Veranstaltungen und Termine

© Stiftung Haus der Geschichte / Punctum, Alexander Schmidt

Podiumsdiskussion
Mit Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk (Historiker, Berlin), Kathrin Mahler Walther (Bürgerrechtlerin, Leipzig/Berlin) und Prof. Dr. Detlef Pollack (Religionssoziologe, Westfälische Wilhelms-Universität Münster)
Moderation: Stefan Nölke (MDR)
In Kooperation mit MDR KULTUR

30 Jahre nach dem Ende der SED-Diktatur ist eine heftige Diskussion entbrannt, von wem die friedliche Revolution ausgegangen ist und wer sich auf sie berufen darf. Während der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk im Verein mit ehemaligen Dissidenten den Anteil der Bürgerrechtler hervorhebt, die lange vor dem Herbst ‘89 für demokratische Reformen gekämpft haben, verweist der Soziologe Detlef Pollack auf die Rolle der „Normalbürger“, die nach dem 9. Oktober 1989 DDR-weit zu Hunderttausenden auf die Straße gegangen sind. Zudem hätten auch die Ausreisewilligen ihren Beitrag geleistet. Wem verdanken wir nun die friedliche Revolution? Darüber diskutieren der Berliner Historiker Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk, die Leipziger Bürgerrechtlerin Kathrin Mahler Walther und der Soziologe Prof. Dr. Detlef Pollack unter der Leitung des MDR KULTUR-Redakteurs Stefan Nölke.

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