Veranstaltungen und Termine

Film des Monats

4. September: „Freunde in Preußen oder: Ob ein edler Jude etwas Unwahrscheinliches sei“ von Rolf Busch.

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Museum nach Feierabend

5. September: Begleitung durch die aktuelle Wechselausstellung um 18 Uhr.

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Fortbildung zu „Inszeniert. Deutsche Geschichte im Spielfilm“

7. September: Veranstaltung für Lehrkräfte an Oberschulen, Gymnasien und Berufsschulen sowie an Referendarinnen und Referendare im Fach Geschichte

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August 2017

Unsere Dauerausstellung zeigt die Geschichte von Diktatur und Widerstand in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR bis zur friedlichen Revolution 1989. Welche Ereignisse prägen das Verhältnis zwischen Staatsmacht und Bevölkerung? Wie sieht der Alltag der Menschen in Ostdeutschland aus und wie verändert er sich im vereinten Deutschland?

Zur Ausstellung

Filme zu historischen Themen beeinflussen den Blick auf bestimmte Ereignisse, lösen Debatten aus und sind selbst Zeitdokumente. Unsere Wechselausstellung zeigt, welche Themen der deutschen Geschichte die Kino- und Filmlandschaft seit 1945 prägen.

Zur Ausstellung

The permanent exhibition “Division and Unity, Dictatorship and Resistance” focuses on the history of dictatorship and resistance in the Soviet occupation zone and the former East Germany, offering an insight into the courage of those opposing the decades of SED party dictatorship. Our guided tour takes you back in time from the end of the Second World War in 1945 to the fall of the Wall in 1989 and life now in a reunified Germany. What was daily life in East Germany really like? Which events shaped the relationship between the SED regime and the people?

Guided tours every Tuesday and Saturday at 2 p.m.; Groups of more than 15 people may book a guided group tour. Please contact our Visitor Services Office

To the exhibition

The permanent exhibition “Division and Unity, Dictatorship and Resistance” focuses on the history of dictatorship and resistance in the Soviet occupation zone and the former East Germany, offering an insight into the courage of those opposing the decades of SED party dictatorship. Our guided tour takes you back in time from the end of the Second World War in 1945 to the fall of the Wall in 1989 and life now in a reunified Germany. What was daily life in East Germany really like? Which events shaped the relationship between the SED regime and the people?

Guided tours every Tuesday and Saturday at 2 p.m.; Groups of more than 15 people may book a guided group tour. Please contact our Visitor Services Office

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Unsere Dauerausstellung zeigt die Geschichte von Diktatur und Widerstand in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR bis zur friedlichen Revolution 1989. Welche Ereignisse prägen das Verhältnis zwischen Staatsmacht und Bevölkerung? Wie sieht der Alltag der Menschen in Ostdeutschland aus und wie verändert er sich im vereinten Deutschland?

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Unsere Dauerausstellung zeigt die Geschichte von Diktatur und Widerstand in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR bis zur friedlichen Revolution 1989. Welche Ereignisse prägen das Verhältnis zwischen Staatsmacht und Bevölkerung? Wie sieht der Alltag der Menschen in Ostdeutschland aus und wie verändert er sich im vereinten Deutschland?

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Filme zu historischen Themen beeinflussen den Blick auf bestimmte Ereignisse, lösen Debatten aus und sind selbst Zeitdokumente. Unsere Wechselausstellung zeigt, welche Themen der deutschen Geschichte die Kino- und Filmlandschaft seit 1945 prägen.

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September 2017
Filmausschnitt, © ZDF

„Freunde in Preußen oder: Ob ein edler Jude etwas Unwahrscheinliches sei“
Spielfilm (BRD/DDR 1981, 95 Min

Regie: Rolf Busch

In der Reihe „Deutsch-deutsche Filmgeschichte(n). Gemeinschaftsproduktionen im geteilten Deutschland“

Rolf Buschs Film führt in die Entstehungszeit von Gotthold Ephraim Lessings Lustspiel „Die Juden“ (1749). Zur Zeit Lessings von der Gesellschaft ausgegrenzt, lieferten sie bis dahin im Theater lediglich Stoff für Hohn, Spott und Häme. „Ob ein edler Jude etwas Unwahrscheinliches sei“ – diese Frage treibt den jungen Lessing (Jan Spitzer) am Anfang des Films um. Würde das damalige Leipziger Publikum einen tadellosen, ehrlichen und unbescholtenen Juden als Protagonist seines Stückes akzeptieren? Gelingt es Lessing, den Zuschauern ihre Vorurteile vor Augen zu führen und sie zum Umdenken zu bewegen?

Der Film ist eine der seltenen Gemeinschaftsproduktionen des Deutschen Fernsehfunks und des bundesdeutschen Fernsehens und wurde Anfang Dezember im Preußen-Jahr 1981 in beiden deutschen Staaten ausgestrahlt.

Rolf Busch (1933-2014), Regisseur und Drehbuchautor, studierte Literaturwissenschaft in Hamburg. Als Regisseur beim Norddeutschen Rundfunk folgte er in der Auswahl seiner Drehbücher und Filmstoffe stets einem liberalen, aufklärerischen Interesse.

Filme zu historischen Themen beeinflussen den Blick auf bestimmte Ereignisse, lösen Debatten aus und sind selbst Zeitdokumente. Unsere Wechselausstellung zeigt, welche Themen der deutschen Geschichte die Kino- und Filmlandschaft seit 1945 prägen.

