Veranstaltungen und Termine

Siegfried Bülow, © Porsche AG Leipzig

Von Barkas zu Porsche -
Gespräch mit Siegfried Bülow

24. Mai: Gespräch mit Siegfried Bülow, ehemaliger Barkas-Betriebsdirektor und Leiter des Leipziger Porsche-Werks, und unserem Direktor Dr. Jürgen Reiche.

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Mai 2018

Erika-Schreibmaschine, Simson und Hühnereierbecher: Mit einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung erfahren Sie, mit welchen politischen Auflagen und unter welchen planwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Produkte in der DDR entstehen. Wie gehen Formgestalter mit dem politischen Druck und innerbetrieblichen Schwierigkeiten um? Und gibt es ein DDR-Design?

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Erika-Schreibmaschine, Simson und Hühnereierbecher: Mit einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung erfahren Sie, mit welchen politischen Auflagen und unter welchen planwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Produkte in der DDR entstehen. Wie gehen Formgestalter mit dem politischen Druck und innerbetrieblichen Schwierigkeiten um? Und gibt es ein DDR-Design?

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Siegfried Bülow, © Porsche AG Leipzig

Mit Siegfried Bülow (ehem. Barkas-Betriebsdirektor und Leiter des Leipziger Porsche-Werks) und Dr. Jürgen Reiche (Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig)
Begleitprogramm zur Ausstellung „Alles nach Plan? Formgestaltung in der DDR“ 

Es gibt wohl kaum eine zweite Biografie wie die von Siegfried Bülow: 1952 in Chemnitz, dem späteren Karl-Marx-Stadt geboren, absolvierte er eine Lehre als Werkzeugmacher beim Fahrzeughersteller Barkas. Berufsbegleitend nahm Bülow ein Ingenieurstudium auf und wurde Anfang des Jahres 1989 Barkas-Betriebsdirektor. Als nach der deutschen Einheit sein Werk von Volkswagen übernommen wurde, ging er zunächst nach Wolfsburg in die VW-Zentrale. Von 2000 an baute er das Leipziger Porsche-Werk auf, das er bis 2017 leitete.

Als Automanager hatte es Siegfried Bülow mit Fahrzeugen zu tun, die unterschiedlicher nicht sein könnten: auf der einen Seite Barkas – ein Nutzfahrzeug, das vor allem funktional sein und möglichst sparsam produziert werden sollte, auf der anderen Seite Porsche – ein Statussymbol, bei dem neben der technischen Ausstattung vor allem das unverwechselbare Design ein wichtiges Kaufargument ist.

In einem Gespräch mit Dr. Jürgen Reiche, dem Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, blickt Siegfried Bülow auf seine Arbeit für unterschiedliche Hersteller in unterschiedlichen politischen Systemen zurück und reflektiert über das Verhältnis von Ökonomie, Konsum und Gestaltung.

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Das beliebte DDR-Comic mit seinen drei kleinen Helden hat nun eine eigene Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Entdecken Sie mit einer Begleitung rund 150 Zeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle von Hannes Hegen. Erfahren Sie, wie die „Mosaik“-Zeichner und -Texter arbeiteten und welche Auseinandersetzungen es mit dem Verlag und den Funktionären der SED gab.

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Juni 2018
Filmplakat, © MFA+ FilmDistribution
Filmszene, © MFA+ FilmDistribution

„Sportsfreund Lötzsch“
Dokumentarfilm (Deutschland 2007, 86 min) 
Regie: Sascha Hilpert & Sandra Prechtel

Schon seit seiner frühen Jugend galt Wolfgang Lötzsch als eines der größten Nachwuchstalente im Radsport der DDR. Er träumte von Siegen bei den Olympischen Spielen oder der Friedensfahrt und überbot bei Leistungstests als Erster die Werte des legendären Täve Schur. Es schien alles vorprogrammiert zu sein für eine steile Karriere im Leistungssport der DDR, doch dann wendete sich das Blatt: Aufgrund familiärer Kontakte in den Westen und weil er sich weigerte der SED beizutreten, galt Wolfgang Lötzsch dem Staatssicherheitsapparat seit Anfang der 1970er Jahre als verdächtig. Er wurde aus dem Sportfördersystem der DDR ausgeschlossen und durfte nur noch als Amateur an Radrennen teilnehmen. 1976 verurteilte man ihn wegen Staatsverleumdung zu zehn Monaten Haft. Für Radrennen bleib er bis 1979 offiziell gesperrt.

„Sportsfreund Lötzsch“ erzählt die Geschichte der Wandlung eines Mannes von einem an sich unpolitischen Sportler zu einem Menschen, dessen Widerstandskraft einen ganzen Staatsapparat in Bewegung setzte.

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Wir bieten technisch bestens ausgestattete Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe. Alle Räume sind barrierefrei und Nichtraucher-Räume. Buchen Sie das Foyer, den Saal oder die Seminarräume.