
Fr
24
Sa
25
So
26
Mo
27
Di
28
Mi
29
Do
30
DEZ
2017
Fr
1
Sa
2
So
3
Mo
4
Di
5
Mi
6
Do
7
Fr
8
Sa
9
So
10
Mo
11
Di
12
Mi
13
Do
14
Fr
15
Sa
16
So
17
Mo
18
Di
19
Mi
20
Do
21
Fr
22
Sa
23
So
24
Mo
25
Di
26
Mi
27
Do
28
Fr
29
Sa
30
So
31
NOV
2017
November 2017
Tagungsflyer

Freitag, 17. November 2017, 9.00-18.00 Uhr 
Samstag, 18. November 2017, 9.00-13.00 Uhr
In Kooperation mit der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

Das Jahr 2017 ist nicht nur ein Reformations-Gedenkjahr, sondern es kenn-zeichnet auch das 100-jährige Jubiläum eines weiteren Epochenjahres: 1917. Die „Urkatastrophe des Jahrhunderts” (George Kennan), der Erste Weltkrieg, geht zwar schon in sein drittes Jahr, aber erst 1917 kommt es zu zwei wesentlichen Ereignissen, die ein Jahr später das Ende und das Ergebnis des Krieges entscheidend bestimmen werden: die Russische Revolution und der Kriegseintritt der USA. Damit treten zwei Mächte auf die Bühne der Geschichte, die bislang eher an der Peripherie gestanden hatten. Natürlich spielte Russland im europäischen Konzert der Mächte seine Rolle – aber als Sowjetunion wird es zur Weltmacht. Und auch die USA treten hier erstmals aus der selbstgewählten Isolation heraus und in die europäische Politik als Weltmacht ein. Sehr bald geraten beide neuen Mächte miteinander in einen lange andauernden grundsätzlichen Konflikt der Systeme, der über bloße Machtkämpfe der alten europäischen Mächte weit hinausgeht.

Ein solcher Kampf der Systeme ist nicht nur politisch oder gar militärisch, son-dern immer auch kulturell. Sowjetische Kultur und US-amerikanische Kultur ringen ebenso um eine Vormachtstellung in der Welt wie es die politischen und gesellschaftlichen Systeme tun, die sie hervorgebracht haben.

Die Konferenz setzt an dieser Stelle an. 1917 ist beides: ein „Einbruch der Moderne” und „ein Bruch der Moderne”, nämlich ein Bruch mit der bisherigen kulturellen Dominanz Zentral- und Westeuropas.

Weitere Informationen im Internet unter www.saw-leipzig.de

Tagungsflyer

Freitag, 17. November 2017, 9.00-18.00 Uhr 
Samstag, 18. November 2017, 9.00-13.00 Uhr
In Kooperation mit der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

Das Jahr 2017 ist nicht nur ein Reformations-Gedenkjahr, sondern es kenn-zeichnet auch das 100-jährige Jubiläum eines weiteren Epochenjahres: 1917. Die „Urkatastrophe des Jahrhunderts” (George Kennan), der Erste Weltkrieg, geht zwar schon in sein drittes Jahr, aber erst 1917 kommt es zu zwei wesentlichen Ereignissen, die ein Jahr später das Ende und das Ergebnis des Krieges entscheidend bestimmen werden: die Russische Revolution und der Kriegseintritt der USA. Damit treten zwei Mächte auf die Bühne der Geschichte, die bislang eher an der Peripherie gestanden hatten. Natürlich spielte Russland im europäischen Konzert der Mächte seine Rolle – aber als Sowjetunion wird es zur Weltmacht. Und auch die USA treten hier erstmals aus der selbstgewählten Isolation heraus und in die europäische Politik als Weltmacht ein. Sehr bald geraten beide neuen Mächte miteinander in einen lange andauernden grundsätzlichen Konflikt der Systeme, der über bloße Machtkämpfe der alten europäischen Mächte weit hinausgeht.

Ein solcher Kampf der Systeme ist nicht nur politisch oder gar militärisch, son-dern immer auch kulturell. Sowjetische Kultur und US-amerikanische Kultur ringen ebenso um eine Vormachtstellung in der Welt wie es die politischen und gesellschaftlichen Systeme tun, die sie hervorgebracht haben.

Die Konferenz setzt an dieser Stelle an. 1917 ist beides: ein „Einbruch der Moderne” und „ein Bruch der Moderne”, nämlich ein Bruch mit der bisherigen kulturellen Dominanz Zentral- und Westeuropas.

Weitere Informationen im Internet unter www.saw-leipzig.de.

Unsere Dauerausstellung zeigt die Geschichte von Diktatur und Widerstand in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR bis zur friedlichen Revolution 1989. Welche Ereignisse prägen das Verhältnis zwischen Staatsmacht und Bevölkerung? Wie sieht der Alltag der Menschen in Ostdeutschland aus und wie verändert er sich im vereinten Deutschland?

Zur Ausstellung

Unsere Dauerausstellung zeigt die Geschichte von Diktatur und Widerstand in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR bis zur friedlichen Revolution 1989. Welche Ereignisse prägen das Verhältnis zwischen Staatsmacht und Bevölkerung? Wie sieht der Alltag der Menschen in Ostdeutschland aus und wie verändert er sich im vereinten Deutschland?

