Veranstaltungen und Termine

Opposition, Dissidenz und Resistenz in Leipzig 1945-1989. Leipziger Universitätsverlag, 2018

Buchpräsentation: „Opposition, Dissidenz und Resistenz in Leipzig“

23. August: Prof. Dr. Thomas Höpel stellt sein Buch über Formen abweichenden und gegnerischen Verhaltens in Leipzig zwischen 1945 und 1989 vor.

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Motorisierte Gefährte in der Ausstellung

Museum nach Feierabend:
Alles nach Plan?

4. September: Gibt es ein DDR-Design? Erfahren Sie mehr in einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung zur Formgestaltung in der DDR. 

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Alina Polyakova, © privat

"Desinformation und Fake News -
eine Gefahr für die Demokratie?"

5. September: Vortrag und Gespräch mit der Politikwissenschaftlerin Alina Polyakova über Strategien und Gefahren der Desinformation.  

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August 2018
Opposition, Dissidenz und Resistenz in Leipzig 1945-1989. Leipziger Universitätsverlag, 2018
Buchcover, © Leipziger Universitätsverlag, 2018
Autor Prof. Dr. Thomas Höpel (Universität Leipzig)
Autor Prof. Dr. Thomas Höpel (Universität Leipzig)

Mit dem Autor Prof. Dr. Thomas Höpel (Universität Leipzig)

Grußwort: Ulrich Hörning (Bürgermeister und Beigeordneter für Allgemeine Verwaltung der Stadt Leipzig)

Band 16 in der Publikationsreihe „Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Leipzig“

In Kooperation mit der Stadt Leipzig und dem Leipziger Universitätsverlag

Eine Anfrage der Stadt Leipzig war der erste Anstoß für Thomas Höpel, grundlegende Forschungen zu diesem Thema anzustellen. Ziel der Stadtverwaltung war es, einen Beschluss des Stadtrates umzusetzen, der ein Konzept für die Berücksichtigung der Themenkreise „Opposition, Widerstand und Zivilcourage in der DDR/Opfer des SED-Regimes“ bei künftigen Straßenbenennungen forderte. 

Welche Formen abweichenden und gegnerischen Verhaltens gibt es in Leipzig zwischen 1945 und 1989 und wie verändern sie sich im Laufe der Zeit? Dieser Frage geht der Autor in seinem neuen Werk nach, das als Band 16 in der Reihe „Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Leipzig“ im Leipziger Universitätsverlag erscheint. Thomas Höpel untersucht dabei zentrale Entwicklungen und macht das Ausmaß, die Gestaltungsmöglichkeiten sowie die Unterdrückung von Opposition, Resistenz und Dissidenz in Leipzig genauso deutlich wie die sich ändernden Rahmenbedingungen und Herrschaftsmechanismen.

Über den Autor: Thomas Höpel ist Professor für Vergleichende Kultur- und Gesellschaftsgeschichte am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig.

Erika-Schreibmaschine, Simson und Hühnereierbecher: Mit einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung erfahren Sie, mit welchen politischen Auflagen und unter welchen planwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Produkte in der DDR entstehen. Wie gehen Formgestalter mit dem politischen Druck und innerbetrieblichen Schwierigkeiten um? Und gibt es ein DDR-Design?

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Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Entdecken Sie mit einer Begleitung rund 150 Zeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle von Hannes Hegen. Erfahren Sie, wie die „Mosaik“-Zeichner und -Texter arbeiteten und welche Auseinandersetzungen es mit dem Verlag und den Funktionären der SED gab.

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Erika-Schreibmaschine, Simson und Hühnereierbecher: Mit einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung erfahren Sie, mit welchen politischen Auflagen und unter welchen planwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Produkte in der DDR entstehen. Wie gehen Formgestalter mit dem politischen Druck und innerbetrieblichen Schwierigkeiten um? Und gibt es ein DDR-Design?

Zur Ausstellung

Erika-Schreibmaschine, Simson und Hühnereierbecher: Mit einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung erfahren Sie, mit welchen politischen Auflagen und unter welchen planwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Produkte in der DDR entstehen. Wie gehen Formgestalter mit dem politischen Druck und innerbetrieblichen Schwierigkeiten um? Und gibt es ein DDR-Design?

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September 2018

Erika-Schreibmaschine, Simson und Hühnereierbecher: Mit einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung erfahren Sie, mit welchen politischen Auflagen und unter welchen planwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Produkte in der DDR entstehen. Wie gehen Formgestalter mit dem politischen Druck und innerbetrieblichen Schwierigkeiten um? Und gibt es ein DDR-Design?

