Veranstaltungen und Termine

Siegfried Bülow, © Porsche AG Leipzig

Von Barkas zu Porsche -
Gespräch mit Siegfried Bülow

24. Mai: Gespräch mit Siegfried Bülow, ehemaliger Barkas-Betriebsdirektor und Leiter des Leipziger Porsche-Werks, und unserem Direktor Dr. Jürgen Reiche.

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Filmreihe „Film des Monats”, Foto © MFA+ FilmDistribution e.K.

Film des Monats:
„Sportsfreund Lötzsch"

4. Juni: Dokumentarfilm über die Lebensgeschichte des Radsportlers Wolfgang Lötzsch und seinen Widerstand gegen den Staatsapparat in der DDR.

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Buchcover, © Ch. Links Verlag

Multimediavortrag:
Vom Wert der Revolte

5. Juni: Vortrag und Gespräch mit Journalist, Buchautor und Filmemacher Peter Wensierski und Sophie Rauch von mephisto 97.6, dem Lokalradio der Universität Leipzig. 

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Mai 2018
Siegfried Bülow, © Porsche AG Leipzig

Mit Siegfried Bülow (ehem. Barkas-Betriebsdirektor und Leiter des Leipziger Porsche-Werks) und Dr. Jürgen Reiche (Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig)
Begleitprogramm zur Ausstellung „Alles nach Plan? Formgestaltung in der DDR“ 

Es gibt wohl kaum eine zweite Biografie wie die von Siegfried Bülow: 1952 in Chemnitz, dem späteren Karl-Marx-Stadt geboren, absolvierte er eine Lehre als Werkzeugmacher beim Fahrzeughersteller Barkas. Berufsbegleitend nahm Bülow ein Ingenieurstudium auf und wurde Anfang des Jahres 1989 Barkas-Betriebsdirektor. Als nach der deutschen Einheit sein Werk von Volkswagen übernommen wurde, ging er zunächst nach Wolfsburg in die VW-Zentrale. Von 2000 an baute er das Leipziger Porsche-Werk auf, das er bis 2017 leitete.

Als Automanager hatte es Siegfried Bülow mit Fahrzeugen zu tun, die unterschiedlicher nicht sein könnten: auf der einen Seite Barkas – ein Nutzfahrzeug, das vor allem funktional sein und möglichst sparsam produziert werden sollte, auf der anderen Seite Porsche – ein Statussymbol, bei dem neben der technischen Ausstattung vor allem das unverwechselbare Design ein wichtiges Kaufargument ist.

In einem Gespräch mit Dr. Jürgen Reiche, dem Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, blickt Siegfried Bülow auf seine Arbeit für unterschiedliche Hersteller in unterschiedlichen politischen Systemen zurück und reflektiert über das Verhältnis von Ökonomie, Konsum und Gestaltung.

Erika-Schreibmaschine, Simson und Hühnereierbecher: Mit einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung erfahren Sie, mit welchen politischen Auflagen und unter welchen planwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Produkte in der DDR entstehen. Wie gehen Formgestalter mit dem politischen Druck und innerbetrieblichen Schwierigkeiten um? Und gibt es ein DDR-Design?

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Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Entdecken Sie mit einer Begleitung rund 150 Zeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle von Hannes Hegen. Erfahren Sie, wie die „Mosaik“-Zeichner und -Texter arbeiteten und welche Auseinandersetzungen es mit dem Verlag und den Funktionären der SED gab.

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Erika-Schreibmaschine, Simson und Hühnereierbecher: Mit einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung erfahren Sie, mit welchen politischen Auflagen und unter welchen planwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Produkte in der DDR entstehen. Wie gehen Formgestalter mit dem politischen Druck und innerbetrieblichen Schwierigkeiten um? Und gibt es ein DDR-Design?

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Juni 2018
Filmplakat, © MFA+ FilmDistribution
Filmszene, © MFA+ FilmDistribution

„Sportsfreund Lötzsch“
Dokumentarfilm (Deutschland 2007, 86 min) 
Regie: Sascha Hilpert & Sandra Prechtel

Schon seit seiner frühen Jugend galt Wolfgang Lötzsch als eines der größten Nachwuchstalente im Radsport der DDR. Er träumte von Siegen bei den Olympischen Spielen oder der Friedensfahrt und überbot bei Leistungstests als Erster die Werte des legendären Täve Schur. Es schien alles vorprogrammiert zu sein für eine steile Karriere im Leistungssport der DDR, doch dann wendete sich das Blatt: Aufgrund familiärer Kontakte in den Westen und weil er sich weigerte der SED beizutreten, galt Wolfgang Lötzsch dem Staatssicherheitsapparat seit Anfang der 1970er Jahre als verdächtig. Er wurde aus dem Sportfördersystem der DDR ausgeschlossen und durfte nur noch als Amateur an Radrennen teilnehmen. 1976 verurteilte man ihn wegen Staatsverleumdung zu zehn Monaten Haft. Für Radrennen bleib er bis 1979 offiziell gesperrt.

