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Dr. Matthias Schulze, Foto: Jana Neumann

Vortrag und Gespräch mit dem Sicherheitspolitikexperten Dr. Matthias Schulze und dem Redakteur und Moderator Bernd Schekauski  

Seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine gibt es neben den militärischen immer wieder auch Cyber-Angriffe – jedoch nicht in dem Ausmaß, welches Sicherheitsexperten erwartet hatten. Bereits bei der Invasion in Georgien 2008 und 2014 auf der Krim hatte Russland Cyberangriffe durchgeführt und gezeigt, dass es in der Lage ist, die Versorgung, die Organisation oder die Kommunikation seines Gegners zu stören. Warum aber verzichtet Russland im Ukrainekrieg bisher auf große Angriffe? Sind diese noch zu befürchten? Dr. Matthias Schulze klärt, wie der Krieg bisher im Digitalen verläuft, was hinter Begriffen, wie Wiper, Ransomware und DDoS steht, und welche Akteure hinter den Attacken stecken. Im Gespräch mit dem Politikredakteur Bernd Schekauski geht er zudem auf die Wahrscheinlichkeit von Cyber-Angriffen außerhalb der Ukraine ein und führt aus, wie gut Deutschland vor Angriffen geschützt wäre.


Dr. Matthias Schulze ist stellvertretender Leiter der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik bei der Stiftung für Wissenschaft und Politik in Berlin. Seine Forschungsgebiete sind Digitalisierung, Cyber-Sicherheitspolitik sowie Streitkräfte und Militär. Von 2012 bis 2017 promovierte er an der FSU Jena zum Thema „From Cyber-Utopia to Cyber-War. Normative Change in Cyberspace“.


Bernd Schekauski, Redakteur und Moderator, arbeitet beim Mitteldeutschen Rundfunk in den Bereichen Politik, Kulturberichterstattung und Hintergrund. 
 

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