Zur Ausstellung

Filme zu historischen Themen beeinflussen den Blick auf bestimmte Ereignisse, lösen Debatten aus und sind selbst Zeitdokumente. Unsere Wechselausstellung zeigt, welche Themen der deutschen Geschichte die Kino- und Filmlandschaft seit 1945 prägen.

Zur Ausstellung

Filmplakat, © X Verleih

Dokumentation, Deutschland 2001, 101 Min, FSK 12
Regie: Andres Veiel

Filmvorführung und Gespräch
Mit dem Regisseur Andres Veiel und Chrisa Vachtsevanou (Historikerin, Zeitgeschichtliches Forum Leipzig)
Begleitprogramm zur Ausstellung „Inszeniert. Deutsche Geschichte im Spielfilm“

Bis in die 1990er Jahre wird das Land erschüttert von den Angriffen der Roten Armee Fraktion auf den Staat. Wolfgang Grams und Alfred Herrhausen stehen für die unterschiedlichen Lager einer politisierten Gesellschaft. Andres Veiel skizziert diese in seiner Dokumentation aus einer ungewöhnlichen Perspektive: Er stellt den Lebensweg Herrhausens, Vorstandssprecher der Deutschen Bank, der Geschichte von Wolfgang Grams, RAF-Mitglied, gegenüber. Beide Figuren stehen beispielhaft für zwei gegensätzliche Biografien, deren unterschiedliche Bedingungen und Ausformungen in ein neues Licht gestellt werden. Für den Regisseur sei es dabei faszinierend zu entdecken „was von diesem deutschen Idealismus bleibt und wie er sich an zwei vollkommen unterschiedlichen Punkten der deutschen Realität auswirkt”.

Andres Veiel (Jahrgang 1959) wurde in Stuttgart geboren und ist dort aufgewachsen. Er studierte Psychologie in Berlin und schloss das Studium 1988 ab mit der Entscheidung, nie in diesem Beruf arbeiten zu wollen. 1989 absolvierte er eine Regie- und Dramaturgieausbildung. Heute gilt Veiel als einer der profiliertesten Vertreter politisch engagierter Kunst: Seine Werke (u. a. „Beuys“, „Der Kick“, „Wer wenn nicht wir“) thematisieren oft Hintergründe und Zusammenhänge biografischer und historischer Gewalt und bewegen sich im Grenzbereich von Fiktion und Realität. 

Unsere Dauerausstellung zeigt die Geschichte von Diktatur und Widerstand in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR bis zur friedlichen Revolution 1989. Welche Ereignisse prägen das Verhältnis zwischen Staatsmacht und Bevölkerung? Wie sieht der Alltag der Menschen in Ostdeutschland aus und wie verändert er sich im vereinten Deutschland?

Zur Ausstellung

Filmausschnitt, © fernsehkombinat
Filmausschnitt, © fernsehkombinat

Deutschland 2017, 45 Min, Teil 2 
Regie: André Meier 

Preview: Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur André Meier, dem Produzenten Klaus Wollscheid und weiteren Gästen
Moderation: Heribert Schneiders (Journalist)
In Kooperation mit dem Mitteldeutschen Rundfunk

„Die Geschichte schreiben nur selten jene, die sie erlebt haben. Das ist im Fall der untergegangenen DDR kaum anders, als mit dem alten Rom“, stellt der Regisseur des zweiteiligen Dokumentarfilms „8mm DDR“ André Meier fest. Fast drei Jahrzehnte nach dem Ende der DDR prägen noch immer hauptsächlich Aufnahmen aus offiziellen Archiven, gedreht von systemnahen DDR-Journalisten oder westdeutschen Korrespondenten, das Bild vom Leben in der DDR. Der Dokumentarfilm „8mm“ dagegen greift ausschließlich auf private Filmaufnahmen zurück. Vom Beginn der 1970er Jahre bis zum Mauerfall 1989 dokumentiert der zweite Teil unterschiedliche Lebensphasen und Ereignisse seiner Protagonisten und ermöglicht dadurch ungefilterte Einblicke in den Alltag der Menschen: 18 Jahre lang begleitet ein Vater das Heranwachsen seines Sohnes mit der Schmalfilmkamera, über zwei Jahrzehnte filmt ein Dresdner Wasserwirtschaftler das Leben in seiner Stadt, Karl-Marx-Städter Studenten dokumentieren ihren Hochschulalltag. Die Aufnahmen der Hobbyfilmer halten sowohl den wachsenden Wohlstand der ersten Jahrzehnte als auch die größer werdende Unzufriedenheit über Mangelwirtschaft und Heuchelei gegen Ende der DDR fest.

Vor der Erstausstrahlung im MDR Fernsehen stellt André Meier gemeinsam mit dem Produzenten Klaus Wollscheid und weiteren Gästen sein Filmprojekt öffentlich im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig vor.

Dezember 2017

Filme zu historischen Themen beeinflussen den Blick auf bestimmte Ereignisse, lösen Debatten aus und sind selbst Zeitdokumente. Unsere Wechselausstellung zeigt, welche Themen der deutschen Geschichte die Kino- und Filmlandschaft seit 1945 prägen.

Wir bieten technisch bestens ausgestattete Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe. Alle Räume sind barrierefrei und Nichtraucher-Räume. Buchen Sie das Foyer, den Saal oder die Seminarräume.