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LOCATION:Zeitgeschichtliches Forum Leipzig - Forum live
SUMMARY:Clowns, Golems und das Feiertags-Gürteltier – Darstellung jüdischen Lebens in US-amerikanischen Fernsehserien der 1990er Jahre - 
DESCRIPTION:VortragMit Dr. Christian Landrock (Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz)Im Rahmen des Themenjahres „Tacheles 2026 I Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“Eintritt frei
Wer vor dem Jahrtausendwechsel als Kind oder Jugendlicher Zugang zu einem Fernseher hatte, wuchs mit den Simpsons, den Schlümpfen, Sailor Moon oder Friends auf. Um die Fernsehprogramme zu füllen, kauften viele Sender ihre Inhalte bei US-amerikanischen Anbietern ein. Dabei wurden auch immer wieder Serien im deutschen Fernsehen gezeigt, die den amerikanischen Alltag präsentierten, in dem jüdisches Leben und jüdische Kultur selbstverständlich waren. Das Judentum wurde mitunter zentraler Gegenstand einzelner Episoden. So versöhnten Bart und Lisa Simpson beispielweise Clown Krusty mit seinem Vater, der ein orthodoxer Rabbiner war. In South Park musste sich der jüdische Junge Kyle immer wieder den Angriffen von Cartman erwehren. Auf diese Weise kamen Kinder und Jugendliche als Konsumenten dieser Serien mit einer komplett anderen Abbildung jüdischen Lebens in Berührung als der in deutschen Fernsehproduktionen geläufigen Darstellung, die sich auf die NS-Zeit und die Shoah konzentrierte.Dr. Christian Landrock, geboren 1987, studierte in Jena und Magdeburg Geschichte und Kommunikationswissenschaften. Nach seinem Masterabschluss in Europäischer Kulturgeschichte promovierte er an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg über die Nachkriegszeit des Dreißigjährigen Krieges. Nach seinem Volontariat 2018/19 im Schloss- und Kulturbetrieb Residenzschloss Altenburg, arbeitete er für das Deutsche Hygiene-Museum Dresden als Pressereferent bei der 4. Sächsischen Landesausstellung „Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“. Derzeit ist er als wissenschaftlicher Kurator im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz (smac) tätig.&nbsp;
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