Veranstaltungen und Termine

Blick auf  Kiew / Kyiw;  Foto Uwe Schwabe

"Ungleiche Brüder -
Russen und Ukrainer"

18. Februar: Vortrag und Diskussion zu fünf Jahren Ukraine-Russland-Konflikt und den blutigen Ereignissen auf dem Kiewer Maidan.  

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Plakat der Frauenbewegung. Wikimedia / Karl Maria Stadler, gemeinfrei

Film des Monats
"Die göttliche Ordnung"

4. März: Spielfilm über den Kampf der jungen Schweizerin Nora für das Wahlrecht in einem kleinen Appenzeller Dorf im Jahr 1971.

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Titelbild Veranstaltungsflyer

"Pazifisten - Querdenker - Christen.
Die Bausoldaten in der DDR."

9. März: Thementag zur (kirchen-)historischen Aufarbeitung des Widerstandes gegen die Militarisierung der DDR-Gesellschaft. 

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Februar 2019

SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

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Blick auf Kiew / Kyiw; Foto Uwe Schwabe

Mit Dr. Anna Veronika Wendland (Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, Marburg/Leipzig), Pfarrer Ralf Haska (ehem. Kiew, heute Marktleuthen) und Dr. Oksana Makohon (Ukrainische Gemeinde)
Moderation: Reinhard Bohse (EuropaMaidan e. V.)
Eine Veranstaltung des EuropaMaidan Leipzig e. V.

Fünf Jahre nach den blutigen Ereignissen auf dem Kiewer Maidan und dem Beginn des russisch-ukrainischen Krieges ist der Konflikt, der weit über 10.000 Opfer fordert und Millionen Menschen aus ihrer angestammten Heimat vertreibt, aus den Schlagzeilen geraten. „Nur beim periodischen Aufflammen neuer Aggressionen, wie jüngst in der Meerenge von Kertsch, hören die Westeuropäer noch hin.“, stellt Reinhard Bohse, Mitinitiator des Vereins EuropaMaidan Leipzig, fest. Fünf Jahre Ukraine-Russland-Krieg sind für ihn ein Anlass zu einer Bestandsaufnahme: Im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig diskutiert er am 18. Februar 2019 ab 18.30 Uhr mit Dr. Anna Veronika Wendland, Pfarrer Ralf Haska und Dr. Oksana Makohon folgende Fragestellungen: Wer sind die Konflikttreiber? Stimmen unsere Einschätzungen über die Motive und Strategien der beteiligten Akteure? Was hat sich seit 2014 geändert? Welche historischen Sachverhalte müssen wir kennen und verstehen, um diesen Konflikt richtig einzuordnen. Kann dieser Konflikt gelöst werden?

SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

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Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Entdecken Sie mit einer Begleitung rund 150 Zeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle von Hannes Hegen. Erfahren Sie, wie die „Mosaik“-Zeichner und -Texter arbeiteten und welche Auseinandersetzungen es mit dem Verlag und den Funktionären der SED gab.

Zur Ausstellung

SED-Diktatur, friedliche Revolution, Wiedervereinigung und 30 Jahre Zusammenwachsen – das sind die Themen der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“. Erfahren Sie in unserer Begleitung, wie Menschen in der DDR leben und warum sie 1989/1990 gegen die Machthaber auf die Straßen gehen. Wie erleben sie die Wiedervereinigung und die Zeit danach? Und vor welchen Herausforderungen steht das vereinte Deutschland des 21. Jahrhunderts?

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Plakat zur Ausstellung

Über 600.000 Vereine gibt es in Deutschland, knapp die Hälfte aller Deutschen ist gegenwärtig Mitglied in mindestens einem von ihnen. Unsere Ausstellung „Mein Verein“ beschäftigt sich mit diesem Phänomen – von Schützenvereinen über Kleingärten, bis zu Fördergegesellschaften und Hilfsorganisationen. Die Ausstellung zeigt den Verein als Ort von Geselligkeit und Gemeinschaft, Tradition und Heimatverbundenheit, der Menschen aus unterschiedlichen sozialen Milieus zusammenführt. Vereine sind dabei so vielfältig wie zahlreich. 

Zur Eröffnung der Ausstellung "Mein Verein" laden wir Sie herzlich ein.

Begrüßung
Prof. Dr. Hans Walter Hütter
Präsident der Stiftung Haus der Geschichte

Auftakt
Kabarett Leipziger Pfeffermühle

Einführung
Prof. Dr. Dietmar Klenke
Historiker, Universität Potsdam

Eröffnung
Dr. Jürgen Reiche
Direktor
Zeitgeschichtliches Forum Leipzig 

Wir bitten um Anmeldung bei unserem Besucherdienst unter (0341) 22 20-400 bis zum 22. Februar 2019.

März 2019
Plakat der Frauenbewegung. Wikimedia/Karl Maria Stadler, gemeinfrei

Spielfilm (Schweiz 2017, 92 Min)
Regie: Petra Biondina Volpe
In der Reihe „100 Jahre Frauenwahlrecht“

Schweiz, 1971: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und proben gemeinsam den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Dorfgemeinschaft zu zerbrechen.

Petra Biondina Volpe
, Jahrgang 1970, studierte Kunst, Dramaturgie und Drehbuch in Zürich und Potsdam. Seit ihren Studientagen ist sie als freie Drehbuchautorin und Regisseurin tätig. Mit dem Kinostart des Films „Die göttliche Ordnung“ 2017 in der Schweiz, Österreich und Deutschland erregte sie breite Aufmerksamkeit.

Titelbild des Flyers zur Veranstaltung

Thementag
Mit Dr. Joachim Klose (Konrad-Adenauer-Stiftung, Dresden), Prof. Dr. Jörg Seiler (Professor für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit, Universität Erfurt), Bischof Heinrich Timmerevers (Bistum Dresden-Meißen) sowie weiteren Podiumsgästen

Informationen und Anmeldung unter: www.ka-dd.de/bausoldaten
Veranstalter: Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen
Eintritt kostenpflichtig

Der Dienst als Bausoldat in der Nationalen Volksarmee der DDR war ab 1964 die einzige Möglichkeit, dem verpflichtenden Dienst an der Waffe zu entgehen. Die Spatensoldaten – wie sie aufgrund des Spatens auf den Schulterstücken auch genannt wurden – begründeten ihre Ablehnung des Kriegsdienstes häufig mit dem Verweis auf Kirche und Religion, aus pazifistischen oder politischen Motiven heraus. Als Waffenverweigerer mussten sie in der geschlossenen Gesellschaft der DDR nicht selten Nachteile und Schikanen erfahren. Viele von ihnen leiden bis heute darunter. 

Der Thementag leistet einen Beitrag zur (kirchen-)historischen Aufarbeitung und nimmt persönliche Betroffenheit ernst. Welche Rolle spielten die Kirchen hinsichtlich des Widerstandes gegen die Militarisierung der DDR-Gesellschaft? Wie sind sie mit Betroffenen umgegangen? Leisteten die Bausoldaten letztlich einen Beitrag zur späteren Friedensbewegung in der DDR? (www.ka-dd.de/bausoldaten)

Wir bieten technisch bestens ausgestattete Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe. Alle Räume sind barrierefrei und Nichtraucher-Räume. Buchen Sie das Foyer, den Saal oder die Seminarräume.