Veranstaltungen und Termine

Foto: © Tania La Guerillera: Tamara Bunke 1964, Centro de Estudios Che Guevara, Havanna, Kuba

Film des Monats: "Tatort Berlin:
Die Sekretärin und das Fallbeil"

12. November: Ein Dokumentarfilm über Elli Barczatis, Mitarbeiterin von DDR-Ministerpräsident Otto Grotewohl und Geliebte eines Spions.

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Bildarchiv Heinrich von der Becke im Sportmuseum Berlin

"Der Kracher von Moskau"

14. November: Dokumentarfilm über das Freundschaftsspiel der bundesdeutschen National-Elf gegen das Team der Sowjetunion 1955 in Moskau.

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DVD-Cover

"Als wir die Zukunft waren"

15. November: Sieben Filmemacher erzählen in autobiografischen Episoden von ganz persönlichen Erinnerungen an ihre Kindheit in der DDR. 

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November 2018
Foto: © Tania La Guerillera: Tamara Bunke 1964, Centro de Estudios Che Guevara, Havanna, Kuba

Dokumentation (Deutschland 2015, 45 Min)
Regie: Dora Heinze

 

1955 wird die Angeklagte Elli Barczatis in einem Geheimprozess wegen Spionagetätigkeit für den Westen zum Tode verurteilt. Ein Urteil, mit dem die Chefsekretärin von DDR-Ministerpräsident Otto Grotewohl nicht gerechnet hat. Elli Barczatis ist die letzte Frau, die in der DDR hingerichtet wird. Ihr „Verrat“ besteht darin, dass sie sich völlig naiv mit einem Spion eingelassen hat. Während ihrer Tätigkeit lernt sie den Justiziar Laurenz kennen und lieben. Er ist ebenfalls für den ostdeutschen Staat tätig, verliert jedoch seinen Posten und wird angeblich Journalist für westdeutsche Zeitungen. In Wirklichkeit arbeitet er für den späteren Bundesnachrichtendienst. Die Informationen, die sie ihm ohne Wissen um seine Spionagetätigkeit gibt, führen letztlich zum Verlust ihrer beider Leben.
Die als „Tatort“-Kommissarin Lena Odenthal bekannte Schauspielerin Ulrike Folkerts begibt sich für diesen Film auf Spurensuche. 

 

Dora Heinze, geboren in Thüringen, studiert Regie an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg und ist im Anschluss für das Fernsehen der DDR tätig. Nachdem sie nach West-Berlin übersiedelt, arbeitet sie als Museumsfotografin und studiert Psychologie an der Freien Universität Berlin. Sie übt Tätigkeiten im Kulturbereich aus und ist Dozentin an der FU Berlin. Seit 1987 ist Dora Heinze freie Filmemacherin und Autorin für verschiedene Rundfunk- und Fernsehanstalten.

 

Helmut Rahn (Weltmeister 1954) während des Spiels in Moskau 1955, Bildarchiv Heinrich von der Becke im Sportmuseum Berlin

Dokumentarfilm (Deutschland 2015, 45 Min, Regie: Thomas Grimm)
Filmvorführung und Podiumsgespräch

Mit Regisseur 
Thomas Grimm und dem Historiker Matthias Kneifl 
Moderation: Dr. René Wiese (Historiker, Berlin)
In Kooperation mit dem Zentrum deutsche Sportgeschichte Berlin/Brandenburg, der Bundeszentrale für politische Bildung und der DFB-Kulturstiftung

1955 herrscht Kalter Krieg zwischen Moskau und Bonn, auch zwischen Bonn und Ost-Berlin. Doch dann geschieht etwas Bemerkenswertes: Im Juni 1955 erhält der Deutsche Fußballbund (DFB) eine Einladung des sowjetischen Fußballverbandes. Die bundesdeutsche Nationalelf, der amtierende Weltmeister, soll in einer symbolträchtigen Sportveranstaltung in Moskau antreten – nur wenige Tage vor dem Kanzlerbesuch von Konrad Adenauer im Kreml. Kurz nach Bekanntwerden erheben Befürworter und Gegner ihre Stimmen. Selbst Adenauer ist nicht begeistert von der Annahme der Einladung durch den DFB. Der Film „Der Kracher von Moskau“ schildert ein besonderes Kapitel aus der deutsch-deutschen und deutsch-sowjetischen Geschichte im Kalten Krieg. Anhand bislang unbekannter Filmaufnahmen aus russischen und deutschen Archiven dokumentiert der Film in beeindruckender Weise ein Stück Zeitgeschichte.

