Veranstaltungen und Termine

„Ich war neunzehn“

03. August: Konrad Wolfs Film über seine Erlebnisse im April 1945 gilt als einer der wichtigsten Filmen des deutschen Kinos.

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„Caspar David Friedrich – Grenzen der Zeit“

14. August: Peter Schamonis Dokumentar-Spielfilm über einen der wichtigsten deutschen Maler

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Ausschnitt Plakat, © Herlinde Koelbl, Stiftung Haus der Geschichte

„Spuren der Macht“

Dokumentation (Deutschland 1999, 90 Min)
Regie: Herlinde Koelbl

„Macht macht sexy“ – oder süchtig, härter, misstrauisch, einsam? Wie verändert die Macht den Menschen? Die Fotografin Herlinde Koelbl hat in ihrem Projekt „Spuren der Macht“ Politiker über einen langen Zeitraum mit der Kamera begleitet und erstaunlich intime Gespräche mit ihnen geführt. Daraus ist eine Langzeitstudie entstanden, die Aufschluss darüber gibt, was es für den Einzelnen bedeutet, Macht zu haben und Verantwortung zu tragen. Koelbls Fazit: „Das Amt verändert Menschen, nicht immer zum besten“, erzählte die Fotografin bei einem Interview mit der britischen Tageszeitung Guardian. „Sie lernen, eine Maske aufzusetzen, damit ihre Emotionen nicht so leicht lesbar sind. Ich kann mir keinen schwierigeren Job vorstellen“.

Herlinde Koelbl wurde am 31. Oktober 1939 in Lindau am Bodensee geboren. Die gelernte Modedesignerin stieg Anfang der 1960er Jahre schnell in Leitungspositionen auf, widmete sich dann aber hauptsächlich ihrer Familie und der Erziehung ihrer vier Kinder. 1976 entdeckte Koelbl die Fotografie als Medium und fing an, die gesellschaftliche Situation auf einzigartige Weise zu dokumentieren und zu kommentieren. Ihre Fotoprojekte unterstreichen ihre herausragende Fähigkeit, Menschen nahe zu kommen.

Wir bieten technisch bestens ausgestattete Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe. Alle Räume sind barrierefrei und Nichtraucher-Räume. Buchen Sie das Foyer, den Saal oder die Seminarräume.