„Sportsfreund Lötzsch“ erzählt die Geschichte der Wandlung eines Mannes von einem an sich unpolitischen Sportler zu einem Menschen, dessen Widerstandskraft einen ganzen Staatsapparat in Bewegung setzte.

Erika-Schreibmaschine, Simson und Hühnereierbecher: Mit einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung erfahren Sie, mit welchen politischen Auflagen und unter welchen planwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Produkte in der DDR entstehen. Wie gehen Formgestalter mit dem politischen Druck und innerbetrieblichen Schwierigkeiten um? Und gibt es ein DDR-Design?

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Buchcover, © Ch. Links Verlag

Mit Peter Wensierski (Journalist, Buchautor u.a. „Berlin – Stadt der Revolte“ und Filmemacher, Berlin)
Moderation: Sophie Rauch (mephisto 97.6, Lokalradio der Universität Leipzig)
In Kooperation mit dem Ch. Links Verlag 

„Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.“ Überall in Berlin finden sich Orte, die Schauplätze von Revolten waren: der Studentenbewegung im Westen, der Oppositionellen im Osten, der Feministinnen, Hausbesetzer und Punks in beiden Teilen der Stadt. So sehr sich die Reaktionen der jeweiligen Staatsmacht auf die jungen Rebellen beiderseits der Mauer auch unterschieden, überraschend ähnlich waren die Motive und der Mut der Menschen, die gegen überholte Ordnungen und Autoritäten aufbegehrten. Michael Sontheimer und Peter Wensierski erzählen die jüngere Geschichte einer aufsässigen Metropole anhand von Wohnungen, Häusern, Straßen und Plätzen. Gestützt auf umfassende Recherchen und Gespräche mit den Beteiligten, lassen sie eine Topographie der Revolte entstehen, die zum Flanieren, Entdecken und Staunen einlädt.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist Berlin eine Stadt der Veränderungen und der sozialen Brennpunkte. Auf den Barrikaden Dissidenten, Rebellen und Alternative mit demselben Ziel: Veränderung. Junge und idealistische Menschen kämpfen für ihre Sache, sie wollen Einfluss nehmen und Missstände nicht länger hinnehmen. Egal ob Ost oder West, angetrieben werden sie alle vom selben Revolte-Gen.

Peter Wensierski, Jahrgang 1954, ist Journalist, Dokumentarfilmer und Autor zahlreicher Bücher, darunter auch „Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution“. Von 1979 bis 1985 war er als westlicher Reisekorrespondent in der DDR u.a. für den evangelischen Pressedienst tätig. Seit 1993 ist Wensierski Redakteur beim SPIEGEL.

Filmausschnitt, © Real Fiction Filmverleih
Filmausschnitt, © Real Fiction Filmverleih

Dokumentarfilm (Deutschland/Österreich 2005, 126 Min, FSK 16)
Regie: Michael Glawogger 

Filmvorführung und Gespräch
mit Ines Kuche (Bezirksgeschäftsführerin, ver.di Leipzig-Nordsachsen) und Prof. Dr. Andreas Suchanek (Inhaber des Dr. Werner Jackstädt-Lehrstuhls für Wirtschafts- und Unternehmensethik an der Handelshochschule Leipzig – HHL)
Moderation: Prof. Dr. Ulrich Brieler (Leiter des Referats Wissenspolitik bei der Stadt Leipzig)
In Kooperation mit der Handelshochschule Leipzig und der Stadt Leipzig

Der österreichische Regisseur Michael Glawogger setzt sich in der in fünf Episoden erzählten Dokumentation „Workingman`s Death“ mit einem globalen Problemfeld auseinander: der körperlichen Schwerstarbeit unter extremen Bedingungen. Er begleitet illegale Minenarbeiter in der Ukraine, Schwefelsammler in Indonesien, folgt den Blutströmen eines nigerianischen Schlachthofs und filmt Schweißer auf einer Schiffsverschrottungsanlage in Pakistan sowie Stahlarbeiter bei ihrer schweißtreibenden Arbeit in einer nordostchinesischen Schwerindustrieregion. Seine Bilder sind verstörend und faszinierend zugleich. Im Kontrast dazu präsentiert Glawogger ein ehemaliges Hüttenwerk im Ruhrgebiet, das zur Eventlocation „Landschaftspark Duisburg-Nord“ umgestaltet wurde. An diesem Ort hat die Freizeitgesellschaft die Arbeitsgesellschaft längst abgelöst.

„Workingman`s Death“ wurde 2007 mit dem Deutschen Filmpreis als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Wir bieten technisch bestens ausgestattete Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe. Alle Räume sind barrierefrei und Nichtraucher-Räume. Buchen Sie das Foyer, den Saal oder die Seminarräume.