Veranstaltungen und Termine

Museum nach Feierabend:
Alles nach Plan?

3. Juli: Gibt es ein DDR-Design? Erfahren Sie mehr in einer Begleitung durch unsere aktuelle Wechselausstellung zur Formgestaltung in der DDR.

Zur Veranstaltung

Bläserquartett „Potsa Lotsa“ zusammen mit Thomas Krüger, © Potsa Lotsa

Podiumsdiskussion mit anschließendem Konzert 

Podiumsdiskussion
mit Dr. Regina Bittner (Leiterin der Bauhaus Akademie, Dessau), Barbara Menke (Geschäftsführerin Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben, Wuppertal), Dr. Bert Noglik (Musikredakteur und Kurator diverser Musikfestivals, Leipzig) und Dr. Alexander Schwarz (Filmwissenschaftler und Mitherausgeber der Filmbox „Der Neue Mensch“ München) 
Moderation: Götz Lehmann (Arbeit und Leben MV Schwerin) 
In Kooperation mit Arbeit und Leben MV und der Bundeszentrale für politische Bildung

Der erste Weltkrieg, die industriell-technische Revolution und gesellschaftliche Umbrüche, die alte Systeme verschwinden und neue entstehen lassen, bestimmen das Leben vor 100 Jahren. Doch gerade in dieser Phase extremer Verunsicherungen entwickeln Kunst und Kultur ein kreatives Potential, welches über die bis dahin existierenden künstlerischen Genres hinaus bis in die Gegenwart wirkt. Worin bestand die besondere Qualität dieser Zeit und ihrer kulturellen Protagonisten? Welche Faktoren beeinflussten damals Kunst, Kultur und Gesellschaft? Welche Rolle spielte der Austausch zwischen Avantgarde und den in Entstehung begriffenen Massenmedien für die Verbreitung neuer, moderner Kunst- und Kulturformate und deren Botschaften?

22.00 Uhr
Konzert „Kurt Schwitters: Die Ursonate, ein dadaistisches Lautgedicht in vier Sätzen“
in einer musikalisch begleitenden Version des Bläserquartetts „Potsa Lotsa“: Anke Lucks - Posaune, Silke Eberhard - Altsaxophon, Patrick Braun - Tenorsaxophon, Nikolaus Neuser - Trompete, Gerhard Gschlößl - Posaune und Thomas Krüger (Rezitation)

Die Welt spielt verrückt und die Kunst gibt dem Wahnsinn eine Form. Vor 100 Jahren fanden sich in verschiedenen europäischen Zentren Künstler und arbeiteten sich an industrieller Revolution und gesellschaftlichen Konflikten ab. Klassische Formen von Kunstverständnis reichten nicht mehr aus. Sie mussten zertrümmert werden. Die Bewegung trug den Geist des Irrationalen in die Welt hinaus. Kurt Schwitters schuf mit der Ursonate ein globales Manifest der Grenzüberschreitungen in künstlerisches Neuland. Dadaismus lebt und hat sein kreatives Potential, seine Aktualität, über 100 Jahre hinweg behalten.

Wir bieten technisch bestens ausgestattete Räume für Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Größe. Alle Räume sind barrierefrei und Nichtraucher-Räume. Buchen Sie das Foyer, den Saal oder die Seminarräume.