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Auftaktveranstaltung 2016, Foto: Punctum/Alexander Schmidt
Auftaktveranstaltung 2016, Foto: Punctum/Alexander Schmidt
Auftaktveranstaltung 2016, Foto: Punctum/Alexander Schmidt
Auftaktveranstaltung 2016, Foto: Punctum/Alexander Schmidt

Zum Start des neuen Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten findet am 5. September 2018 die Auftaktveranstaltung für Sachsen im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig statt. Ein einführendes Podiumsgespräch zeigt die Bandbreite des neuen Wettbewerbsthemas auf. Anschließend gibt ein Workshop (wahlweise in der BStU, im Schulmuseum, im Staatsarchiv Leipzig oder im Stadtgeschichtlichen Museum) einen Eindruck von den Möglichkeiten und Methoden der Spurensuche. In jedem der Workshops beantworten Experten des Geschichtswettbewerbs alle Fragen rund um die Ausschreibung und geben Tipps für die Projektdurchführung. Preisträger und ihre Tutoren sprechen über Wettbewerbserfahrungen und Jurymitglieder erläutern die Bewertungskriterien.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Körber-Stiftung, des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig.


Anmeldung bitte bis Donnerstag, 30. August 2018 telefonisch unter (03 41) 22 20-400 oder per E-Mail an besucherdienst-leipzig(at)hdg.de


Die Fahrtkosten für Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler des Freistaates Sachsen erstattet das Sächsische Staatsministerium für Kultus. Die Teilnahme an der Veranstaltung wird als Fortbildung anerkannt.

Alina Polyakova, privat
Alina Polyakova, © privat

Mit der Politikwissenschaftlerin Alina Polyakova, Ph.D (Brookings Institution, Washington, D.C.)

Moderation: Prof. Crister Garrett (Universität Leipzig)

In Kooperation mit dem Generalkonsulat der Vereinigten Staaten in Leipzig

Seit dem US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 sind Fake News und Manipulationen in den USA ein viel diskutiertes Thema. Auch in Europa sind Desinformationskampagnen zum Problem geworden. Vor allem russische Akteure haben in den vergangen zwei Jahren Falschinformationen gestreut, beispielsweise über angebliche geheime Unterstützer des französischen Präsidenten oder die vermeintliche Vergewaltigung eines russlanddeutschen Mädchens. In ihrem Vortrag beschreibt die US-amerikanische Politikwissenschaftlerin Alina Polyakova Strategien der Desinformation, worin die Gefahren bestehen und wie sich demokratische Gesellschaften dagegen wehren können. 


Alina Polyakova forscht an der Brookings Institution in Washington, D.C. zu europäischer Politik, Rechtspopulismus und Nationalismus sowie zur russischen Außenpolitik. Sie ist zudem Professorin für Europastudien an der Johns Hopkins University. Ihre Analysen erscheinen regelmäßig in Zeitungen wie der „The New York Times“, dem „Wall Street Journal“ und „Foreign Affairs“. Ihre universitäre Ausbildung absolvierte sie an der University of California, Berkeley und der Emory University in Atlanta, Georgia.

Filmszene, © Bavaria Film / Rolf v. d. Heydt
Flyer zur Filmreihe „Retrospektive: Ulrich Mühe”, Foto: © 2018 Fernsehjuwelen GmbH. Alle Rechte vorbehalten

„Schtonk!“
Komödie (Deutschland 1992, 115 Min)
Regie: Helmut Dietl 
Darsteller: Götz George, Uwe Ochsenknecht, Christiane Hörbiger, Harald Juhnke, Ulrich Mühe, Veronica Ferres

Der Illustrierten-Redakteur Helmut Willié (Götz George) trifft den Kunstfälscher Dr. Knobel (Uwe Ochsenknecht) und wittert den Coup seines Lebens: Knobel hat das erste der geheimen Tagebücher Adolf Hitlers angefertigt und will es nun veräußern. Der Verlagsleiter Dr. Guntram Wieland (Ulrich Mühe) ist bereit, jeden Preis zu zahlen.

„Schtonk!“, basierend auf der realen Geschichte um die gefälschten Hitler-Tagebücher, karikiert auf respektlose Art und Weise Geldgier, Sensationslust und den medialen Umgang mit dem Thema Nationalsozialismus. Die Veröffentlichung der vermeintlichen Hitler-Tagebücher im Jahr 1983 im Magazin „Stern“ führt zu einem der größten Presse-Skandale der Nachkriegszeit.

Ulrich Mühe (1953–2007) gehört sowohl in der DDR als auch im wiedervereinigten Deutschland zu den Großen seiner Zunft. Seine Rollen am Deutschen Theater in Ost-Berlin und in zahlreichen DEFA-Filmen sind unvergessen. Seine Karriere im Westen bringt ihm einen Oscar ein. Leben und Werk des Künstlers sind ein Spiegelbild deutscher Geschichte – auch in ihrer Zerrissenheit. Der in Grimma geborene Mühe wäre in diesem Jahr 65 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt das Zeitgeschichtliche Forum in der Reihe „Film des Monats“ drei seiner Arbeiten, die seine schauspielerische Wandlungsfähigkeit auf eindrucksvolle Weise unter Beweis stellen.

Wir bieten technisch bestens ausgestattete Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe. Alle Räume sind barrierefrei und Nichtraucher-Räume. Buchen Sie das Foyer, den Saal oder die Seminarräume.