Veranstaltungen und Termine

Besucherinnen und Besucher im Forum in der Dauerausstellung

Sprechstunde: Kleine Objekte mit großer Aussagekraft

22. August: Gespräch mit Dr. Daniel Kosthorst über ein Flugblatt aus dem Jahr 1958 zur Volkskammerwahl in der DDR im Forum live.

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Bundesarchiv Bild 183-1990-0412-019, Berlin,Oberst, Klaus Unterzeichnung der Koalitionsvereinbarungen

"Der Beitritt – Die letzte Regierung der DDR"

29. August: Dokumentarfilm über die erste und zugleich letzte frei gewählte Regierung der DDR.

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August 2019
© Sächsischer Landtag/Steffen Giersch

Mit Marco Böhme (Die Linke), Holger Hentschel (AfD), Sophie Koch (SPD), Judith Münch (FDP), Paula Piechotta (Bündnis 90/Die Grünen) und Michael Weickert (CDU)
Moderation: Sophie Rauch und Moritz Döring (mephisto 97.6)
In Kooperation mit mephisto 97.6 – Lokalradio der Universität Leipzig

Wird die junge Generation von der Politik ernstgenommen? Was haben die Parteien für junge Wählerinnen und Wähler in ihren Programmen? Junge Kandidatinnen und Kandidaten für den Landtag stellen sich diesen und anderen Fragen im Gespräch mit Sophie Rauch und Moritz Döring von mephisto 97.6 im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig.

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Besucher und Besucherinnen diskutieren im Forum in der Dauerausstellung

Gespräch mit Dr. Daniel Kosthorst

Ein scheinbar unauffälliges Objekt in der Dauerausstellung: ein Flugblatt aus dem Jahr 1958, das mit Zeichnung und Gedicht zur offenen Wahl aufruft. Was dieses Flugblatt über den Charakter der Volkskammerwahlen in der DDR aussagt, erklärt Dr. Daniel Kosthorst. Die Dauerausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig bietet mit einer offenen Bühne einen neuen Kommunikationstreffpunkt in der Leipziger Innenstadt. Im „Forum live“ tauschen sich Besucherinnen und Besucher des Museums über gewonnene Eindrücke aus und können mit Expertinnen und Experten aktuelle Themen diskutieren.

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SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

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Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Entdecken Sie mit einer Begleitung rund 150 Zeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle von Hannes Hegen. Erfahren Sie, wie die „Mosaik“-Zeichner und -Texter arbeiteten und welche Auseinandersetzungen es mit dem Verlag und den Funktionären der SED gab.

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SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

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SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

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Foto: Punctum, Alexander Schmidt

Mit Dr. Eva-Maria Stange (Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst), Dr. Uwe Neumann (Kunsthalle Rostock), Christoph Tannert (Künstlerhaus Bethanien), Rüdiger Giebler (Maler und Grafiker, Halle) und Axel Krause (Maler und Grafiker, Leipzig)
Moderation: Dr. Jürgen Reiche (Zeitgeschichtliches Forum Leipzig)

Was darf die Kunst? Wo hört künstlerische Freiheit auf und wo fängt politische Werbung an? Inwiefern hat die Kunst eine soziale und auch politische Verantwortung und welche Bedeutung messen wir der Meinungs- und Kunstfreiheit in unserer freiheitlichen Demokratie bei? Gelebte Demokratie setzt sich mit unterschiedlichen Positionen auseinander, hört zu und argumentiert. In diesem Sinne werden die Podiumsteilnehmer über diese und andere Fragen diskutieren.

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Bundesarchiv Bild 183-1990-0412-019, Berlin,Oberst, Klaus Unterzeichnung der Koalitionsvereinbarungen

Dokumentarfilm (Deutschland 2010, 45 Min, Regie: Hans Sparschuh und Rainer Burmeister)
Filmvorführung und Gespräch
Mit Ralph Eue (Filmpublizist, Programmchef DOK Leipzig) und Rainer Eppelmann (Vorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)
In Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm

Sie war nur 173 Tage im Amt: die erste und zugleich letzte frei gewählte Regierung der DDR. Sie trat an, um das Land in die Wiedervereinigung zu führen. Aber wie regiert man, wenn einem in erster Linie eines vor Augen steht, nämlich der ordnungsgemäßen Selbstabschaffung zuzuarbeiten? Die 23 Ministerinnen und Minister der Regierung unter Lothar de Maizière mussten über die Zukunft von 17 Millionen Mitbürgern entscheiden. Ihre Verhandlungspartner auf westdeutscher Seite waren Vollblutpolitiker wie Wolfgang Schäuble oder Hans-Dietrich Genscher. Am Ende ihrer Amtszeit hatten sie u.a. das Steuerrecht an die westliche Gesetzgebung angepasst, neue und kommunale Länderstrukturen geschaffen, über die Zukunft der Stasi-Akten entschieden und sich für den Erhalt von Arbeitsplätzen eingesetzt.

759 Kabinettsvorlagen wurden in 173 Tagen debattiert, 143 Verordnungen von de Maizière unterschrieben und 96 Gesetze beschlossen. Dann hatte die Regierung ihr Ziel erreicht: Sie hatte sich selbst überflüssig gemacht.

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September 2019
© Nadja Klier

Buchpräsentation und Gespräch
Mit der Herausgeberin Freya Klier sowie den Autorinnen Brigitte Dienst und Birgit Siegmann
Musik: Stephan Krawczyk
Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Wie kein anderes Ereignis hat der Mauerfall die deutsche Nachkriegsgeschichte geprägt. Wie haben die Menschen diesseits und jenseits der Mauer den 9. November 1989 erlebt? Welche Träume und welche Ängste haben sie damit verbunden? Und was ist aus ihnen geworden? Die Herausgeberin Freya Klier stellte 23 Autoren die Frage: „Und wo warst Du, als die Mauer fiel?“ Anhand von Erinnerungen und Erlebnissen analysiert sie die historischen Ereignisse vor 30 Jahren, beschreibt, wie der Fall der Mauer in die Gegenwart hineinwirkt und wie die Ereignisse aus heutiger Perspektive zu bewerten sind.

Freya Klier, geboren 1950 in Dresden, ist Autorin, Schauspielerin, Theaterregisseurin, Dokumentarfilmerin und Bürgerrechtlerin. Seit 1980 war sie in der DDR-Friedensbewegung aktiv. 1968 wurde sie erstmalig verhaftet, 1988 erneut und schließlich ausgebürgert. Klier wurde für ihr Engagement mehrfach ausgezeichnet, u.a. als „Botschafterin für Demokratie und Toleranz“ mit der „Sächsischen Verfassungsmedaille für besonderes demokratisches Engagement in Schulen, in Literatur und Kunst“ (2007), den Verdienstorden des Landes Berlin (1995) und des Freistaates Sachsen (2017), dem Bundesverdienstkreuz (2012) und dem „Franz-Werfel-Menschenrechtspreis“ (2016).

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