Lehrerfortbildung, © Punctum/Stefan Hoyer

Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Lehrkräfte an Oberschulen, Gymnasien und Berufsschulen sowie an Referendarinnen und Referendare im Fach Geschichte. 

Informationen und Anmeldung: Besucherdienst, Tel. (03 41) 22 20-400, E-Mail: besucherdienst-leipzig(at)hdg.de

Die Fortbildung führt in die Ausstellung ein und beschäftigt sich mit inhaltlichen, didaktischen und organisatorischen Fragen rund um die Nutzung von Spielfilmen im Geschichtsunterricht:

– Überblicksbegleitung durch die Ausstellung „Inszeniert. Deutsche Geschichte im Spielfilm” und Informationen zu den Bildungsangeboten für Schulklassen
– Klärung organisatorischer Fragen rund um den Einsatz von Filmen im Unterricht, Vorstellung möglicher Partner wie das Medienpädagogische Zentrum Leipzig durch Thomas Hickfang (MPZ)
– Fachvortrag „Zeigen, wie es wirklich war? Historische Spielfilme als Quelle im Geschichtsunterricht am Beispiel der Staatssicherheit” von Dr. Andreas Kötzing (Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung, Technische Universität Dresden) und Diskussion

Jazzsängerin Ruth Hohmann

„Die Stimme Amerikas. US-Musik in der DDR“
Dokumentarfilm (Deutschland 2016, 45 Min, Regie: Tom Franke)

Podiumsgespräch
mit dem Regisseur Tom Franke, der Jazzsängerin Ruth Hohmann sowie dem Musikwissenschaftler Prof. Dr. Michael Rauhut (Universität Agder, Kristiansand/Norwegen)

Anschließend:
Konzert von Ruth Hohmann und Lukas Natschinski
In Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Der Film „Die Stimme Amerikas. US-Musik in der DDR“ erzählt, wie die amerikanische Musik nach 1945 zwischen die Fronten des Kalten Krieges geriet. Heftige Debatten entzündeten sich vor allem am Jazz, der lange Jahre als „Sirenengesang des Klassenfeindes“ verurteilt wurde. Einen besonderen Platz räumt die Dokumentation der afroamerikanischen Sängerin Etta Cameron ein, die von 1968 bis 1973 im Ost-Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg lebte.

Stellvertretend für den Umgang der DDR-Führung mit Jazz-Musik steht auch die Geschichte von Ruth Hohmann, der „First Lady of Jazz“ in der DDR. Sie trat zum ersten Mal 1961 zusammen mit den Jazz-Optimisten, einer der ersten Dixielandbands in der DDR, in Berlin auf. Weitere Auftritte u. a. mit Günter Hörig, Manfred Krug, Ernst-Ludwig Petrowsky und Mastermind Klaus Lenz folgten. Doch obwohl Jazz in der DDR offiziell nicht verboten war, wurde auch Hohmann im Anschluss an das berüchtigte 11. Plenum der SED im Dezember 1965 mit einem langjährigen Auftrittsverbot belegt. Erst im Jahr 1972 konnte sie ihre Konzerttätigkeit wieder aufnehmen.

Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren Tom Franke, Ruth Hohmann sowie Prof. Dr. Michael Rauhut über ihre persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse in dieser Zeit. Danach werden Ruth Hohmann und der junge Klaviervirtuose Lukas Natschinski das Programm mit einem Liveauftritt abschließen.

Nico Hofmann, Claudia Michelsen, Knut Elstermann, © UFA, Lottermannandfuentes, Knut Elstermann

Zwischen Fakten und Fiktion: Geschichte und Film
Podiumsgespräch

Mit dem Filmproduzenten Nico Hofmann, der Schauspielerin Claudia Michelsen und dem Filmjournalisten Knut Elstermann
Moderation: Thomas Bille (MDR Kultur)
Begleitprogramm zur Ausstellung „Inszeniert. Deutsche Geschichte im Film“

Die Faszination für Spielfilme mit historischen Inhalten reicht zurück bis in die Anfangsjahre des Films. Geschichtsfilme gehören seit jeher zu den erfolgreichsten und beliebtesten Produktionen – sowohl in Europa als auch in Hollywood. Sie regen mithilfe ihrer Intensivität und Ausdrucksstärke die Fantasie der Zuschauer an und stellen historische Ereignisse, meist von einem Einzelschicksal ausgehend, emotional und spannend dar. Gerade deshalb ist die Aufarbeitung von Geschichte auf der Leinwand jedoch häufig umstritten: Wie weit dürfen sich „Geschichtsfilme“ von der historischen Wirklichkeit entfernen? Wie ist das Verhältnis von Fakten und Fiktion? Können Spielfilme ein ernstzunehmendes Element der Auseinandersetzung mit unserer Geschichte sein?

Der Filmproduzent Nico Hofmann (u. a. „Unsere Mütter, unsere Väter“, „Ku’damm 56“, „Bornholmer Straße“) hat sich intensiv mit solchen Fragen zur Gestaltung und Wirkung von Historienfilmen auseinandergesetzt. Im Rahmen einer von Thomas Bille moderierten Gesprächsrunde diskutiert Hofmann mit der Schauspielerin Claudia Michelsen (u. a. „12 heißt: Ich liebe dich“, „Der Turm“) und dem Filmjournalisten Knut Elstermann die Inszenierung von historischen Ereignissen im Film und ihren Einfluss auf unser Geschichtsbewusstsein.

Wir bieten technisch bestens ausgestattete Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe. Alle Räume sind barrierefrei und Nichtraucher-Räume. Buchen Sie das Foyer, den Saal oder die Seminarräume.