Die Filmpräsentation begleiten der Historiker 
Matthias Kneifl (Darmstadt) und der Autor des Films, Thomas Grimm (Berlin). Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. René Wiese (Historiker, Berlin). 

DVD-Cover

Episodenfilm (Deutschland 2015, 84 Min)

Filmvorführung und Gespräch

Mit der Produzentin Barbara Etz, der Regisseurin Gabriele Denecke sowie dem Regisseur Andreas Voigt
www.als-wir-die-zukunft-waren.de 


Sie waren neugierig und verwundbar, angepasst und widerspenstig, sie sollten das neue, bessere Deutschland aufbauen und die sozialistische Zukunft gestalten.
Die Filmemacher Gabriele Denecke, Lars Barthel, Peter Kahane, Thomas Knauf, Ralf Marschalleck, Hannes Schönemann und Andreas Voigt erzählen in sieben autobiografischen Episoden von ganz persönlichen Erinnerungen an ihre Kindheit, an das normale Leben Ost: vom Alltag im geteilten Berlin und dem Leben in der Provinz, von Familienausflügen und Freundschaften, West-Paketen und 8mm-Filmen. Mit unterschiedlichen Handschriften und künstlerischen Mitteln berichten sie von ihren Erlebnissen in den 1950er und 60er Jahren, von kindlichem Stolz und jugendlichem Aufbegehren, von Hoffnungen und Enttäuschungen. Gemeinsam fragen sie: Wie war das, als wir Kinder des Sozialismus waren? (Quelle: www.rbb-online.de/doku/a/als-wir-die-zukunft-waren.html)

Der Episodenfilm „Als wir die Zukunft waren“ feierte Premiere bei DOK Leipzig 2015 und war 2017 für den Grimme-Preis nominiert.

SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

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Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Entdecken Sie mit einer Begleitung rund 150 Zeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle von Hannes Hegen. Erfahren Sie, wie die „Mosaik“-Zeichner und -Texter arbeiteten und welche Auseinandersetzungen es mit dem Verlag und den Funktionären der SED gab.

Zur Ausstellung

SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

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© Gunther Hirschfelder

Vortrag 

Mit dem Kulturanthropologen Prof. Dr. Gunther Hirschfelder (Universität 

Regensburg)

In Kooperation mit der Evangelischen Akademie Meißen

Die Veranstaltung blickt auf Essen als soziales Phänomen, als gesellschaftlicher Spiegel und Projektionsfläche. Ernährung steht stets im Spannungsfeld von Genuss und Gesundheit, Tradition und Innovation, lokalen Möglichkeiten und globalen Auswirkungen. Was galt früher als gesund und wie ernährt man sich heute? Bei Ernährung und Gesundheit haben sich die Gewohnheiten der Deutschen erheblich verändert. Gefragt wird nach Gründen für den Wandel unserer Esskultur und gesucht sind Antworten, wie der Essenstisch der Zukunft aussieht. In Ernährungstrends, -praktiken und -mythen spiegeln sich gesellschaftliche Diskurse wider, die erforscht werden. Ist Essen heutzutage „politisch“?     

Gunther Hirschfelder,  Professor für Vergleichende Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg, hat zahlreiche Beiträge rund um Essen und Trinken veröffentlicht. Zuletzt erschienene Monografien sind u.a. „Europäische Esskultur“ (2005) und „Bier: Eine Geschichte von der Steinzeit bis heute“ (2016).

Wir bieten technisch bestens ausgestattete Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe. Alle Räume sind barrierefrei und Nichtraucher-Räume. Buchen Sie das Foyer, den Saal oder die Seminarräume.