Veranstaltungen und Termine

Motorisierte Gefährte in der Ausstellung

Museum nach Feierabend:
Alles nach Plan?

2. Oktober: Gibt es ein DDR-Design? Erfahren Sie mehr in einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung zur Formgestaltung in der DDR. 

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Oktober 2018

Erika-Schreibmaschine, Simson und Hühnereierbecher: Mit einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung erfahren Sie, mit welchen politischen Auflagen und unter welchen planwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Produkte in der DDR entstehen. Wie gehen Formgestalter mit dem politischen Druck und innerbetrieblichen Schwierigkeiten um? Und gibt es ein DDR-Design?

Zur Ausstellung

Benjamin Weinkauf, Bandfoto RENFT Goseck, 2008

Konzert aus Anlass des 29. Jahrestages des 9. Oktober 1989 

Die Leipziger Band um den Gründer Klaus Renft gehört bis heute zu den bekanntesten Rockbands der DDR. Vor 60 Jahren gegründet, ist ihre Biografie eng mit der DDR-Geschichte verbunden. Wegen ihrer systemkritischen Texte wurde die Band mehrfach mit Auftrittsverboten belegt und war wiederholt Schikanen durch das SED-Regime ausgesetzt – bis hin zur Nötigung zur Ausreise in die Bundesrepublik. Nach dem Mauerfall fanden sich ehemalige Mitglieder erneut zusammen. Derzeit ist Gründungsmitglied und Leadsänger Thomas „Monster“ Schoppe mit Delle Kriese (Schlagzeug), Marcus „Basskran“ Schloussen (Bass) und Gisbert „Pitti“ Piatkowski (Gitarre) mit dem Programm „50 Jahre Renft akustisch“ auf Jubiläumstournee. www.renft.de 

In jedem Jahr erinnert die Initiative „Tag der Friedlichen Revolution – Leipzig, 9. Oktober 1989“ mit zahlreichen Veranstaltungen an den Tag, der den Durchbruch für die friedliche Revolution in der DDR brachte. Das Zeitgeschichtliche Forum beteiligt sich regelmäßig daran – auch während des Umbaus der neuen Dauerausstellung haben wir geöffnet. 

Foto: © Tania La Guerillera: Tamara Bunke 1964, Centro de Estudios Che Guevara, Havanna, Kuba
Filmplakat, © Basis-Film Berlin

Dokumentation (Österreich 2017, 92 Min)

Regie: Peter Stephan Jungk

Edith Tudor-Hart, 1908 in Wien geboren, war eine außergewöhnliche Frau: Sie führte ein bewegtes Leben, war unter anderem Montessori-Kindergärtnerin, Bauhaus-Schülerin, Fotografin und Spionin des sowjetischen Geheimdienstes KGB, die den erfolgreichen Spionagering „Cambridge Five“ mit aufbaute. Ihr Neffe, Peter Stephan Jungk, zeigt in seinem Dokumentarfilm Tudor-Harts Leben – und erforscht damit ein Geheimnis, das sie zu Lebzeiten selbst vor nahestehenden Menschen verbarg. Dazu reiste der Regisseur nach Österreich, Großbritannien und Russland, um Interviews mit Militärhistorikern, Archivaren, ehemaligen KGB-Agenten und Familienmitgliedern zu führen. Mit Hilfe von liebevollen Animationen erweckt er ihren Werdegang wieder zum Leben. Eine Frage zieht sich durch den Film: Wie konnte Edith Tudor-Hart angesichts der grausamen stalinistischen Diktatur überzeugte Kommunistin bleiben?

Der in Kalifornien geborene Peter Stephan Jungk (Jahrgang 1952) verbrachte die meiste Zeit seiner Kindheit in Wien, Berlin und Salzburg. Nach seinem Studium am American Institute in Los Angeles demonstriert er seine Vielseitigkeit als Autor, Drehbuchautor, Dokumentarfilmer und Übersetzer. Ferner besetzte er einige Gastprofessuren. 2001 gewann er den Stefan-Andres-Preis und 2011 erhielt er den Buchpreis der Salzburger Wirtschaft.

Wir bieten technisch bestens ausgestattete Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe. Alle Räume sind barrierefrei und Nichtraucher-Räume. Buchen Sie das Foyer, den Saal oder die Seminarräume.