Veranstaltungen und Termine

Motorisierte Gefährte in der Ausstellung

Museum nach Feierabend:
Alles nach Plan?

2. Oktober: Gibt es ein DDR-Design? Erfahren Sie mehr in einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung zur Formgestaltung in der DDR. 

Zur Veranstaltung

Benjamin Weinkauf, Bandfoto RENFT Goseck, 2008

Klaus Renft Combo:
"50 Jahre RENFT akustisch"

12. Oktober: Konzert aus Anlass des 29. Jahrestages des 9. Oktober 1989 mit einer der bekanntesten Rockbands der DDR im Rahmen ihrer Jubiläumstournee.

Zur Veranstaltung

Foto: © Tania La Guerillera: Tamara Bunke 1964, Centro de Estudios Che Guevara, Havanna, Kuba

Film des Monats:
"Auf Ediths Spuren"

15. Oktober: Dokumentarfilm über Edith Tudor-Hart: Montessori-Kindergärterin, Bauhaus-Schülerin, Fotografin und Spionin des sowjetischen Geheimdienstes KGB.

Zur Veranstaltung

Filmszene, © Bavaria Film / Rolf v. d. Heydt
Flyer zur Filmreihe „Retrospektive: Ulrich Mühe”, Foto: © 2018 Fernsehjuwelen GmbH. Alle Rechte vorbehalten

„Schtonk!“
Komödie (Deutschland 1992, 115 Min)
Regie: Helmut Dietl 
Darsteller: Götz George, Uwe Ochsenknecht, Christiane Hörbiger, Harald Juhnke, Ulrich Mühe, Veronica Ferres

Der Illustrierten-Redakteur Helmut Willié (Götz George) trifft den Kunstfälscher Dr. Knobel (Uwe Ochsenknecht) und wittert den Coup seines Lebens: Knobel hat das erste der geheimen Tagebücher Adolf Hitlers angefertigt und will es nun veräußern. Der Verlagsleiter Dr. Guntram Wieland (Ulrich Mühe) ist bereit, jeden Preis zu zahlen.

„Schtonk!“, basierend auf der realen Geschichte um die gefälschten Hitler-Tagebücher, karikiert auf respektlose Art und Weise Geldgier, Sensationslust und den medialen Umgang mit dem Thema Nationalsozialismus. Die Veröffentlichung der vermeintlichen Hitler-Tagebücher im Jahr 1983 im Magazin „Stern“ führt zu einem der größten Presse-Skandale der Nachkriegszeit.

Ulrich Mühe (1953–2007) gehört sowohl in der DDR als auch im wiedervereinigten Deutschland zu den Großen seiner Zunft. Seine Rollen am Deutschen Theater in Ost-Berlin und in zahlreichen DEFA-Filmen sind unvergessen. Seine Karriere im Westen bringt ihm einen Oscar ein. Leben und Werk des Künstlers sind ein Spiegelbild deutscher Geschichte – auch in ihrer Zerrissenheit. Der in Grimma geborene Mühe wäre in diesem Jahr 65 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt das Zeitgeschichtliche Forum in der Reihe „Film des Monats“ drei seiner Arbeiten, die seine schauspielerische Wandlungsfähigkeit auf eindrucksvolle Weise unter Beweis stellen.

Wir bieten technisch bestens ausgestattete Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe. Alle Räume sind barrierefrei und Nichtraucher-Räume. Buchen Sie das Foyer, den Saal oder die Seminarräume.